IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for November, 2015

CH – Raga CDs of the Months (11/2015): TALA – Indian Rhythm Cycles.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 23, 2015

Raga CDs of the Months

TALA – Indian Rhythm Cycles

Same as for Indian Ragas, there are different traditions and developments of the North Indian classical period over hundreds of years since the 16th century, the Hindustani music and South Indian Classical period (Carnatic) are reflected in the system of the rhythms.

dates of broadcasting…

23rd November 2015 – 43:00 pm EST (10:00 pm CET) @ Radio RaSA (DE)
(premiere: 4th Dec 2007 – 09:00 pm METZ @ Tide Radio)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Tala is a Sanskrit word (Talā) and means clap. It is the Indian system for rhythms of Hindustani Music.

Tala-s… the 10 standards + 3 special forms

One can approach over the harmony theory to the Tala-s, via the “cadences“, a succession of groups of sounds (groups of chords). This rather unstable sound system of strain and relaxation is the basis e.g. for the Indian Rhythmic composition Tikhai, Mukhard and Parvan. The alternative…

Arvartan… the concept of the cycles.

With Arvatan, the concept of cycles exists a music philosophical understanding of the Indian classical period. The Tala-s are much rather illustrated hereby and therefore Arvartan – the concept of cycles is the subject of our December 2007 show.

The cyclic concept reflects the understanding of Hindu philosophy of the universe, which follows the principle of repetitive cycles (Rhythm Cycles), too. The cycle of nature is represented in Indian Classical music and illustrated by the rhythmic principles of Tala-s.

System der Talas - Konzept der Zyklen…

The prominent percussion instrument of North Indian Classics is the Tabla. It is a pair of drums covered with goat skin and appears for Indian Ragas on stages as rhythmic accompanying instrument and in solo play for Raga interpretations. The Tabla sound characteristics are unmistakable.

Percussioninstrumente - Ghatam (Tonkrug) Percussioninstrumente - Hanjira Percussioninstrumente - Mridangam Percussioninstrumente - Pakhawaj Percussioninstrumente - Tabla

Ghatam | Hanjira | Mridangam | Pakhawaj | Tabla

The Tabla was developed from the Pakhawaj, a drum, which can be found in the Dhrupad, the eldest existing vocal style of India nowadays. Beside these two instruments we find the Mridangam and Ghatam for rhythmics in South Indian Classics. The Carnatic music has it’s own Raga scales (Ragam) and rhythmical system (Talam).

Posted in ENG (English), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

CH – Raga CDs des Monats (11/2015): TALA – der indische Rhythmuszirkel…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 23, 2015

Raga CDs des Monats:
TALA – der indische Rhythmuszirkel.
(Tala – Indian Rhythm Cycles)

Wie für die indischen Ragas, gibt es in dem System der Tala-s unterschiedliche Traditionen und Entwicklungen der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik und südindischen Klassik (Carnatic).

Sendetermine…

23. November 2015 – 22:00 Uhr (04:00 EST) @ Radio RaSA (CH)
(Premiere: 4th Dez 2007 – 21:00 Uhr @ Tide Radio)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Tala ist das indische System der Rhythmik. Tala ist ein Wort aus dem Sanskrit (Talā) und bedeutet in etwa Klatschen (engl. „Clap“).

10 Haupttala-s - 3 Sonderragas…

Man kann sich den Tala-s über die Harmonielehre unter der Überschrift „Kadenzen“ nähern, der Abfolge von Klanggruppen (Akkordgruppen), einem eher instabilen Klangsystem aus Anspannung und Entspannung, das z.B. den indischen Rhythmikkompositionen Tikhai, Mukhard oder Parvan zugrunde liegt.

Arvartan… das Konzept der Zyklen.

Dagegen wird mit Arvatan, dem Konzept der Zyklen das musikphilosophische Verständnis der indischen Klassik viel eher abgebildet und soll Gegenstand der Dezembersendung sein.

Das zyklische Konzept spiegelt das Verständnis der Hindu-Philosophie über das Universum wieder, das auch dem Prinzip von sich wiederholenden Zyklen (Rhythm Cycles) folgt. Der Kreislauf der Natur, das Werden und Vergängliche, wird in der indisch-klassischen Musik und ihrem rhythmischen Prinzipien abgebildet.

System der Talas - Konzept der Zyklen…

Das führende Perkussionsinstrument der nordindischen Klassik ist die Tabla. Sie ist ein mit Ziegenhaut bespanntes Trommelpaar, und findet sich für die indischen Ragas als rhythmisches Begleitinstrument und im Solospiel wieder. Ihre Klangcharakteristik ist unverkennbar.

