IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

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100 JAHRE Hamburger Indologie / 100th anniversary of Indology in Hamburg…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 14, 2014

100 JAHRE Hamburger Indologie

AAIlogo_IndTibDie Hamburger Indologie (Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg) feiert am 15.11.14 ihr 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind mit dem 12. Südasien-Tag verbunden und finden im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg statt (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost).

Dem Hauptprogramm geht ein öffentliches Symposium zur Geschichte der Indologie im deutsch-sprachigen Raum voran (10:00 – 12:00 Uhr). – Nach der Eröffnung um 13:00 Uhr werden Festvorträge die Geschichte der Hamburger Indologie beleuchten. In der folgenden Podiumsdiskussion werden sich die Referenten mit der Rolle der Südasienforschung in Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen. Unter den Teilnehmern sind Wissenschaftler, Botschafter und weitere diplomatische Vertreter der Länder Südasiens.

Der Tag klingt mit einem abendlichen Kulturprogramm aus. Zwei Restaurants bieten südasiatische Spezialitäten.

Programmdetails siehe PDF…


100th anniversary of Indology in Hamburg

downloadIn commemoration of the 100th anniversary of Indology in Hamburg the Department of Culture and History of India and Tibet will host a festive event on 15th November 2014 on the premises of the Asien-Afrika-Institut, University of Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, Building East/Ostfluegel). This festive event will be held together with the 12th South Asia Day.

In the morning (10.00-12.00) a workshop on the history of Indology in German speaking countries will take place. – After the inauguration of the event at 1.00 p.m., ceremonial lectures will present the history of Indology at Hamburg University. Following the lectures the ambassadors of the SAARC countries in Germany, scholars and journalists will discuss the present and future role of South Asian studies in a panel. One of the issues to be dealt with will be the irreplaceable loss which would follow the planned shutdown of the study track Modern Indology/Modern South Asian Studies

The cultural part of the programme (7.00 – 9.00 p.m.) will include dance and music from South Asia. Two restaurants will

Details of the event see PDF…

 

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Hamburg: 11th South Asia Day (16th November 2013)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 15, 2013

This year’s South Asia Day at the University of Hamburg is already the 11th in the series. Having established itself as a traditional yearly event, it offers Hamburg’s public the opportunity to gain information regarding not only the perspectives of South Asia but also regarding the increasing relevance of this dynamically developing region for Germany and Europe as a whole. 

Translate the programme infos
with one click into English.

11. Südasientag an der Universität Hamburg

SAT-LOGOTermin: Samstag, 16. November 2013, 13:00-21:30 Uhr
Ort: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, 20146 Hamburg

Eintritt frei (warmes Essen (12:00-19:00 Uhr): 6 € pro Pers.)

Eröffnung des Sri Lankischen Pavillons um 11:30 Uhr
Mittagessen um 12:00Uhr

Erstes Podium…

Erziehung, Ausbildung und Bildung in Südasien: Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.

Die Problemstellung:
Die Volkswirtschaften in Südasien sind Wachstumsmärkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen. Damit steigen die Qualitätsanforderungen im lokalen und globalen Wettbewerb.
Es dämmert den Planern und Politikern, dass – um im regionalen und globalen Wettbewerb bestehen zu können – technologische Innovation nicht ausreicht; Innovation muss mit Hochqualität im Produkt selbst gepaart werden, um im Markt bestehen zu können.
Im Wege der Erziehung zu einem engagierten, lern- und leistungsbereiten jungen Menschen wachsen die Berufschancen des Menschen im Leben, sei es auf den Gebieten der praktischen und theoretischen Fachausbildung, sei es im akademischen Bildungsbereich.
Verwendungs- und Entfaltungsbreite erweitern sich für den heranwachsenden Menschen in bislang unvorstellbarem Ausmaß. Männer und Frauen mit solchen Qualifikationen bringen gesellschaftlichen Wandel und soziale Gerechtigkeit voran. An die Stelle von sozialer Herkunft und gesellschaftlicher Stellung als Mann oder Frau tritt die berufliche Qualifikation durch fachgerechte Ausbildung in Verbindung mit Berufserfahrung.
Fachausbildung im praktischen und theoretischen Spektrum der verschiedenen Berufe ist für die meisten Staaten und Gesellschaften des indischen Subkontinents Neuland. Berufsbezogene Ausbildung fand und findet heute noch oft in Kleinstbetrieben im Wege der beruflichen Einweisung durch den Älteren statt und beschränkt sich in der Regel auf die Heranbildung von hochwertiger Qualifizierung für ganz bestimmte Fertigkeiten – sei es Bearbeitung von Metallen, Leder oder Stoffen, sei es landwirtschaftlich relevante Expertise zur Absicherung der eigenen Subsistenzwirtschaft.
Duale Fachausbildung in Südasien: Stabilisator der gesellschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung.
Es mangelt nicht an Beratungsmöglichkeiten, solche Ausbildungssysteme auch in Südasien heimisch zu machen – aber zur Umsetzung solcher Programmes bedarf es nachhaltiger Investitionen.

