IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for February, 2016

A – Raga CDs of the months (02/2016): NYASA – the Silence in Ragas.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 28, 2016

For the Ragas of our time there exist a variety of combinations. The ascending and descending scales (arohana and avaroha) can exist of 5, 6 or 7 main notes (oudava, shadava or sampoorna).

In the Natya Sastra , which is the fundamental work by the sage Bharata Muni with more than 6000 Sutras defining the notation of the Raga modi which can be understood as the origin of the melodic structure of modern Ragas, the so called Jati-s. In all India the Jatis had been popular particularly for the singing.

The Natya Sastra classified the Jati-s in 18 groups, seven (7) as pure forms, from which 146 modified ragas can be defined… and eleven (11) hybrid forms with a multiplicity of variations.

dates of broadcasting…

28th February 2016 – 05:00 pm EST (11:00 pm CET) @ Radio FRO (A)
(premiere: 15th June 2010 – 09:00 pm CET @ Tide Radio)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

IMC-CD-Cover-Nyasa-Silence-in-Rags-062010-250-1Almost at the same time the musical scripture “Dattilam” written by the (Muni) Dattila followed the Natya Sastra. It is dates approximately between the 4th century BC and 2nd century AC. The Dattilam described the Jati-s more exactly each with ten (10) characters from those the melodic structure of the contemporary ragas of North Indian Classics had developed.

For the ancient ragas the weighting of a note (swara) was described with the term Amsa. Amsa is in its function multivarious. Among others it is the note, with which the complete character of a raga is described, e.g. in form of a stabalizing element as Nyasa Swara.

In the arrangement of a raga which is subjected to a strict set of rules each phrasing has a starting point: with Graha the position of a note is described, more exactly: the note, with which a Raga exposition must be begin. Graha is the initial note and Nyasa the conclusion. The instrumentalist or vocalist returns at the end of a melodic phrasing to Nyasa as “melodic center” and “quiescent pole”.

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A – Raga CDs des Monats (02/2016): Nyasa – die Stille der Ragas.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 28, 2016

Für die Ragas unserer Zeit gibt es unterschiedlichste Kombinationen von aufsteigenden und absteigenden Skalen: arohana und avaroha. Sie können aus 5, 6 oder 7 Hauptnoten (oudava, shadava o. sampoorna) bestehen.

Im Natya-Sastra, dem Grundlagenwerk des Weisen Bharata Muni mit mehr als 6000 Sutren wurde eine Notation für die Ragamodi definiert, die man als Ursprung der melodie-ähnlichen Struktur moderner Ragas verstehen kann, die s.g. Jati-s. Sie waren in ganz Indien besonders für den Gesang beliebt.

Das Natya-Sastra fasste die Jati-s in 18 Gruppen, sieben (7) reine Formen, aus denen man 146 modifzierte Ragas gestalten konnte… und elf (11) Hybridformen mit einer Vielzahl von Variationen.

Sendetermine…

28. Februar 2016 – 23:00 Uhr @ Radio FRO (A)
(Premiere: 15. Juni 2010 – 21:00 Uhr @ Tide Radio)
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IMC-CD-Cover-Nyasa-Silence-in-Rags-062010-250-1Dem Natya-Sastra folgte nahezu zeitgleich die musikalische Schrift Dattilam des Weisen Muni Dattila. Die Entstehung des Dattilams datiert man ungefähr auf das 4. vor bis 2. Jahrhundert nach Christi Geburt. Im Dattilam wurden die Jati-s mit jeweils zehn (10) Charakteren genauer beschrieben, aus denen sich die melodische Struktur der zeitgenössischen Ragas der nordindischen Klassik entwickelte.

Die Gewichtung einer Note, einer Swara, wurde für die antiken Ragas mit dem Begriff Amsa umschrieben. Amsa ist in seiner Funktion vielfältig, u.a. ist es die Note, mit der der gesamtheitliche Charakter eines Ragas beschrieben wird, z.B. in Form eines Ruhepols, als Nyasa Swara.

In der Ausgestaltung eines Ragas, die einem strengen Regelwerk unterworfen ist, hat jede Phrasierung einen Ausgangpunkt: Graha ist die Anfangsnote und Nyasa der Abschluss. Mit Graha wird die Position einer Note beschrieben, genauer: die Note, mit der eine Ragaexposition begonnen werden muss. Der Instrumentalist oder Sänger kehrt am Ende einer melodischen Phrasierung zu Nyasa als “melodisches Zentrum” und “Ruhepol” zurück.