Percussioninstrumente - Ghatam (Tonkrug) Percussioninstrumente - Hanjira Percussioninstrumente - Mridangam Percussioninstrumente - Pakhawaj Percussioninstrumente - Tabla

Ghatam | Hanjira | Mridangam | Pakhawaj | Tabla

Die Tabla hat sich aus der Pakhawaj entwickelt, einer Trommel, die bis heute im Dhrupadgesang Verwendung findet, dem ältesten Volkalstil Indiens. Neben diesen beiden Instrumenten treffen wir vor allem das Mridangam und den Ghatam für die Rhythmik in der südindischen Klassik an, der carnatischen Musik. Hier hat sich ein eigenständiges Raga- und Rhythmiksystem ausgebildet.

Posted in DE (German), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

A – Raga CDs des Monats (11/2015): Ragas, Ghazals und Goethe…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 22, 2015

Das Wort Ghazel stammt in seinem Ursprung aus dem Arabisch-Perischen, Gazal. Im Türkischen treffen wir auf diese Poesieform als Gazel.

Neben dem Parsi, dem Persischen, in der Sprache der Paschtunen, in Hindi und Urdu, das in Pakistan gesprochen wird, haben sich Ghazals in vielen weiteren Sprachen als Ausdrucks- und Versform der Poesie etablieren können. Weit über Indien, Pakistan und Afghanistan hinaus bis in den anglo-amerikanischen, hebräischen und deutschen Sprachraum hinein erfuhren und erfahren sie ein grosses Interesse; im Spanischen experimentierte Federico Garcia Lorca mit der Ghazal-Form.

Der traditionelle Ghazal hat in einem melancholischen Ausdruck die Liebe, das Leben und methaphysische Fragen zum literarischen Gegenstand. Seine Wurzeln reichen bis in die arabische Welt des 6ten, 7ten Jahrhunderts zurück.

In der Literatur wird mit Ghazel nicht selten eine Form der leichten Klassik innerhalb der indisch klassischen Musik definiert. Unsere Sendung wird zeigen, dass es sich mit dieser Strukturform der Poesie doch ein wenig anders verhält.

Sendetermine…

22. November 2015– 23:00 Uhr CET (05:00 pm EST) @ Radio FRO (A)
(Premiere: 15. Juni 2009 – 22:00 Uhr MESTZ @ Tide Radio)
InternetStream (Web & Mobile Radio) | PodCasting | broadcasting plan

Ihre Ausdrucksstärke gewinnen die Ghazals durch eine „unpersönliche Note“, in die der Leser respektive Zuhörer ganz nach seiner individuellen Befindlichkeit hineininterpretieren kann. Ghazals leben in ihrem emotionalen Ausdruck von einer Codierung, einer symbolhaften, indirekten Ansprache, und von dem Gegensätzlichen, wie beispielsweise dem Trennungsschmerz einer unerfüllten Liebe, in göttlicher Form, auf einer metaphysischen, universellen, spirituellen Ebene…

Die Filmindustrie Indiens und Pakistan hat wesentlich zu der Popularisierung der Ghazals beigetragen. Ihre Vielfältigkeit in dem Ausdruck der Liebe und emotionaler Gemütszustände, wie Zweisamkeit, Verlangen, Trennungsschmerz, Teilnahmslosigkeit auch in Form von Politikmüdigkeit oder Reue, die vorrangige Bedeutung des Wortes und die sanfte Natur der Ghazals fanden in Mumbai, der Bollywood-Metropole und in Lollywood, dem Pandong der Filmindustrie Pakistans eine Vielzahl von Interpreten.

Herausragende Ghazal-Komponisten – Indien & Pakistan (Urdu ghazals)…

200px-Hafez,_the_Persian 20060921-rumi_jalal Ghalib
Hafiz o. Hafez
(1315-1390)
Muhammad Jalaluddin Rumi
(13th century)
Mirza Assadullah Khan Galib
(1797-1869)
152Daagh-Dehlvi 200px-Iqbal

pic23-Faiz-Ahmed-Faiz

mehdi-hassan
Daag Dehlvi
(1831-1905)
Muhammad Iqbal (1877-1938) Faiz Amed Faiz
(1911-1984)
Mehdi Hassan
(1927)

Johann Wolfang von Goethe…

J.W. v. Goethe

J.W. v. Goethe

J. W. v. Goethe gilt als Begründer der „Weltliteratur“. Neben seinen Arbeiten für die Musik, Theologie und Wissenschaften zeigte er grosses Interesse für die persische und arabische Literatur.
Mit seinem nicht-fiktionalen in Aphorismen gefassten Schreibstil hatte Goethe mit Friedrich Schiller als führende Figuren des Weimarer Klassizismus massgeblichen Einfluss auf die deutsche Philosophie und weit über die europäischen Grenzen hinaus.