Was wird von Deutschland aus getan?
Zahlreiche Unternehmen aus Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern bieten solche Ausbildungspakete an – auch die Deutschen Auslandskammern in Südasien und einige Industrie- und Handelskammern in Deutschland selbst. Sie sind ja in Deutschland die Einrichtung, in deren Verantwortung die Entwicklung der Berufsbilder und der Abnahme der Examen der ausgebildeten jungen Menschen liegt. Beispiele für erfolgreiche nachhaltige Lösungen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit den Ländern Südasiens bieten auch staatliche Aktivitäten, zum Beispiel die der GIZ, private Aktivitäten von Hamburger Stiftungen (Asienbrücke, Paulchen Esperanza, NUR) und gemeinnützige Vereine wie der Sri Lanka Verein Hamburg und der Verein Rosenkinder.
Fachausbildung und Berufsausbildung sind sehr oft das Sprungbrett zum eigenen selbständigen Unternehmen. Der Stolz auf die eigene Qualifikation und deren Anerkennung im Betrieb, im Beruf und im Markt tragen zum Selbstbewusstsein des Menschen in der Gesellschaft und zur Bereitschaft bei, an den politischen Prozessen des Landes aktiv teilzunehmen. Die soziale Kompetenz der in den Betrieben tätigen und fachlich hoch anerkannten Mitarbeiter fördern das Betriebsklima und die Zukunftsperspektive eines Unternehmens im regionalen und auf dem globalen Markt.
In Deutschland werden heute gesetzlich akademische Qualifikationen und fachbezogene Qualifikationen als gleichwertig und als für die Wirtschaftsleistung unverzichtbare Bestandteile für das Arbeitskräftepotenzial angesehen. Premium-Qualität erzielt bei allen Gütern und Dienstleistungen auf dem internationalen Markt Höchstpreise. Innovationen werden nur dann im Markt angenommen, wenn die Geräte sich auch in der Nutzung als robust und verlässlich erweisen.
Viele deutsche Unternehmen bilden im Ausland an den Standorten ihrer Betriebe Fachkräfte im dualen System aus. Mehrfach hat US-Präsident Obama diese Praxis deutscher Unternehmen in den USA und die Bedeutung der deutschen dualen Ausbildungseinrichtungen für die gesellschaftliche Entwicklung des Landes als vorbildlich und nachahmenswert öffentlich gepriesen. Wegen dieses Ausbildungspotenzials ist die Jugendarbeitslosigkeit (Altersgruppe 15-24Jährige) in Deutschland äußerst gering, im Augenblick sogar mit 7,8 Prozent am geringsten im europäischen Vergleich. Die soziale Bedeutung dieses Sachverhalts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die OECD (Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat erstaunlicher Weise sehr lange Zeit benötigt, um die soziale und wirtschaftliche Bedeutung der dualen Berufsausbildung für moderne Gesellschaften zu verstehen.
Staatliche Institutionen und gesellschaftliche Kräfte stehen unter dem politischen und dem wirtschaftlichen Druck, Fachkräfte für differenzierte Berufsbilder heranzubilden.
Erkennen Regierung und Parlamente, aber auch die Medien und Bildungseinrichtungen, ja die Unternehmen diese Sachzwänge und die Chancen für den gesellschaftlichen Wandel?
Welche Wege schlagen sie in Verbindung mit den Unternehmen, den sich bildenden Selbstverwaltungseinrichtungen der privaten Wirtschaft und der staatlichen Infrastrukturbetriebe wie Bahn, Post, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen ein, um dem sich dynamisch entwickelnden Arbeitsmarkt gerecht zu werden?
Wie reagieren tradierte gesellschaftliche Strukturen und Sitten wie Gebräuche auf diese dramatischen Veränderungen, wie die Religionsgemeischaften?

Die Podiumsdiskussion:

Man kann in der öffentlichen Diskussion Skepsis gegenüber diesem “Modell” erleben, aber auch eine hohe Erwartungshaltung an eine rasche Verbesserung der Produktivität der Volkswirtschaften, zumindest der Betriebe in einzelnen Industriesparten.
Im IT-Sektor hat Indien kraft eigener Anstrengungen eine hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit erreicht.

Kann man mit solchen Erfolgen auch in anderen Sektoren der gewerblichen Wirtschaft rechnen?

Ein Blick auf China und Japan sowie Südostasien kann Impulse für weitere Anstrengungen auf diesem Jahrzehnte hindurch vernachlässigtem Gebiet vermitteln.
Das Podium wird obige Fragen und die Herausforderungen der regionalen und globalen wirtschaftlichen Entwicklung für die Volkswirtschaften Südasiens und die Antworten der sozialen wie politischen Systeme Südasiens diskutieren.
Neben den Botschaftern sollten Sachverständige für duale Ausbildung in Deutschland und in Südasien, u.a. auch Vertreter aus Unternehmen mit entsprechenden Programmen in ihren Betrieben zu Worte kommen.

Zweites Podium: Bildende Künste der Gegenwart in Südasien

Die Kulturen Südasien weisen einen schier unerschöpflichen Reichtum an Schätzen der bildenden Kunst aus ihrem zivilisatorischen Erbe auf. Tempel und andere religiöse Kultstätten dominieren, gefolgt von den Palästen der Herrscher und den Magnaten der Wirtschaft und des Staates.
Aber der eigenständige Künstler mit seinem eigenen Werk, das nicht in ein weltliches oder sakrales bzw. spirituelles Bauwerk integriert ist, fasziniert den Beschauer, den Historiker und den Kunstfachmann nicht weniger – wenn nicht sogar mehr, weil hier der Künstler in unverfälschter Weise mit seiner Darstellung, seinem Kunstverständnis und seinem handwerklichen Vermögen zur Geltung kommt, die Welt, den Menschen und seine Vielfalt auf seine besondere, seine einmalige Weise darzustellen.
Sachverständige aus Ländern Südasiens werden die Teilnehmer und Besucher des 11. Südasien-Tages mit der zeitgenössischen bildenden Kunst in Südasien vertraut machen.
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Hauptprogramm (Kurzübersicht)