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CH – Raga CDs des Monats (02/2016): Mikrotöne im Hindustani Sangeet. – Die mikrotonale Struktur indischer Ragas.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 22, 2016

Die Förderinitiative “IMC – India meets Classic” präsentiert in seiner (monatlich) zweiten Februarsendung auf Radio FRO (jeden 2. und 4. Montag) und weltweit als Webradio das Thema “Mikrotöne im Hindustani Sangeet – die mikrotonale Struktur indischer Ragas“.

Die mikrotonale (Intervall-)Struktur war in der mittelalterlichen Musik des Westens und im Zeitalter des Barocks, bis in’s 18. Jahrhundert hinein präsent. – Und verschwand erst nach den mathematischen Entdeckungen in der Musik durch den Schweizer Physiker und Mathematiker Leonhard Euler (1707-1783). Im Jahre 1739 verfasste Euler das “Tentamen novae theoriae musicae“.

Die indisch klassische Musik ist mit dem Begriff “Mikrotöne” seit mehr als 2000 Jahren auf’s Engste verbunden. Der erste im Sanskrit verfasste Text mit Benennung von mikrotonalen Intervallen ist das Natya Sastra von Bharata Muni, datiert zwischen 200 Jahre vor und etwa 200 Jahre nach Christi Geburt.
Bharata beschreibt einen Raga nicht als Skala, sondern als “tonale Färbung”, die das Herz und den Verstand des Menschen berührt. Hier kommt die Bedeutung der Noten mit Zuweisung von 8 definierten Stimmungen zum Ausdruck. “Santa“, d.h. friedfertig wurde später von AbhinavaGupta hinzugefügt. Wir verweisen dazu auf unsere Sendung “Nava Rasa-s – die neun Stimmungsbilder der indischen Ragas“.

Sendetermine…

22. Februar 2016 – 22:00 Uhr CET (04:00 pm EST) @ Radio RaSA (CH)
(Premiere: 4. November 2008 – 21:00 MESTZ @ Tide Radio)
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Die Mikrotöne haben seit Jahrhunderten einen massgeblichen Einfluss auf die Entwicklung indischer Instrumente. Zur künstlerischen Ausgestaltung eines Ragas in seiner modalen Form (vgl. Jazz) werden bewusst klangakkustische Phänomene von Konsonanzen und Dissonanzen eingesetzt, um für den Zuhörer die Referenzebene, die Tonika als Grundton verständlich zu machen, auf die eine Ragaskala in ihrer aufsteigenden und absteigenden Form (Modus) aufbaut. Die Ursache für die Klangcharakteristik der indischen Musik haben wir in unserer Sendung “indische Dronen” ein wenig beleuchtet.
In einem fest vorgegebenen tonalen Rahmen – innerhalb eines Tonumfangs von drei (3) Oktaven – bewegt sich der Interpret eines Ragas, Vokalist oder Instrumentalist… und gestaltet diesen Modus (Jati) durch eine Ornamentik, Alankar.

Alankars erfüllen in zwei Ausprägungen die strukturellen und ästhetischen Anforderungen: Varnalankar – das sind vier (4) Formen des Notenarrangements und Shabdalankar, eine Klassifizierung von Gesangs- und Spieltechniken für die melodische und rhythmische Gestaltung. Das Sangeet Ratnakar von Sharangdev und Ahobal’s Sangeet Parijat – es sind musikalische Abhandlungen aus dem 13. und 17. Jahrhundert – benennen 63 bzw. 68 Alankars. Diese hohe Zahl ornamentischer Elemente ist sympthomatisch für die Komplexität indischer Ragas.

Eine aufsteigende oder absteigende Ragaskala kann innerhalb einer Oktave aus 5, 6 oder 7 Hauptnoten bestehen. Es gibt tausende von Kombinationen der aufsteigenden und absteigenden Skala.
Die Hauptnoten der nordindischen Ragas korrespondieren mit den Ragams des Carnatic Sangeet, den 72 Ragams der südindischen Klassik. Die Ragams sind mit ihren Ableitungen im Melakarta-System seit dem 19. Jahrhundert auf’s Genaueste definiert. Dagegen bildet sich die nordindische Klassik (Hindustani) nur ungenau in dem s.g. Thaat-Sytem ab, mit 10 Hauptraga-s (männl. Typus) und ihren Ableitungen, den Ragini-s (weibl. Typus).