Goethe & Hafiz – „West-östlicher Divan“

Goethe schrieb das Sammelwerk “West-östlicher Diwan” als eines seiner späten Werke, zwischen Schillers Tod im Jahre 1805 bis zu seinem Ableben im März 1832.

Das Sammelwerk wurde wohl zwischen 1814 und 1819 geschrieben. Es ist im Jahre 1827 in einer erweiterten Auflage veröffentlicht worden. Der West-östliche Divan umfasst ganz im Sinne seiner ursprünglichen Wortbedeutung 12 Bücher (s. Gutenberg-Projekt).

Der „West-östliche Divan“ darf entsprechend seiner Zeit als ein Ausdruck eines interkulturellen Austausches, einer westlich-östlichen Annäherung zwischen Orient und Okzident verstanden werden. Im zweiten Buch, dem Buch Hafis (Hafis Namen) hatte Goethe konkret Bezug genommen auf den persischen Dichter und Ghazal Meister Hafiz.

Hafiz-Goethe-Denkmal (Weimar)

Hafiz-Goethe-Denkmal (Weimar)

Goethe selbst wurde von Hafiz (o. Hafez) für sein Interesse an Persischer Literatur massgeblich beeinflusst. Noch heute erinnert das Hafez-Goethe-Denkmal in Weimar an diese Beziehung.

Goethe hat für den West-östlichen Diwan im Mittleren Osten und Südasien grosse Anerkennung gefunden. Als Antwort auf Goethes Diwan veröffentlichte der pakistanische Nationaldichter Muhammad Iqbal 1924 sein Werk „Payam-e-Mashriq“ (The Message of the East).

Auch Weggefährten Goethes befassten sich in ähnlicher Weise mit orientalischen, arabischen oder südasiatischen Themen und bedienten sich des Ghazal für ihre Dichtkunst. Der deutsche Dichter J. M. Friedrich Rückert (16.05.1788-31.01.1866) war Übersetzer und Professor für orientalische Sprachen und schrieb 1839 das Werk „Brahmanische Erzählungen“ (Brahmin Stories). Es umfasst 6 Bände, in denen Rückert extensiv den Ghazal als Poesieform verwendete.
Der Dichter August von Platen (Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde – 24.10.1796-05.12.1835) veröffentlichte 1821 die “Ghaselen” und 1823 die „Neuen Ghaselen“.
Der Philosoph Georg Friedrich Daumer (5.3.1800 – 14.12.1875) glänzte mit seiner dichterischen Kunstfertigkeit in dem 1846 in Hamburg veröffentlichten Werk „Hafis“, eine freie Interpretation der Lieder berühmter persischer Dichter.

Faiz-Ghazal: Aaj bazaar main pa ba jolan chalo
– CD “Faiz Ki Yaad Mein” (2004) | singer:
Nayyara Noor

(English translation by poet Anis Zuberi (Toronto, Canada))


 aaj bazaar main pa bajolan chalo
 Chashm-e-nam, jaan-e-shoreeda kafi nahin
 Tohmat-e-ishq-posheeda kafi nahin
 aaj bazaar main pa-bajolan chalo
 Dast afshan chalo, mast-o-raqsan chalo
 Khak bar sar chalo, khoon badaman chalo
 Rah takta hai sub shehr-e-janaan chalo
 Hakim-e-shehr bhi, majma-e-aam bhi
 Teer-e-ilzam bhi, sang-e-dushnam bhi
 Subh-e-nashaad bhi, roz-e-naakaam bhi
 Unka dum-saaz apnay siwa kaun hai
 Shehr-e-janaan main ab baa-sifa kaun hai
 Dast-e-qatil kay shayan raha kaun hai
 Rakht-e-dil bandh lo, dil figaro chalo
 Phir hameen qatl ho aain yaro chalo
 

 let us walk in bazaar in shackles
 wet eyes and restless soul is not enough
 being charged for nurturing concealed love is not enough
 let us walk in bazaar in shackles
 let us go with afshan in hand, in trance and dancing
 go with dust on head and blood on garb
 Go as the city of my beloved is waiting
 Citys ruler and crowd of commoners
 arrow of false charge, stone of accusation
 morning of sorrow, day of failure
 who is their friend except me
 who is untainted in the city of beloved
 who deserve the killers or executioners hand
 get ready for the journey of heart, go wounded heart
 let me go to be executed
 

Posted in DE (German), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

A – Raga CDs of the months (11/2015): Raags, Ghazals and Goethe…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 22, 2015

The word Ghazel originates from the Arabean-Persian word Gazal. Its roots back to the Arabian world of the 6th, 7th century. In Turkish we find this poetry form as Gazel.