11:30 (Raum 121): feierliche Eröffnung des Sri Lankischen Pavillons

12:00 – 13:00 (1. Stockwerk): Mittagessen – Südasiatische Spezialitäten

13:00 – 13:30 (Raum 221, 2. Stockwerk): Eröffnung und Begrüßung

13:30 – 15:30 Podiumsdiskussion ” Ausbildung und Bildung in Südasien: Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg”

Moderation: Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

– S.E. Botschafter von Sri Lanka Upali Sarrath Kongahage
– Prakash Mani Paudel, Charge ‘d’ Affaires a.i. Nepals
– Abed Nadjib, Gesandter Botschaftsrat Afghanistans
– Indischer Generalkonsul in Hamburg Dr. Vidhu P. Nair
– Dr. Mazhar Javed, Stellvertretender Leiter der Botschaft Pakistan
– Dr. Mandira Saiju-Shrestha, Chance for Life Nepal e.V. Norderstedt
– Dr. Jubran Rajub, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
– Rudolf Weiler, Geschäftsführer, Digisound-Electronic GmbH

15.30 – 16:00 (1. Stockwerk): Kaffeepause 

16:00 – 18:00 (Raum 221): Bildende Künste der Gegenwart in Südasien

– Videogestützte Präsentationen über Malerei, Bildhauerei etc. in den Ländern des Subkontinents

Moderation: Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg

Referentinnen und Referenten:

– Afghanistan: Christina Hallmann, Kuratorin des Kabul Art Projekt , Köln,
Moshtari Hilal Künstlerin, Mitarbeiterin des Kabul Art Project, Hamburg
– Indien: Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg
– 
Nepal: Fidel Devkota, Freie Universität Berlin
– Pakistan: Ali Asghar, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.,Regionalgruppe Hamburg
– Sri Lanka Jayantha Gomes, Künstler, Sri Lanka/Calw, Deutschland

18:00 – 19:00 (1. Stockwerk): Abendessen – Südasiatische Spezialitäten

19:00 – 21:30 (Foyer): Kulturprogramm

/ Tanz aus Indien und aus Sri Lanka
/ Wandel der traditionellen Kleidung: Modeschau aus Pakistan

NEBENPROGRAMME:

RAUM 121: Sri Lankischer Pavillon – Raum des Hauptlandes des 11. Südasien-Tages SRI LANKA Ausstellungen, Büchertisch u. m.

FOYER: Länderinformationen, Ausstellungen, Informationstisch.
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Organisationskomitee:

– Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck, Ehrenvorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V., Ehrenvorsitzender des Organisationskomitees
– Prof. Dr. Tatiana Oranskaia, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets, 1. Vorsitz
– Angela Silva, Vertreterin der Gemeinschaft Sri Lanka in Hamburg, 2. Vorsitz
– Dr. Ahmadudin Wais, Vorsitzender des Fachkräfteprogramms Afghanistan in Deutschland e.V.
– Andreas Kazi, Vorsitzender, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.
– Dr. Satya Bhowmik, Vorstand, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.
– Prof. Dr. Dorji Wangchuk, Deutsche Bhutan-Himalaya-Gesellschaft e.V.
– Renuka Jain, Geschäftsführerin, Deutsch-Indische Gesellschaft Hamburg e.V., 2.Vorsitz
– Günter Sprenger, 1. Vorsitzender, Chance for Life Nepal e.V.
– Ali Asghar, M.A., Leiter der Regionalgruppe Hamburg, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.
– Dipl. Inform. Asaf Ikram, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.
– Kodithuwakku Arachchi Chitra Sepalika, Vertreterin der Gemeinschaft Sri Lanka in Hamburg
– Jutta Höflich, Journalistin, Diplomatic Facts, Redaktionsbüro; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Südasien-Tag
– Dr. Ram Prasad Bhatt, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets
– Merle Schwerdtfeger,Koordinationsarbeit , Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets

(Quelle: 10/2013 – Universität Hamburg | Asien-Afrika-Institut)

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University Hamburg: 10th South Asia Day 2012 – 10. Südasientag 2012 (10th November)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on October 15, 2012

This year’s South Asia Day at the University of Hamburg is already the 10th in the series. Having established itself as a traditional yearly event, it offers Hamburg’s public the opportunity to gain information regarding not only the perspectives of South Asia but also regarding the increasing relevance of this dynamically developing region for Germany and Europe as a whole.