Die gesamte Raga-Grammatik baut auf die mikrotonalen Intervalle auf. Dem Hindustani und Carnatic Sangeet liegt das Konzept von “Raga Sangeet” zugrunde. – Sangeet bedeutet “gemeinsam singen” oder “Gesang mit instrumentaler Begleitung”. Umgangssprachlich darf man mit diesem Termini “Ragamusik – Raga Sangeet”, und die “Musik der nordindischen und südindischen Klassik – Hindustani und Carnatic Sangeet” verstehen.

Für die Vorstellung der miktrotonalen Struktur können wir uns der westlichen Musik, der gleichstufigen, gleichtemperierten Stimmung bedienen. Wie es sich auf der Klaviertastatur abbildet, teilt man den Oktavraum in zwölf Halbton-Schritte ein, mit 7 Haupt- und 5 Halbtonschritten.
Die sieben (7) Hauptnoten, Sapta Swaras, finden wir gleichermassen in den Ragaskalen wieder, den Moorchana-s. Fünf (5) dieser sieben (7) Hauptnoten können bis zu 3x erniedrigt und 2x erhöht gespielt werden, mit Ausnahme der 1. (Sa) und 5. Stufe (Pa).

22 Shruti-s in einer Oktave (aufsteigende Skala: S (Shadja) – S’ (Tara Shadja))

Insgesamt ergeben sich 22 s.g. Shruti-s, eine “natürliche Skala” in einer mikrotonalen Struktur mit Frequenzabständen geringer als die uns bekannten Halbtonschritte, für das menschliche Ohr aber noch wahrnehmbar und unterscheidbar. Shruti bedeutet im Sanskrit: “das was man hört” (that which is heard).

22-shruti-s-structure-102008-1

In der Novembersendung hören Sie Beispiele auf dem Santoor, der Sitar und Sarangi, der indischen Fiddel, auf der Sarode, der indischen Flöte Bansuri, dem Harmonium und der Violine und in den indischen Gesangsstilen Khayal und Thumri.

Auf spezielle Ausprägungen mikrotonaler Strukturen wie im Dhrupadgesang, dem ältesten Gesangsstile in der indischen Klassik, wollen wir in einer eigenen Sendung näher eingehen.

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CH – Raga CDs of the Months (02/2016): Microtones in Hindustani Sangeet – the Microtonal Structure of Indian Ragas.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 22, 2016

IMC OnAir – IMCRadio.Net of the promotion initiativeIMC – India meets Classic” presents for its (monthly) radio show in February @ Radio RaSA (and worldwide as webradio) the topic “Microtones in Hindustani Sangeet – the microtonal Structure of Indian Ragas“.

The micro-tonal (interval) structure existed in the medieval Western music and in the age of Baroque till the 18th century – and disappeared after the mathematical discoveries in music by the Swiss physicist and mathematician Leonhard Euler (1707-1783). In 1739 Euler wrote his “tentamen novae theoriae musicae“.

The Indian classical music is connected closest with the term of “micro tones” for more than 2000 years. First Sanskrit text with designation of micro-tonal intervals is the Natya Sastra of Bharata Muni, dated 200 B.C. – 200 A.C..
Bharata describes a Raga not as scale, but as a “tonal colouring”, which affects the heart and human mind. The meaning of the notes is assigned by eight (8) defined emotions (expression of moods). “Santa” = peaceful was added later by AbhinavaGupta as the 9th emotion (rasa). We refer in addition to our broadcasting “Nava Rasa-s – the nine moods of Indian Raga-s”.

dates of broadcasting…

 22nd February 2016 – 04:00 pm EST (10:00 pm CET) @ Radio RaSA (CH)
(premiere: 4th November 2008 – 09:00 pm CET @ Tide Radio)
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The microtones have a relevant influence onto the development of Indian instruments for centuries. For the artistic arrangement of a raga in it’s modal form (see Jazz) consciously sound acoustic phenomena are used by consonances and dissonances for offering the listener a referencial level, the tonica as basic tone (1st pitch) on which a raga scale in it’s ascending and descending form is developed. We lit up the sound characteristics of Indian music in our broadcasting “Indian Drones“.
Within a firmly given tonal framework of three (3) octaves the interpreter of a raga  – vocalist same as instrumentalist – arranges this modus (Jati) by a specific ornamentic, Alankar.