Beside in Parsi, the Persian language of the Pashtunes, and in Hindi and Urdu, which is spoken in Pakistan, Ghazals have been established in many other languages as expression and verse form of poetry. Far beyond India, Pakistan and Afghanistan to Anglo-American, Hebrew and German linguistic area inside Ghazals experienced a large interest; in Spanish Federico Garcia Lorca experimented with the Ghazal form.

The traditional Ghazal form has love as a melancholy expression, life and metaphysical questions as literary objects.

In the literature Ghazel pretty often is defined as a form of Indian light classical style within the Indian classical music. IMC OnAir’s show will demonstrate that it behaves differently with this structural form of poetry.

dates of broadcasting…

22nd November 2015 – 05:00 pm EST (11:00 pm CET) @ Radio FRO (A)
(premiere: 15th June 2009 – 10:00 pm CET @ TIDE Radio)
InternetStream (Web & Mobile Radio) | PodCasting | broadcasting plan

The Ghazal wins it’s expressiveness by an „impersonal note“, into which the reader respectively listener can interprate the own individual mental state. Ghazals live in their emotional expression by a coding, a symbolic, indirect address and of opposed characters, as for example the separation pain of an unfulfilled love in divine form, on a metaphysical, universal, spiritual level…

The film industry of India and Pakistan contributed substantially to the popularization of the Ghazals. Their variety in the expression of love and emotional state like togetherness, desire, pain of separation, apathy and in the form of sullenness or regret, the priority meaning of the word and gentle nature of the Ghazals found a multiplicity of interpreters in Mumbai, the Bollywood metropolis and in Lollywood, the analogue of Pakistan’s film industry.

Outstanding Ghazal composers of India & Pakistan (Urdu ghazals)…

200px-Hafez,_the_Persian 20060921-rumi_jalal Ghalib
Hafiz or Hafez
(1315-1390)
Muhammad Jalaluddin Rumi
(13th century)
Mirza Assadullah Khan Galib
(1797-1869)
152Daagh-Dehlvi 200px-Iqbal

pic23-Faiz-Ahmed-Faiz

mehdi-hassan
Daag Dehlvi
(1831-1905)
Muhammad Iqbal (1877-1938) Faiz Amed Faiz
(1911-1984)
Mehdi Hassan
(1927)

Johann Wolfgang von Goethe

J.W. v. Goethe

J.W. v. Goethe

J. W. v. Goethe is considered as a founder of the „world literature“. Beside his work for music, theology and sciences he showed large interest in the Persian and Arabian literature.

By a non-fictional writing style in aphorisms together with Friedrich Schiller as the prominent figures of the Weimar classicism Goethe had a relevant influence onto Germany’s philosophy and far beyond the European borders.

Goethe & Hafiz – „West-Eastern Divan“

Goethe wrote the compilation “West-Eastern Diwan” as one of his late works, between Schiller’s death in the year 1805 up to its dying in March 1832.

The compilation was probably written between 1814 and 1819. It was published in the year 1827 in an extended edition. The West-Eastern Divan covers completely in the sense of its original meaning 12 books (see Gutenberg project).

The „West-Eastern Divan“ may be understood according to its time as an expression of intercultural exchange, a Western-Eastern approach between the Orient (Asia) and Occident. In the second book, the book Hafis (Hafis name) Goethe had concretely taken reference to the Persian poet and Ghazal maestro Hafiz.

Hafiz-Goethe-Denkmal (Weimar)

Hafiz Goethe monument (Weimar)

Goethe had been influenced by Hafiz (or Hafez) for his interest in Persian literature Goethe had been influenced by Hafiz (or Hafez) considerably. Till today the Hafez-Goethe monument in Weimar reminds of this relationship.

Goethe found large acknowledgment for the „West-Eastern Diwan“ in the Middle East and in South Asia. As the answer to Goethe’s Diwan the national poet of Pakistan Muhammad Iqbal published 1924 his work „Payam e Mashriq“ (The Message of the East).

Also companions of Goethe were concerned in similar way with eastern, Arabean or South Asian topics and availed the Ghazal for their poetic arts. The German poet J. M. Friedrich Rückert (05/16/1788-01/31/1866) was translator and professor for Eastern languages and wrote 1839 the „Brahmanische Erzählungen“ (Brahmin narrations). It covers 6 volumes, in which Rückert used extensively the Ghazal as poetry form.

The poet August von Platen (Karl August Georg Maximilian Count of Platen Hallermünde – 10/24/1796-12/05/1835) published 1821 “Die Ghaselen” and 1823 „Die Neuen Ghaselen“.

The philosopher Georg Friedrich Daumer (03/05/1800-12/14/1875) showed with „Hafis“ his exeptional poetic virtuosity published in 1846 in Hamburg, a free interpretation of the songs of famous Persian poets.