10. Südasientag an der Universität Hamburg

Termin: am Samstag, 10. November 2012, 13:00 bis 21:30 Uhr
Ort: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, 20146 Hamburg

Ob Energieversorgung, Klimawandel, Gewaltentrennung oder die Rolle der Mittelschicht – seit dem Jahr 2002 bietet der Südasientag an der Universität Hamburg der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Perspektiven des Subkontinents und die für Deutschland und Europa wachsende Bedeutung dieser sich dynamisch entwickelnden Region zu informieren. Am 10. November 2012 begeht der Südasientag sein 10-jähriges Jubiläum. Es ist eine der Veranstaltungen des Indien-Jahres in Deutschland – Days of India in Germany -, mit denen das 60jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Indien gewürdigt wird. So ist auch Indien das Hauptland des 10. Südasien-Tages. Anlässlich des runden Datums organisiert der Arbeitskreis Neuzeitliches Südasien am Vortag, 9.November, und Vormittag 10. November eine akademische Tagung, deren Thema “Stadtentwicklung in Südasien” mit dem thematischen Schwerpunkt des 10. Südasien-Tages zusammenfällt. Im ersten Programmteil des 10. Südasien-Tages erörtern diplomatische Vertreter der Mitgliedstaaten der Südasiatischen Assoziation für Regionale Zusammenarbeit (SAARC) und Wissenschaftler in einer Podiumsdiskussion Probleme und Perspektiven der Stadtentwicklung auf dem Indischen Subkontinent, vor allem in den zu explodieren drohenden Mega-Cities. Das anschließende Programmteil beschäftigt sich mit der Entwicklung der Filmindustrie in den Ländern Südasiens. Den Besuchern südasiatische Spezialitäten angeboten und am Abend erwartet sie ein buntes Programm mit Tanz, Musik und Gesang.

Stadtentwicklung in Südasien

In keinem Teil der Welt wächst die Einwohnerzahl der Megastädte so schnell wie auf dem indischen Subkontinent. Droht eine soziale Katastrophe? Oder werden Empfehlungen des McKinsey-Berichts aus dem Jahre 2004 mit dem Ziel in die Wirklichkeit umgesetzt, das bisherige entwicklungspolitische Durchwursteln in der urbanen Entwicklung durch langfristige Planungen zu ersetzen, die eine urban verankerte Wirtschafts- und Bevölkerungszone entstehen lassen kann? Die Zentral- und Landesregierungen haben sich für die strukturierte Stadtentwicklung entschieden. Der Wettlauf mit der Zeit hat begonnen, sein Ausgang ist offen.

Die Perspektiven des weiteren Bevölkerungszuwachses sind besorgniserregend:

Land/Stadt: in 2000 und 2015
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Dhaka/Bangladesch: 10,2 Mio. und 18,0 Mio.
Kolkata/Indien: 13,1 Mio. und 16,8 Mio.
New Delhi/Indien: 12,4 Mio. und 21,0 Mio.
Mumbai/Indien: 16,1 Mio. und 22,6 Mio.
Karachi/Pakistan: 10,0 Mio. und 16,2 Mio.

Zum Vergleich: In Indonesien wachsen die Megastädte in einem Zeitraum von fünfzehn Jahren um ein bis zwei Drittel der Bevölkerung. Demgegenüber registrieren wir in derselben Periode in China und Japan ein Wachstum in moderatem Tempo, z.B. Beijing von 10,8 auf 11 Millionen Bewohner und Tokyo von 34 auf 36 Millionen Bewohner. Das überdurchschnittliche Wachstum der Megastädte auf dem indischen Subkontinent geht auf die kontinuierlichen Wanderungsbewegungen aus den übervölkerten rückständigen, also stagnierenden Landstrichen in die urbanen Zentren zurück, die bald Heimstatt für die Hälfte der Bevölkerung sein werden. Die Umsetzung der Stadtplanung mit Satellitenzentren, Infrastruktur für Wasser, Strom, Verkehr, Gesundheit, Schule und Gewerbe/Industrie sowie umweltverträglicher Technologie kommt dem rasanten Zuwachs der Bevölkerung nicht nach. Immer noch droht der Kollaps. Komplizierte Naturbedingungen und lauernde Naturkatastrophen bedürfen besondere Baumaterialien und architektonische Qualitäten. Die internationale Studie “Mega-Cities and Global Change” vom April 2007 unterscheidet mit guten Gründen zwischen “armen” und “wohlhabenden” Mega-Cities – letztere zeichnen sich wie Tokyo durch eine angemessene eigene Produktionsbasis aus. Zukunftweisende Stadtplanung muss durch produktive ländliche Entwicklung ergänzt werden, um die gewaltigen Migrationsprozesse abzuschwächen. Die von Mahatma Gandhi ins Leben gerufenen Dorfbetriebe – “cottage industries” wiesen zu damaliger Zeit den Weg, reichen aber angesichts der zwischenzeitlichen Bevölkerungszunahme und Produktionswandel nicht aus. Neue Lösungen müssen gefunden und umgesetzt werden. Diplomatische Vertreter der am südasiatischen Staatenverband für regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit beteiligten Staaten (SAARC) werden auf dem 10. Südasientag mit Wissenschaftlern die Überlebensfrage des Subkontinents und deren Bewältigung diskutieren.

Der Film in Südasien

Auf dem 10. Südasientag steht die beeindruckende und vielfältige Entwicklung der Filmindustrie auf dem Subkontinent, insbesondere von Bollywood, der größten filmproduzierenden Struktur der Welt auf der Tagesordnung. Die soziale Bedeutung des in mehr als einem Dutzend Sprachen des Subkontinents produzierten Films für den Zusammenhalt der Gesellschaft auf dem Subkontinent und ihre Entwicklung kann gar nicht hoch genug eingestuft werden. Die indische Filmproduktion geht auf den im Jahre 1912 und 1913 ur-aufgeführten Films “Raja Harishchandra” von Dhundiraj Govind Pahlke zurück. Die Filmindustrie hat wichtige, vielleicht entscheidende Impulse durch die im Jahre 1925 begonnene Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Franz Osten von der Münchner Filmproduktionsgesellschaft Emelka sowie dem Rechtsanwalt und Hobbyschauspieler Himansu Rai erhalten, der auch in Bombay die ersten Filmstudios mit deutscher Technologie unter dem Firmennamen “Bombay Talkies” errichtete. Zum ersten Mal wurde 1937 ein indischer Film auf dem internationalen Filmfestival in Venedig gezeigt. Inzwischen ist der indische Film aus den Filmkinos in allen Teilen der Welt – auch im sogenannten Westen – nicht mehr weg zu denken. Sachverständige werden auf dem 10. Südasientag die kulturellen und künstlerischen Besonderheiten des Films in den SAARC-Ländern und seine Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaften, aber auch für die Verständigung zwischen den Völkern diskutieren.