The alankars fulfill the structural and aesthetic requirements by two maintypes: Varnalankar – four (4) forms of the note arrangement and Shabdalankar, a classification of singing and playing techniques for the melodic and rhythmic arrangement. The Sangeet Ratnakar of Sharangdev and Ahobal’s Sangeet Parijat – musical treatises of the 13th and 17th century – designate 63 and 68 alankars. This high number of ornamental elements is symptomatic for the complexity of Indian Ragas.

An ascending or descending raga scale can consist of 5, 6 or 7 main notes within an octave. There are thousands of combinations of the ascending and descending scales.

The entire Raga grammar develops on the micro-tonal intervals. The Hindustani and Carnatic Sangeet are based on the concept of “Raga Sangeet“. – Sangeet means “singing together” or “singing with instrumental accompany“. Colloquially one may understand with the terms “Raga music – Raga Sangeet“, “classical music of Northern India” (Hindustani Sangeet) and “classical music of South India” (Carnatic Sangeet).

The main notes of the North Indian Ragas (Hindustani) correspond to the 72 Ragams of the Carnatic Sangeet. Since the 19th century the Ragams are defined in details with their derivatives in the so called Melakarta system. The North Indian Classics (Hindustani) is described inaccurately in the so called Thaat system, with 10 main raga-s (male) and their derivatives, the ragini-s (female).

For the conception of the micro-tonal structure we can orientate us in the Western music system which is named “equal temperament” with a series of equal steps (equal frequency ratios). Visible on the piano keyboard, the octave is divided into twelve half-tone steps, with seven (7) main and (5) half tone steps.
The seven (7) main notes, Sapta Swaras, we regain equally in the raga scales, the Moorchana-s. Five (5) of these seven main notes can be played up to twice increased and up to triple degraded, with exception of the fixed 1st (Sa) and 5th (Pa) pitch.

22 shruti-s in an octave (ascending scale: S (Shadja) – S’ (Tara Shadja))

Altogether 22 so called shruti-s, a kind of “natural scale” of micro-tonal structure with frequency steps smaller than the half-tone steps are still perceptibly and distinguishable for the human ear. Shruti means in Sanskrit: “that which is heard“.

22-shruti-s-structure-102008-1

In the November show we present examples on the Santoor, the Sitar and Sarangi, the Indian Fiddel, on the Sarode, the Indian flute Bansuri, the Harmonium and the violin and in the vocal style of Hindustani Khayal and Thumri (Indian Light Classics).

Special developments of micro-tonal structures as exist in the Dhrupad, the oldest vocal style in North Indian Classics IMC OnAir – IMCRadio.Net will treat in details by another broadcasting.

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special feature: From India to Europe… FestivalReport (part 1 and 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 21, 2016

Part 1 and 2 of FestivalReport 2007 is presented under the topic „Alternation of Generations ? – Music conferences & competitions of procreation“. In part 1 „IMC OnAir“ lights up the current music scene in India. Part 2 gives a view of the new generation competitions and international festival scene…

d a t e s   o f   b r o a d c a s t i n g …

part 1 and 2: Sunday, 21st February 2016 – 09:00-11:00 am EST @ radio multicult.fm (DE)
(premiere: 07/30/2007 (part 1) + 08/13/2007 (part 2) @ TIDE Radio) 
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IMC OnAir presents the two hours special show „From India to Europe – Festival Report 2007“. The programme attaches to the Festival Report 2006. Here some interesting and worth knowing details were introduced to history and the development of Indian music festivals, the so called Sangita Sammelana-s.