Faiz-Ghazal: Aaj bazaar main pa ba jolan chalo
– CD “Faiz Ki Yaad Mein” (2004) | singer: Nayyara Noor

(English translation by poet Anis Zuberi (Toronto, Canada))


 aaj bazaar main pa bajolan chalo
 Chashm-e-nam, jaan-e-shoreeda kafi nahin
 Tohmat-e-ishq-posheeda kafi nahin
 aaj bazaar main pa-bajolan chalo
 Dast afshan chalo, mast-o-raqsan chalo
 Khak bar sar chalo, khoon badaman chalo
 Rah takta hai sub shehr-e-janaan chalo
 Hakim-e-shehr bhi, majma-e-aam bhi
 Teer-e-ilzam bhi, sang-e-dushnam bhi
 Subh-e-nashaad bhi, roz-e-naakaam bhi
 Unka dum-saaz apnay siwa kaun hai
 Shehr-e-janaan main ab baa-sifa kaun hai
 Dast-e-qatil kay shayan raha kaun hai
 Rakht-e-dil bandh lo, dil figaro chalo
 Phir hameen qatl ho aain yaro chalo
 

 let us walk in bazaar in shackles
 wet eyes and restless soul is not enough
 being charged for nurturing concealed love is not enough
 let us walk in bazaar in shackles
 let us go with afshan in hand, in trance and dancing
 go with dust on head and blood on garb
 Go as the city of my beloved is waiting
 Citys ruler and crowd of commoners
 arrow of false charge, stone of accusation
 morning of sorrow, day of failure
 who is their friend except me
 who is untainted in the city of beloved
 who deserve the killers or executioners hand
 get ready for the journey of heart, go wounded heart
 let me go to be executed
 

Posted in ENG (English), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

DE – Raga CDs des Monats (11/2015): Das Erbe von Sultan Khan – Die Zukunft der Sarangi (Langversion)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 22, 2015

Das Erbe von Ustad Sultan Khan (1940-2011) – Die Zukunft der Sarangi

In 2011 hatte die weltweite Gemeinschaft von Freunden der indisch-klassischen Musik neun herausragende Meister verloren. Darunter befindet sich Ustad Sultan Khan. Er verstarb nach einem Nierenversagen an einem Sonntag-Nachmittag, am 27. November 2011 (Anm.: Ustad Sultan Khan war Diabetiker und in den letzten vier Jahren seines Lebens Dialysepatient.)

Von der Fangemeinde wurde Sultan Khan (1940-2011) liebevoll der “Sultan der Sarangi” genannt.

Sendetermine…

22. November 2015 – 15:00-17:00 Uhr CET (09:00-11:00 am EST) @ radio multicult.fm (DE)
16. November 2015 – 22:00-23:58 Uhr CET (
04:00-05:58 pm EST) @ TIDE Radio (DE)
(Premiere: 15. Januar 2012 – 15:00-17:00 Uhr @ radio mulitcult.fm)

broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Sarangi… Stimme der 100 Farben.

Die Sarangi (abgeleitet aus Sau-Rang: Stimme der 100 Farben) gehört zu den Streichinstrumenten der indischen Klassik; es ist die indische Fiddel. Die Geschichte der Sarangi geht bis in’s 13. Jhdt. V. Chr. Geburt zurück. In antiken Schriften werden Lauteninstrumente beschrieben, die von ähnlicher Struktur der uns bekannten Sarangis sind, wie die Pinaki Veena.

Die Stimmung des klobig wirkenden Instruments ist eine Kunst für sich. Auf den Sarangikörper, der aus einem massiven Holzstück ausgehöhlt und mit Ziegenhaut als Resonanzdecke bespannt ist, werden 39 Saiten aufgespannt. Davon sind 35 Rsesonanzseiten, die sich in vier Gruppen gliedern. Die 3-4 Hauptsaiten sind aus Darm geflochten undwerden von einem mit Rosshaar bespannten Bogen aus Rosenholz gestrichen. Wer sich mit der Geschichte der Sarangi näher befassen möchte, dem empfehlen wir unsere Sendung “Das Sarangi Projekt – Die Stimme der 100 Farben“.
Sie können diese Sendung wie alle IMC-Sendungen in unserem Online-Archiv nachhören und nachlesen, unter www.imcradio.net/onlinearchiv (Moderationsskripte s. http://www.imcradio.net/scripts )

10 Generationen Sarangi… Die Khan Familie.

Sultan Khan (1940-2011) & Sabir Khan (son)

Sultan Khan (1940-2011) & Sabir Khan (son)