Die Tagung “Stadtentwicklung in Südasien” findet am 9. November (Beginn 10:30 Uhr) und am 10. November 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

RAUM am 09. November: Universität Hamburg, Excellenzcluster LiMA, Konferenzraum (R. 4028), Mittelweg 177, 20148 Hamburg, Eingang von Klein Fontenay, 4. Et.

RAUM am 10. November: Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Raum 222, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost (rechts vom Universitätshauptgebäude )

Organisation: Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Neuzeitliches Südasien, DGA, Koordinatorin: Prof. Dr. Tatiana Oranskaia.

Die Tagung wird gefördert durch den Deutschen Akademischen  Austauschdienst

(Quelle: 10/2012 – Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg)

SAT Flyer…

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India Week Hamburg 2011: Hamburg und Indien setzen ihren Partner-Dialog fort

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on October 31, 2011

Presseinformation Hamburg, den 31. Oktober 2011

India Week Hamburg 2011
– Hamburg und Indien setzen ihren Partner-Dialog fort

Die India Week Hamburg 2011 geht erfolgreich zu Ende:  Während der Veranstaltungsreihe  war  Indien in der Hansestadt präsenter denn je. Rund 12.000 Besucher kamen zu den über 40 Veranstaltungen und informierten sich über die Vielfalt der Beziehungen zwischen Hamburg und Indien. Einige Hamburger Kulturprojekte der India Week werden im November in Indien fortgesetzt, darunter die Yamuna-Elbe-Ausstellung und das Filmprojekt A Wall is a Screen.

Die vierte India Week Hamburg  feierte mit dem indischen Lichterfest Diwali im Hamburg-Haus und einer Finissage des Kunstprojekts „Freie Flusszone Yamuna-Elbe“ in der HafenCity am Wochen­ende ihren erfolgreichen Abschluss. Mehr als 12.000 Hamburgerinnen und Hamburger nutzten die Chance,Indien in Hamburg zu entdecken – in Vorträgen und Podiumsrunden zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Indiens ebenso wie in dem breit gefächerten Kulturprogramm. Das Publikumsecho war laut einer Umfrage bei den Veranstaltern durchweg positiv bis begeistert.

Einer der Höhepunkte war der Besuch der indischen Umweltaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Prof. Dr. Vandana Shiva, die zum Auftakt der India Week im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses eine Festrede hielt. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz betonte in seiner Eröffnungsrede das große Potential für Kooperationen zwischen Hamburg und Indien: „In unserer Zusammenarbeit mit Indien sehe ich vor allem bei den Erneuerbaren Energien und natürlich in der maritimen Wirtschaft Felder, die wir zukünftig ausbauen können.“

Diese gemeinsamen Handlungsfelder konkretisierten sich in Veranstaltungen u.a. zu aktuellen Trends im Indien-Geschäft, Erneuerbaren Energien, Luftfahrtindustrie, Ernährungswirtschaft, dem 6. Hanseatic India Colloqium zur Gesundheitswirtschaft und „Grassroot Innovations“ mit Prof. Anil Gupta. Höhepunkte des Kulturprogramms waren das Konzert des Jazzmusikers Trilok Gurtu, die Tanzperformance von Victoria Hauke und Dr. Alekhya Punjala und die indisch-deutsche Uraufführung des Puppentheaters „Sanjay und sein Meister“. Vor allem das Kunstprojekt „Freie Flusszone Yamuna-Elbe“ lockte viele Besucher auf den Hafenlieger Caesar im Sandtorhafen.

Hamburgs Dialog mit Indien geht weiter: So wird das Yamuna-Elbe-Projekt in Delhi mit einer Ausstellung und Installationen im öffentlichen Raum im November fortgesetzt.  Zur gleichen Zeit gastieren im Rahmen des Deutschland-Jahres in Indien das Hamburger Jazz-Quartett von Boriana Dimitrova, das 12. Bitfilm-Festival und das Hamburger Filmprojekt „A Wall is a Screen“ in Indien. In Hamburg findet am 19.11.2011 der 9. Südasien-Tag an der Universität Hamburg statt. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für das Indien-Jahr in Deutschland 2012, und im Mai 2012 ist Indien Partnerland beim 823. Hamburger Hafengeburtstag.