All broadcastings of the past you get access to by free PodCast for re-listening as MP3 independently from time and place (see archive)…

IMC-Special-FESTIVALREPORT2006-Screensplash-30092006-1-small-230-210 (1)The Sangita Sammelana-s enjoy internationally an increasing popularity. The origin hands back to the 18th century. Until today the Indian classical music of North and South India can retain it’s character as chamber music on the large stages in Kolkatta, New Dehli, Mumbai, Pune and Chennai.

music:
Raga Jog, Raga Mishra Mand, Raga Tilak Kamod (old form: Kambodi or Kamodi), Raga Sohini, Raga Hamsadwani, Raga Mishra Khamaj, Thumri, Raga Bageshri, Rag Bhairavi, Dhrupad, Pakhawaj Solo (Paran), Thumri (Light Indian Classical Music), Misra Pilu – Jiya Mora Na Lage

artists:
Begum Parveen Sultana (Vocals), Rajan & Sajan Mishra (vocal brothers), Taalyogi Suresh Talwalkar (Tabla), Dr. Kamala Shankar (Shankar Guitar) & Rajeev Janardan (Sitar), Subhra Guha (Vocals), Hariprasad Chaurasia (Bansuri / Flute), Kumar Bose (Tabla), Shahid Parvez (Sitar / Tabla / Vocals), Shashank Subramanium (Bansuri / Flute), Sandeep Das (Tabla), Suchismita & Debopriya Chatterjee (Flute Sisters), Sukhvinder Singh (Tabla), Patri Satish Kumar (Mridangam), Bahauddin Dagar (Dhrupad / Rudra Veena), Ravishankar Upadhyay (Pakhawaj), Ikram Khan (Sarangi), Shishirchandra Bhatt (Harmonium), Kaushiki Chakrabarty (Vocals)

festivals:
Savai Gandharva Music Festival (Pune), 13th ITC Sangeet Sammelan (Bangelore), MRI Music & Dance Festival 2005 / Annual Music & Drama Festival 2006 (Chennai), Saptak Festival (Ahmedabad, Gujarat), Darbar South Asian Music Festival (U.K.)

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special feature: From India to Europe… FestivalReport (Teil 1 und 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 21, 2016

IMC präsentiert … From India to Europe… FestivalReport (Teil 1 u. 2)
– Generationenwechsel ? – Musikkonferenzen & Nachwuchswettbewerbe

IMC OnAir praesentiert das 2-stuendige special „From India to Europe – Festivalreport 2007“. Es schliesst an den Festivalreport 2006 an. Hier wurde bereits einiges Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte und Entwickung der indischen Musikfestivals, der Sangita Sammelana-s vorgestellt.

Teil 1 u. 2 von FestivalReport 2007 stehen unter der Themenueberschrift “Generationenwechsel ? – Musikkonferenzen & Nachwuchswettbewerbe”. Im Teil 1 beleuchtet IMC OnAir die aktuelle Musikszene in Indien. Teil 2 gibt einen Blick auf die Nachwuchswettbewerbe und internationale Festivalszene.

S e n d e t e r m i n e …

Teil 1 und 2:  Sonntag, 21. Februar 2016 – 15:00-17:00 Uhr CET@ radio multicult.fm (DE)
(Premiere: 30.07.2007 (Teil 1) + 31.08.2007 (Teil 2) @ TIDE Radio) 
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Alle zurueckliegenden Sendungen finden Sie auch als kostenlosen PodCast zum Nachhoeren (siehe Archiv).

IMC-Special-FESTIVALREPORT2006-Screensplash-30092006-1-small-230-210 (1)

Die indischen Musikfestivals erfreuen sich international einer wachsenden Beliebtheit. Der Ursprung der Sangita Sammelana-s, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurueck. Den Charakter als Kammermusik hat sich die indisch klassische Musik Nord- und Suedindiens auf den grossen Buehnen in Kolkatta, Neu-Dehli, Mumbai, Pune und Chennai bis heute bewahren koennen.

 

Musik:
Raga Jog, Raga Mishra Mand, Raga Tilak Kamod (old form: Kambodi or Kamodi), Raga Sohini, Raga Hamsadwani, Raga Mishra Khamaj, Thumri, Raga Bageshri, Rag Bhairavi, Dhrupad, Pakhawaj Solo (Paran), Thumri (Light Indian Classical Music), Misra Pilu – Jiya Mora Na Lage

Künstler:
Begum Parveen Sultana (Vocals), Rajan & Sajan Mishra (vocal brothers), Taalyogi Suresh Talwalkar (Tabla), Dr. Kamala Shankar (Shankar Guitar) & Rajeev Janardan (Sitar), Subhra Guha (Vocals), Hariprasad Chaurasia (Bansuri / Flute), Kumar Bose (Tabla), Shahid Parvez (Sitar / Tabla / Vocals), Shashank Subramanium (Bansuri / Flute), Sandeep Das (Tabla), Suchismita & Debopriya Chatterjee (Flute Sisters), Sukhvinder Singh (Tabla), Patri Satish Kumar (Mridangam), Bahauddin Dagar (Dhrupad / Rudra Veena), Ravishankar Upadhyay (Pakhawaj), Ikram Khan (Sarangi), Shishirchandra Bhatt (Harmonium), Kaushiki Chakrabarty (Vocals)