Ustad Sultan Khan wurde zunächst von seinem Vater Gulab Khan ausgebildet. Im Jahre 1951 war Ustad Sultan Khan 11 Jahre alt und präsentierte sich bei der All-India Conference. Der Musikerklan Khan um Sultan Khan spielt die Sarangi aktuell in 10ter Generation. Sabir Khan ist der Sohn von Sultan Khan und tritt in die Fusstapfen seines Vaters. Seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts spielt Sabir Khan auf der Bühne. Lange Zeit begleitete er seinen Vater im Duett. Sabir wurde von seinem Vater und von seinem Onkel Ustad Nasir Khan ausgebildet. Auch sein Cousin wurde Sarangispieler. Dilshad Khan stellte sich in Europe im Juni 2007 dem Publikum vor, beim ersten indischen Festival in Grenoble. Und da wäre noch Sultan Khan’s Neffe Imran Khan. Imran ist zwar Sitarspieler geworden, dem Wunsche seines Vaters folgend; doch auch er wurde von Sultan Khan ausgebildet.

Instrumentalspiel… Gayaki Ang (Vocal Style)

Die Besonderheit von Ustad Sultan Khan’s Spiel auf der Sarangi ist die Imitation des Gesangs der indisch-klassischen Musik. Sultan Khan wurde maßgeblich von dem Gesangstil der Gesangslegenden Ustad Amir Khan, Faiyaz Khan und Bade Ghulam Ali Khan beeinflusst. Die besondere Spielweise, instrumental den Gesang zu interpretieren nennt man “gayaki ang”, quasi das Singen mittels Instrument. Ustad Imdad Khan (1848-1920) auf der Surbahar war einer der ersten, der diese Technik auf einem Saiteninstrument einführte.

Posted in DE (German), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

DE – Raga CDs of the Months (11/2015): The legacy of Sultan Khan – The Future of Sarangi (long version)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 22, 2015

The Legacy of Ustad Sultan Khan – The Future of Sarangi

The worldwide community of friends for Indian classical music had lost in 2011 nine outstanding maestros. Among them is Ustad Sultan Khan. He died of a kidney failure on Sunday afternoon, 27 November 2011 (Note: Ustad Sultan Khan had diabetis and was dialysis patient in the last four years.)

The fan base affectionately called Sultan Khan (1940-2011) the “Sultan of Sarangi“.

dates of broadcasting …

22nd November 2015 – 09:00-11:00 am EST (03:00-05:00 pm CET) @ radio multicult.fm (DE)
16th November 2015 – 04:00-05:58 pm EST (
10:00-11:58 pm CET) @ TIDE Radio (DE)
(premiere: 15th January 2012 – 03:00-05:00 pm CET @ radio multicult.fm (Berlin))

broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Sarangi … Voice of 100 Colors.

The sarangi (derived from Sau-Rang: Voice of the 100 colors) is one of the string instruments of Indian classical music. The Sarangi is the Indian fiddle. The story lays back to the 13th century B.C. according to ancient writings where instruments had been described that have a similar structure as we know today by Sarangis, like the Pinaki Veena (lute).

The tuning of the clunky-looking instrument is an art in itself. The Sarangi body is hollowed out of a solid piece of wood and covered with goat skin as the resonance board, 39 strings are stretched. Of these are 35 resonance strings which are divided into four groups. 3-4 main strings (gut) are played with a horse hair stringed bow made of rosewood. Those who are concerned more about the history of the sarangi we recommend our show “The Sarangi Project – The Voice of 100 colors“.

You can re-read and re-listen this show (as all IMC shows) in our online archive  www.imcradio.net/onlinearchiv (see moderaton scripts: http://www.imcradio.net/scripts )

The Khan Family… 10 Generations with Sarangi.

Sultan Khan (1940-2011) & Sabir Khan (son)

Sultan Khan (1940-2011) & Sabir Khan (son)

Ustad Sultan Khan was initially trained by his father Gulab Khan. In 1951, Ustad Sultan Khan was 11 years old and presented himself 1st time on stage at the All-India Conference. The musicians clan Khan around Sultan Khan plays the sarangi currently in 10ter generation. Sabir Khan is the son of Sultan Khan and occurs in the footsteps of his father. Since the early 90s of last century Sabir Khan plays on stage. For a long time he accompanied his father in a duet. Sabir was trained by his father and his uncle Ustad Nasir Khan. Sabir’s cousin is Sarangi player, too. Dilshad Khan has presented himself to the European audience in June 2007 performing at the first Indian festival of Grenoble. And there is Sultan Khan’s nephew Imran Khan. Although Imran has become a sitar player by the wish of his father he was also trained by Sultan Khan.

Instrumental singing… Gayaki Ang (vocal style)

The peculiarity of Ustad Sultan Khan’s play on the Sarangi is the imitation of the singing of Indian classical music. Sultan Khan was influenced by the vocal styles of singing legend Ustad Amir Khan, Faiyaz Khan and Ghulam Ali Khan Bath. The special way of playing with instrumental interpretation of the voice is called “gayaki ang”… singing using an instrument. Ustad Imdad Khan (1848-1920) on the surbahar was among the first who introduced this technique on a stringed instrument.