Pressekontakt India Week Hamburg 2011:
Johannes Freudewald, Büro für Medienarbeit, Tel. 040-37420352, johannes@freudewald.de
Simone Ollesch, Pressestelle des Senats, Tel. 040-42831-2155, simone.ollesch@sk.hamburg.de

Kurzprofil: India Week Hamburg ist eine Veranstaltungsinitiative, die alle zwei Jahre die aktuellen Entwicklungen der indischen Wirtschaft, Politik und Kultur und ihre Beziehungen zu Hamburg und Norddeutschland thematisiert. Gefördert durch den Senat derFreien und Hansestadt Hamburg wird die Veranstaltungsreihe von vielen Indien-Akteurinnen und Akteuren aus Hamburg und Norddeutschland getragen, allen voran der German-Indian Round Table (GIRT), die Senatskanzlei, die Kulturbehörde, die Handelskammer Hamburg sowie die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (HWF).
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Mehr Informationen unter http://www.imcradio.net/indiaweekhamburg

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Hamburg: 8th South Asia Day 2010 (20th November)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 13, 2010

This year’s South Asia Day at the University of Hamburg is already the 8th in the series. Having established itself as a traditional yearly event, it offers Hamburg’s public the opportunity to gain information regarding not only the perspectives of South Asia but also regarding the increasing relevance of this dynamically developing region for Germany and Europe as a whole.

Der Südasien-Tag an der Universität Hamburg, der dieses Jahr zum achten Mal stattfindet, bietet auch 2010 ein Forum für die kritische und konstruktive Beschäftigung mit einem zentralen Problemfeld Südasiens: Macht und Gewalt in der Wechselwirkung ihrer verschiedenen Ausprägungen sind Kernthemen der Vorträge und Diskussionsrunden. Das Kulturforum spiegelt darüber hinaus die Verarbeitung der Realitäten in der Literatur und den darstellender Künsten Südasiens wider.

Alle Länder Südasiens sind auf dem Weg, den Grundwiderspruch zwischen historisch begründeter, unkontrolliert ausgeübter staatlicher Macht und der modernen Vorstellung eines demokratisch verfassten Staates mit klarer Gewaltenteilung zu überwinden.

Das Bewusstsein nimmt zu, dass fehlende demokratische Kontrollen, rechtliche Ungleichheit und Machtmissbrauch Gewalt fördern.
Dies betrifft sowohl die Gesellschaft im Allgemeinen als auch wirtschaftliche Strukturen. Die noch immer verbreitete Akzeptanz von Gewalt in den Familien findet ihre Fortsetzung in den Gesamtgesellschaften Südasiens so stehen alle Staaten des Subkontinents vor derselben Grundaufgabe:

Überwindung der ungesetzlichen Gewalt in allen ihren Erscheinungsformen.

Voraussetzung dafür sind die Gleichheit vor dem Gesetz, rechtliche Grenzen der Macht, also funktionierende Gewaltenteilung, und damit die demokratische Kontrolle der Mächtigen.

Die politisch Verantwortlichen der Staaten Südasiens sind auf diesem Wege unterschiedlich weit vorangeschritten in den Vorträgen und Diskussionsrunden wird eine Bestandsaufnahme versucht und die entscheidende Zukunftsfrage gestellt: Was bleibt zu tun?

Das diesjährige Hauptland des Südasien-Tages ist Afghanistan.

DOWNLOAD FLYER (PDF):

Vormittagsprogramm – 20.11.2010 (Beginn: 10:00 Uhr – Raum 221):

Gewalt und Machtmissbrauch in Südasien — Durchsetzung des Rechtes

Forum der diplomatischen Vertreter der südasiatischen Staaten
und Podiumsdiskussion

Teilnehmer:

Bianca Stachoske, GIGA, Hamburg
Prof. Dr. iur. Hinrich Julius, Universität Hamburg
Dipl.-Jurist Henrik Schmidtke, DIZ, Frankfurt/M. – Nagpur
Dr. Ram Prasad Bhatt, Universität Hamburg

Moderator: Dr. Hans-Georg Wieck, Botschafter a.D., Ehrenvorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V., Bundesverband

Nachmittagsprogramm – 20.11.2010 (Beginn: 15:00 Uhr – Raum 221):

Gewalt im Spiegel der Literatur und Kunst Südasiens

Länderbeiträge:

Asef Jaghoori (Afghanistan)
Dr. Satya Bhowmik (Bangladesch)
Prof. Dr. Dorji Wangchuk (Bhutan)
Dr. Ines Fornell (Indien)
Phillip P. Thapa (Nepal)
Ali Asghar (Pakistan)
K.A.C. Kodithuwaku Aarachchi Sepalika (Sri Lanka)

Moderator: Dr. Dr. habil. Heinz-Werner Weßler, Universität Uppsala, Schweden

Abendprogramm – 20.11.2010 (Beginn: 19:00 Uhr – Foyer):

Kulturprogramm

Afghanische Musik — Ensemble Khoshal Sadozai, Jugendmusikschule Hamburg

Eine Überraschung

Tanz und Gesang aus Indien und Bangladesch — Bengalische Kindertanzgruppe, Hamburg

Singhalesischer Gesang:  Buddhistische Bhakti-Lieder — K.A.C. Kodithuwaku Aarachchi Sepalika, Hamburg

Tibetischer Tanz — Tanzgruppe des Vereins der Tibeter in Deutschland

Moderator: Dr. Satya Bhowmik

Rahmenprogramm

Länderräume:  Afghanistan – Hauptland des 8. Südasien-Tages

Tibet — zu Gast beim 8. Südasien-Tag

Fotoausstellungen, Informationsstände und ein reichhaltiges Angebot der südasiatischen Küche ergänzen die Veranstaltung.