Festivals:
Savai Gandharva Music Festival (Pune), 13th ITC Sangeet Sammelan (Bangelore), MRI Music & Dance Festival 2005 / Annual Music & Drama Festival 2006 (Chennai), Saptak Festival (Ahmedabad, Gujarat), Darbar South Asian Music Festival (U.K.)

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DE – Raga CDs des Monats (02/2016): Imdadkhani Gharana – Die großen Meister aus Etawah

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 18, 2016

Der Begriff Gharana ist uns in den zurückliegenden Sendungen (seit 03/2006) immer wieder begegnet. Gharana-s sind eine Art Musikschulen, die man in Nord- und Südindien antrifft. Gharana-s sind stilistische Ausprägungen innerhalb der indischen Klassik, Interpretationsformen von Ragas mit charakteristischen Ornamentiken, die von Generation zu Generation, von einem Lehrer an den Schüler in mündlicher Forum weitergegeben werden.

Die Imdadkhani Gharana ist eine der ältesten Musikschulen der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik. Sie  geht auf den Musiker Imdad Khan zurück. Imdad Khan (1848-1920) spielte die Sitar und Surbahar. Er wurde in Agra geboren. Imdad’s Familie zog in die Stadt Etawah, einem Distrik im British-Indien am Yamuna-Fluss gelegen. So ist die Imdadkahni Gharani auch als Etawah Gharana bekannt. Heute gehört Etawah zum indischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Sendetermine…

18. Februar 2016 – 21:00 Uhr (03:00 pm EST) @ radio multicult.fm (DE)
(Premiere: 21. März 2011 – 23:00 Uhr @ TIDE Radio)

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Imdad Khan entstammt einer berühmten Musikerfamilie. Der musikalische Stammbaum der Khanfamilie kann nahezu 400 Jahre zurückverfolgt werden. Die Wurzeln finden wir im District Agra, im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Die Imdadkhani Gharana hat sich über Etawah nach Kolkatta, Hyderabad, Indore und Mumbai durch ganz Indien ausgebreitet. Die geschichtlichen Wurzeln der Imdadkhani Gharana bis in’s 16. Jahrhundert zurück, gleich dem Familienstammbaum der Khanfamilie.  Die Imdadkhani Gharana hat sich aus der Gwalior Gharana entwickelt. Es ist eine der ältesten Musikschulen, in der Gesangstile der nordindischen Klassik entstanden, wie der Khayal.

Es ist die Besonderheit des Sitarspiels in der Tradition der Imdadhi Khan Gharana oder Etawah Gharana, dass man eine Gesangstechnik umsetzt. Benannt als: Gayaki ang. Von einem Sitarspieler ist es gewollt, der Ausdrucksstärke und -vielfalt der menschlichen Stimme als das herausragende Instrument der indischen Klassik möglichst nahe zu kommen. Auch alle sonstigen Instrumentalisten auf der indischen Flöte, der Bansuri, der indischen Fiddel, der Sarangi oder Sarode streben nach diesem Intonationsbild. Doch wie auf keinem anderen indischen Instrument wird auf der Sitar mit dem Gayaki Ang das Repertoir von klassischen Sängern  gespielt.

Auch Imdad’s Sohn Enayat Khan (1895-1938) war einer der bedeutendsten Sitarspieler des frühen 20sten Jahrhunderts. Es war Enayat’s Verdienst, dass er die Sitarmusik in der indischen Kulturhauptstadt Calcutta (Kolkata) einem größeren Publikum zugänglich machte. Die Sitar wurde bis dahin überwiegend in einem kleinen Kreis von Musikliebhabern gehört. Neben der Popularisierung entwickelte Enayat Khan auch die bauliche Struktur der Sitar weiter. Der indische Nobelpreisträger für Literatur, Rabindranath Tagore (1861-1941) zählte zu den musikalischen Weggefährten von Enayat Khan. Enayat Khan verstarb im Alter von nur 43 Jahren. Er hinterliess vier Kinder. Zwei Söhne, der Sitarspieler Vilayat (1928-2004) und Surbaharmaestro Imrat Khan (geb. 1935) wurden in der Tradition der ImdadKhani Gharana berühmte Musiker.