Posted in ENG (English), IMC OnAir - News | Leave a Comment »

DE – Raga CDs des Monats (11/2015): RAGAS & SAX… indische Saxophonisten

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 19, 2015

Aus der Reihe “Ragas auf westlichen Instrumenten” praesentiert die Foerderinitiative IMC – India meets Classic die Sendung Ragas & indische Saxophonisten auf radio multicult.fm (Berlin, Deutschland) und weltweit als Webradio.

In den zurueckliegenden Sendungen wurden bereits zwei Instrumente des Westens ausfuehrlicher vorgestellt, die in der (sued-)indischen Klassik einen festen Platz gefunden haben: das Harmonium als Begleitinstrument und die Violine. Dieses Streichinstrument ist Bestandteil jeder Performance der suedindischen Klassik (Carnatic); als Solo-/ Hauptinstrument hat es sich besonders in der nordindischen Klassik (Hindustani) etablieren koennen.

Das Saxophon war urspruenglich fuer den Einsatz in Sinfonieorchestern gedacht. Es wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden und in Frankreich patentiert.

Sendetermine…

19. November 2015 – 21:00 Uhr MEST (03:00 pm EST) @ radio multicult.fm (DE)
(Premiere: 5. August 2008 – 21:00-21:58 Uhr MEST @ Tide Radio 96.0)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Mit dem Aufkommen des Jazz begann der eigentliche Siegeszug dieses Instrumentes in seinen unterschiedlichsten Ausfuehrungen: als Alt-, Tenor-, Sopran-, Bariton- oder gar Bass-Saxophon. Mit der Aufnahme von afrikanischen, orientalischen und auch indischen Einfluessen kommt die spirituelle Haltung des Jazz-Avantgardisten John Coltrane’s in seinem Quartett zum Ausdruck.

IndoJazz-Double-Quintet-1968IndoJazz-Suite-Cover-1

IndoJazz, von dem indischen Komponisten John Mayer mit dem Quintett IndoJazzFusions in den 60er Jahren (20. Jahrhundert) begruendet, hatte massgeblich auf die Etablierung des Saxophons in Indien Einfluss.

v.l.n.r.: Dr. Kadri Gopalnath, Rudresh Mahanthappa, Prasant Radhakrishnan

Dr. Kadri Gopalnath

Besonders die Konzerte von Prasant Radhakrishnan in Indien mit Kompositionen im langsamen Tempo u. einer kontrollierten Ausfuehrung der Ornamentik indischer Ragas (s.g. Gamaka-s) haben dazu beigetragen, dass sich das Image des Saxophon als ein lautes u. schnelles Instrument, das bestenfalls dazu geeignet ist, technische UEbungen zu absolvieren, veraendert hat.

Die Verbindung zwischen Jazz und indischer Klassik, die Interpretation von Ragaskalen auf einem fuer den Jazz typischen Instrument, liegt in der modalen Struktur. Dazu der deutschen Musikjournalisten und -produzenten Joachim Ernst Berendt, international als Jazzpapst bekannt:

Das, was all diese Musiker spielen – die asiatischen wie die westlichen – unterscheidet sich von der traditionellen europaeischen Musik dadurch, dass es “modal” ist. Das heisst, es basiert nicht auf den staendig wechselnden Akkordgeriisten, die unserer abendlaendischen Musik unterliegen, sondern auf einer Skala, einer “mode” – letztendlich auf einem einzigen Akkord – will sagen: Es ist sehr viel ruhiger, sehr viel weniger “nervoes”…

[ Quelle: Buch “Die Welt ist Klang – Nada Brahma” (vollst.: Die Landschaft des Bewusstsein”), 1988 ]

———————–

Unsere Hoerbeispiele: indischer Jazzmusiker Rudresh Mahanthappa (Sax), zusammen mit Dr. Kadri Gopalnath (Sax) im Dakshina Ensemble, Dr. Kadri Gopalnath & Pravin Godkhindi (Bansuri – indische Bambusfloete), Prasant Radhakrishnan (Sax), der indische Komponist John Mayer (Violine), John Coltrane (Sax), Charlie Mariano (Sax) & indische Saengerin / Komponisten R.A. Ramamani (Gruenderin von Jazz Yatra).

Posted in DE (German), IMC OnAir - News, Uncategorized | Leave a Comment »

DE – Raga CDs of the months (11/2015): RAGAS & SAX… Indian Saxophonists

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 19, 2015

Out of the series “Ragas on Western Instruments” the promotion initiative IMC – India meets Classic presents in July 2015 @ radio multicult.fm (Berlin, Germany) and worldwide as webradio the topic Ragas & Indian saxophone players.