Kontakt:

Asien-Afrika-Institut Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets

Asien-Afrika-Institut
Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets
(Department of  Culture and History of India and Tibet)
c/o Universität Hamburg
Alsterterrasse 1
D-20354 Hamburg
e-Mail: suedasientag@uni-hamburg.de
e-Mail: tatiana.oranskaia@uni-hamburg.de
Tel.: 040 / 42838-3385 – Fax: 040 / 42838-6944

Organisationskomitee:

Prof. Dr. Tatiana Oranskaia (1. Vorsitz), Universität Hamburg,
Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets, 

 Asef Jaghoori, Vertreter der afghanischen Gemeinschaft in Hamburg, 2. Vorsitz

 Ahmad Zeerak, Stellvertreter

 Andreas Kazi, Vorsitzender, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.

 Dr. Satya Bhowmik, Vorstand, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.

 Prof. Dr. Dorji Wangchuk, Deutsche Bhutan-Himalaya-Gesellschaft e.V.

 Botschafter a.D. Hans-Joachim Kiderlen,
Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V., Bundesverband
Botschafter  a.D. Dr. Hans-Georg Wieck,
Ehrenvorsitzender der Deutsch-Indischen  Gesellschaft e.V.
(u. Ehrenvorsitzender des Organisationskomitees) 
Renuka Jain, Geschäftsführerin,
Deutsch-Indische Gesellschaft Hamburg e.V.

 Günter Sprenger, 1. Vorsitzender, Chance for Life Nepal e.V.

 Ijaz Ahmad,
Vorstandsmitglied und Pressesprecher der pakistanischen Gemeinschaft in Hamburg,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 Ali Asghar, Leiter der Regionalgruppe Hamburg,
Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.

 Angela Silva, Vertreterin der Gemeinschaft Sri Lanka in Hamburg

 Jutta Höflich, Journalistin, Diplomatic Facts,
Redaktionsbüro, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 Dr. Ram Prasad Bhatt, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut,
Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets

Till Bornemann, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut,
Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets 

Christina Edingloh, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut,
Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets

(Source: 11/2010 - University of Hamburg - Asian-Africa-Institute)

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Some impressions of the 7th South Asia Day on 14th Nov ’09
with concert evening of Indian Classics: Manoj Baruah (Violin)
(click on it for “slide show” @ Flickr)

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Hamburg: 7th South Asia Day (14th Nov 2009)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 2, 2009

This year’s South Asia Day at the University of Hamburg is already the 7th in the series. Having established itself as a traditional yearly event, it offers Hamburg’s public the opportunity to gain information regarding not only the perspectives of South Asia but also regarding the increasing relevance of this dynamically developing region for Germany and Europe as a whole.

Some impressions of the concert evening on 14th Nov ’09 (click on it for “slide show” @ Flickr)

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Programme 2009 (topics)

  • The role of the middle class in South Asia (economically, politically and socially)
  • Theatre in South Asia (afternoon)… see Indian Theatre
  • Dance, Music and Vocals (evening)

Event Organisation

logo_uhhWith three professorial positions for South Asian studies and one position for Tibetan studies, as well as two Lecturerships, Hamburg has one of the largest Departments of Indian and Tibetan studies in Germany. Research and teaching cover a broad spectrum of cultural, religious, historical and social-historical studies, with an emphasis on the use of primary sources as the red thread, especially texts in a range of Indian languages and Tibetan.

AAIlogo_IndTibIn the courses offered, cultural continuities are emphasized within an historical perspective and a keen awareness of diachronic change. Students are strongly encouraged to spend a period abroad at partner universities in South Asia or in Europe.

Excellent library facilities are available, with unique collections in the areas of Jaina and Buddhist studies (including Tibetan canonical texts), and strong holdings in literature in Sanskrit as well as in modern Indian languages.

In both research and teaching, the Department has several clearly defined main focal areas:

1. Classical Indian Studies are strongly represented, with research interests in: Indian religious traditions, with particular emphasis on Buddhism, from its origin to later tantric developments; Indian philosophy;and Sanskrit literature, ranging from epic and Puranic to court poetry.
2. Modern South Asian Studies in Hamburg aim to cover the entire subcontinent. The main primary sources studied are literary texts, film, and other media, starting from the end of the nineteenth century. These materials are studied from various theoretical perspectives: literary criticism, linguistics, and social and political studies. A principal focus is recent developments and cultural phenomena, explored in a broad historical, cultural and religious context.
3. TIBETOLOGY

University of Hamburg
Department of  Culture and History of India and Tibet
Asien-Afrika-Institut
Alsterterrasse 1
20354 Hamburg
indologie@uni-hamburg.de

Prof. Dr. Tatiana Oranskaia
Indology (Neuzeitliches Indien)
Stellvertretende Leiterin der Abteilung
Tel.: +49-(0)40-42838-3387
tatiana.oranskaia@uni-hamburg.de

Secretary: Christina Edingloh
Tel.: +49-(0)40-42838-3385
Fax : +49-(0)40-42838-6944

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Die Südasien-Tage an der Universität Hamburg bieten der Öffentlichkeit der Hansestadt und ihrer Umgebung Einblick in die heutige politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Südasiens. Dazu gehören Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan und Sri Lanka. Bei der Organisation und Durchführung der Südasien-Tage arbeiten kulturelle Vereine dieser Länder in Deutschland mit der Universität (Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets) zusammen.