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DE – Raga CDs of the Months (02/2016): Imdadkhani Gharana – The Great Masters from Etawah

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 18, 2016

The term Gharana appeared different times in some of IMC OnAir’s former broadcastings (since 03/2006). Gharana-s are a kind of music schools we can find in North and South India. Within Indian Classical music the Gharana-s are stylistic branches, interpretation forms of Ragas with characteristic ornamentics which are passed on from generation to generation, by a teacher (guru) to the pupil (shishya) in oral form.

Imdadkhani Gharana is one of the oldest schools of music of North Indian Classics (Hindustani music). It goes back to the musician and founder Imdad Khan (1848-1920) who played the Sitar and Surbahar (bass sitar). Imdad Kh. was born in Agra, his family moved to Etawa, a district in British-India close to the Yamuna river. Therefore Imdadkahni Gharani is well-known as Etawah Gharana. Today Etawah belongs to the Indian Federal State Uttar Pradesh.

dates of broadcasting…

18th February 2016 – 03:00 pm EST (09:00 pm CET) @ radio multicult.fm (DE)
(premiere: 21st March 2011 – 11:00 pm CET @ TIDE Radio)

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Imdad Khan eminates from a famous family of musicians. The musical family tree of the Khan family can be retraced almost 400 years. We find the roots in the district Agra, in the North Indian Federal State Uttar Pradesh.

The Imdadkhani Gharana spread over Etawah to Kolkata (former Calcutta), Hyderabad, Indore and Mumbai nearby completely through  whole India. The historical roots of the Imdadkhani Gharana go back to the 16th century, equal the family tree of the Khan clan.  The Imdadkhani Gharana developed from the Gwalior Gharana. It is one of the oldest schools of music in which vocal styles of North Indian classics developed, like the Khayal.

In the tradition of the ImdadhKhani Gharana (or Etawah Gharana) it is characteristic for the Sitar play that singing technique is converted. Designated as: Gayaki ang. By a Sitar maestro it is intended to come  close as possible to the expression strength and variety of the human voice as the leading instrument of Indian Classics. Also all other instrumentalists, e.g. on the Indian flute (Bansuri), the Indian fiddle (Sarangi) or Sarode strive for the intonation of the human voice. But as no other Indian instrument on the Sitar is played the repertoir of classical singers with the Gayaki ang.

Same as Imdad Khan his son Enayat Khan (1895-1938) was one of the most important sitarists of the early 20th century. It was Enayat’s earnings that he made the Sitar music accessible and popular for a larger audience in the cultural capital of India, in Calcutta (Kolkata). Before the Sitar was heard predominantly in a small circle by music enthusiasts. Apart from popularisation Enayat Khan developed the architecture/design of the Sitar. The Indian Nobel prize winner for literature Rabindranath Tagore (1861-1941) ranked among the musical companions of Enayat Khan. He died at the age of only 43 years and left four children. Two sons, the Sitar player Vilayat Khan (1928-2004) and Surbahar maestro Imrat Khan (b. 1935) became famous musicians in the tradition of the ImdadKhani Gharana.

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special feature: From India to Europe… FestivalReport (part 1 and 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 16, 2016

From India to Europe … FestivalReport.
– Sangita Sammelana-s … Indian Music Festivals

IMC OnAir presents it’s special feature “From India to Europe … FestivalReport” in a two hours show broadcasted via radio + podcasting.

The FestivalReport2006 has it’s focus on the history and development of the biggest music festivals in India, so called “Sangita Sammelana-s“. Moving from the 20th to the 21st century the festival culture nowadyas presents itself to the live audience far over the borders of India.

d a t e   o f   b r o a d c a s t i n g

part 1 and 2Tuesday, 16th Febr 2016 – 04:00-05:58 pm EST (10:00-11:58 pm CET) @ TIDE Radio (DE)

History & India’s democracy …

IMC-Special-FESTIVALREPORT2006-Screensplash-30092006-1-small-230-210The origin of the Indian music festivals can be dated back to the 18th century. One of the eldest Festivals for Dance and Music is the Chennai Dance & Music Festival, which has it’s roots in the first Margazhi Festival in 1927 … It is astonishing from most of these fantastic festivals there exist only some few live recordings being published.