Das Partnerland des 7. Südasien-Tags ist Nepal.
Das Programm der diesjährigen Veranstaltung greift zwei Aspekte auf:

Am Vormittag steht

  • Die Rolle der Mittelschicht in Südasien (wirtschaftlich, politisch, sozial)

zur Diskussion.

In einer ersten Gesprächsrunde werden die Vertreter der Botschaften aus den SAARC-Staaten (South Asian Association for Regional Cooperation) ihre Sichtweisen vortragen.

Im Anschluss wird das Thema in einer Podiumsdiskussion von Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten erörtert werden.

Die tradierten sozialen Ordnungen – vermögende Oberschichten, stagnierende Mittelschichten und Armut in den Slums der Großstädte und auf dem Lande – unterliegen in allen Ländern Südasiens dem Wandel. Im Zuge nationaler Programme zur Liberalisierung und Modernisierung der Wirtschaft und als Begleiterscheinung der unvermeidlichen Einbindung in den globalen Markt wächst in allen südasiatischen Volkswirtschaften in dynamischer Weise eine starke Mittelschicht heran:

Der Bedarf an akademisch oder fachspezifisch ausgebildeten Kräften für die Bereiche Führung, Finanzen, Forschung, Entwicklung, Fertigung, Vermarktung, Personal und Kontrolle in einer auf die nationalen und internationalen Märkte ausgerichteten Volkswirtschaft wächst in allen Ländern Südasiens.

Der Zugang zu diesen Berufen ist an Ausbildung, nicht an die gesellschaftliche Stellung des Elternhauses gebunden. Im Wettbewerb verdrängt im Zweifel Leistung auf Dauer gesellschaftliche Stellung als dominierendes Kriterium für Aufstieg und Fortkommen. Der steigende Bedarf der Wirtschaft nach leistungsfähigen und leistungsbereiten Fachkräften greift in wachsendem Maße auf die den sozialen Aufstieg suchende Schicht des Landes zurück. Die Anforderungen des Markts dienen als Promotoren zur Überwindung kastenbegründeter Diskriminierung.
Aber es gibt nicht nur positiv einzuschätzende Folgen der Modernisierungsprozesse. Nicht wenige sehen die von Armut geplagten Schichten der Bevölkerung – und das sind im Durchschnitt mehr als 30 Prozent der Bevölkerung – als Opfer der wirtschaftlichen Modernisierungsprozesse. Staatliche Subventionen mögen den Hungertod vermeiden, aber sie ermöglichen nicht die Überwindung der strukturell verwurzelten Armut. Was ist zu tun? Weder autoritäre noch demokratische Regierungen scheinen überzeugende Antworten zu haben.

Das Nachmittagsprogramm beschäftigt sich mit dem Thema

  • Theater in Südasien

Videogestützte Kurzbeiträge der Südasien-Vereine in Hamburg zum Thema Theater in den einzelnen Ländern Südasiens befassen sich u.a. mit folgenden Fragen:

Welche Rolle spielt Theater in den Ländern Südasiens? Welche Formen hat es? Wie ist das Verhältnis von Tradition und Moderne in diesem Bereich?

Länderbeiträge:

Asef Jaghoori ( Afghanistan)
Dr. Satya Bhowmik ( Bangladesh)
Prof. Dr. Dorji Wangchuk ( Bhutan)
Dr. Ram Prasad Bhatt ( Indien)
Günter Sprenger ( Nepal)
Ali Asghar ( Pakistan)
Kodithuwaku Aarachchi K.A.C Sepalika ( Sri Lanka)

Moderator: Tobias Grote-Beverborg, Deutsche Welle, Bonn

Ein abendliches Programm mit

  • Tanz, Musik und Gesang

beschließt die Veranstaltung. Fotoausstellungen und Informationsstände im Konferenzbereich und natürlich ein reichhaltiges Angebot der südasiatischen Küche ergänzen das Programm des 7. Südasien-Tages.

Manoj Baruah (Violin)

Manoj Baruah

Geschwister Nepali: Nepalesische Volkstänze

Manoj Baruah (Assam): Geige, Tabla-Begleitung: Ashok Mukherjee

Inamullah Khan: Volkstanz aus Gilgit, Pakistan

(Source: 10/2009 – Universität Hamburg – Asien-Afrika-Institut – (ENG))

PRAHALADA CHARITRAM – Koothu-p-pattarai

Indian tradicional play, performed by Koothu-p-pattarai. A Tamil theatre company based on Chennai, Tamil Nadu, directed by Mr. N. Muthuswamy.

N. Muthuswamy Born in 1936 in Punjai village, Tamil Nadu. Natesan Muthuswarny is a leading playwright, director and pioneer on experimental Tamil Iheatre. He started his literary career as a short-story writer. Later he took to playwriting and produced his first play Kaalam Kaalamaga in 1969. Since then he has contributed a number of plays including Unthichuzi, Kattiyakkaran,Nattunayappan ,England, Jhenaliraman and Padukalam. In 1977 he found his own theatre group Koothu-P-Pattarai .

Closely interacting with traditional theatre forms including Theru-K-Koothu, Koothu-P-Pattarai has successfully produced over fifty stage plays. It has also produced street plays. N.Muthuswamy has published a number of short stories and essays on theatre,besides plays. He has presented his plays in major cities of India and also outside the country. He was honoured with the Sangeet Natak Akademi Award in 1999-2000.

(Source: 04/12/2006 – Lecture 1. Tamil Folk Theatre – By N.Muthuswamy @ wiki.indianfolklore.org)

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