At the end of the 19th century Raja S.M. Tagore had proclaimed as a rich landowner from Bengale a campaign in favor of the Indian Classical Music. He published or let publish different art works and gifted collections of instruments to museums in Europe. Rabindranath Tagore has been descended from this family as India’s most famous and genius universal scholar and nobel prize winner for literature (1922).

During that time period first time music weeks were organized, so called “sagita sammelana-s” (music festivals). Herefore to all great virtuosos an invitation was extended.

Short behind the setting up of the Federal Republic of India on 26th January 1950 the importance of the Indian music culture far over the frontier have been recognized. At the inauguration of the Sangeet Natak Academy in 1953 in New Dehli it is approved as following (quotation):

indiamapIndia’s precious heritage of music, drama and dance is one which we must cherish and develop. We must do so not only for our own sake but also as our contribution to the cultural heritage of mankind. Nowhere is it truer than in the field of art that to sustain means to create. Traditions cannot be preserved but can only be created afresh. It will be the aim of this Akademi to preserve our traditions by offering them an institutional form …

– Maulana Azad
28th of January 1953 (New Dehli)

Tradition …

The Indian music festivals are a specific form of care of tradition on the sub continent as it is expressed by the names of many of the festivals to express the recognition and to honour the diligence in art work of India’s famous music maestros.

200px-TyagarajaAll metropoles in India dispose of an annual and profiled festival programme for Indian Classical Music. From the south west head in Tirvandrum, in Chennai (former Madras on the East coast), in Mumbai on the west cost to both capitals of India, New-Deli as the main capital and head office for politics and administration and Kolkatta (former Calcutta) as the cultural capital many considerable events extist: Tansen Music Festival (Tansen Sangeet Sammelan), Thyagaraja Music Festival, Savai Gandharva Music Festival Pune, Saptak Music Festival, Soorya Festival, Swati Tirunal Festival, ShriKrishna Gana Sabha, Madras Music Academy Festival, Vasanta Habba, SRA Music Festival, Swami Vivekanand Birthday Music Festival, ITC Sangeet Sammelan or Dover Lane Music Festival & Music Conference.

Vocalists-and-TanpuraThe audience enjoys the the visits of numerous great musicians, the “who’s who” of Indian Classical Music. Even the younger generation of artists get the chance to perform with the best of their owns.

Far over India the sangita sammelana-s pleasure a growing popularity and derivation worldwide.

Indian-Dance-CoupleSince centuries between India and Europe exist economic and diplomatic relationships. However late in 1985 the cultural spectacle “Cultural Festival of India”, an event of 33 days duration took place in London, which was unique in the Western world till that time. Indian Music and it’s melodies, the sciences and spirituality of India, the arts and architecture were being presented. All decorations had been manufactured in India and being transported by ship to England.

In the last decades, during the immigration wave from the British Commonwealth in the fivtees and sixtees existed several endeavours to keep alive the cultural heritage of India on different continents.

This kind of cultural consciousness following the tradition of India’s music festivals is being reflected in the music events from Australia, North America (New York, Washington, Baltimore and Detroit) to Asia (Hongkong, Singapore and Japane) and Europe (England, Switzerland, Belgium, Italy, Norway and France):

Lakshminarayana Global Music Festival, Charindaa – The Festival of Indian Music in Australia, Festival of Universal Sacred Music (New York / U.S.A.), Southampton Mela Festival, Raga Festival 2006, a concert edition in the West Midlands Englands, darban – South Asian Music Festival, world new music festival and others more.

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Broadcasting @ TIDE Radio postponed for 24 hours…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 15, 2016

The regularly broadcasting every 3rd Monday is postponed for one day because our radio station TIDE 96.0 services a live broadcasting of a University Orchestra concert in Hamburg-Harburg.

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IMCRadio’s broadcasting will take place on Tuesday, 16th February instead of 15th February 2016 at same time: 04:00-05:58 pm EST (10:00-11:58 pm CET).

FB event page for tomorrow: https://www.facebook.com/events/925920980837492/

In March we will turn back to the regularly date (3rd Monday/21st March 2016).

Tks for your understanding !

 

 

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