In our shows of the past already two instruments of the West were presented, which have found a firm place in (South) Indian Classics: the Harmonium as accompaning instrument and the Violin. This bowed instrument is a component of each performance of the South Indian Classical music (Carnatic). The violin is established as solo main instrument in the North Indian Classical music (Hindustani).

Originally the saxophone was dedicated for symphonic orchestras. It was invented of the Belgian Adolphe Sax in the year 1840 and patented in France.

dates of broadcasting…

19th November 2015 – 03:00 pm EST (09:00 pm CET) @ radio multicult.fm (DE)
(premiere: 5th August 2008 – 09:00 pm CET @ Tide Radio 96.0 FM)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

With the arising of Jazz music the triumphant advance of this instrument began in its most different remarks: as Alto, Tenor, Soprano, Baritone or Bass saxophone

With the implementation of African, Eastern and also Indian influences the Jazz Avantguardist John Coltrane expressed his spiritual attitude in his quartet.

IndoJazz-Double-Quintet-1968IndoJazz-Suite-Cover-1

IndoJazz as new genre was justified of the Indian composer John Mayer with the Quintett IndoJazzFusions in the 60’s (20th century). This formation considerably had a major influence onto the establishment of the saxophone in India.

f.l.t.r.: Dr. Kadri Gopalnath, Rudresh Mahanthappa, Prasant Radhakrishnan

Dr. Kadri Gopalnath

Particularly the concerts of Prasant Radhakrishnan in India with compositions in a slow tempo and a controlled demonstration of the ornaments of Indian Ragas (e.g. gamaka-s) have contributed that the image of the saxophone in India has changed as a loud and fast instrument, which is suitable at best to practise technical exercises.

The connection between Jazz and Indian Classical music, the interpretation of raga scales on an instrument which is typical for Jazz, lies in the modal structure. To cite the German music journalists and producer Joachim Ernst Berendt (1922-2000), internationally known as ‘Jazz Pope‘:

What all these musicians play – the Asian like the Western – differ of the traditional European music by the fact that it is ‘modal’. This means: it is not based on the constantly changing Accordgerists, which is dominating our occidental music, more it is set up on a scale, a ‘mode’ – finally on only one chord… Want to say: It is much more calmly, very less nervous…

[Book Source: “Die Welt ist Klang – Nada Brahma” (vollst.: Die Landschaft des Bewusstsein”), 1988 ]
----------------------

Our listening examples: Indian Jazz musician Rudresh Mahanthappa (sax) together with Dr. Kadri Gopalnath (sax) in the Dakshina Ensemble, Dr. Kadri Gopalnath & Pravin Godkhindi (Bansuri – Indian bamboo flute), Prasant Radhakrishnan (sax), the Indian composer John Mayer (violin), John Coltrane (sax), Charlie Mariano (sax) & Indian singer/composer R.A. Ramamani (founder of JazzYatra).

Posted in ENG (English), IMC OnAir - News, Uncategorized | Leave a Comment »

Paris Attacks on 13th November 2015…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 15, 2015

Today the REGULARLY BROADCASTING of IMCRadio.net (as every 3rd Sunday from 09:00-11:00 am EST / 03:00-05:00 pm CET) is POSTPONED under given circumstances by the Paris Attacks last Friday. Our thoughts are with the victims and more than 300 injured persons. We feel deeply with the families and close friends and herewith express our condolences.

I hope for your understanding we will broadcast our show one week later on 22nd Nov same time.
Yours, Chief editor/producer/cultural journalist ElJay A.

Paris Attacks... broadcsating on 15th November 2015 post-poned... since Saturday the Brandenburger Gate in Berlin wears the Tricolore as sign of sympathies with France.

++Paris Attacks ++ IMCRadio’s broadcsating on 15th November 2015 post-poned ++ since Saturday the Brandenburger Gate in Berlin wears the Tricolore as sign of sympathies with France ++

Under the given circumstances of “Parris Attacks” the chief editor of radio multicult.fm in Berlin has decided to present today “World Wide Sounds” as people from 15 different countries have lost their lifes on 13th November 2015…

On Friday night the world was hit and is still under shock… as it seems many people from at least 15 different nations had been killed (Source of picture: The Guardian – “Paris terror attacks: identities of victims from more than a dozen countries emerge“).

Some of the reported victims. Top row (L-R) followed by bottom row (L-R): Valentin Ribet; Caroline Prénat; Nick Alexander; Nohemi Gonzalez; Guillaume B. Decherf; Djamila Houd; Mathieu Hoche; Alberto González Garrido; Kheireddine Sahbi; Elif Doğan.

Some of the reported victims. Top row (L-R) followed by bottom row (L-R): Valentin Ribet; Caroline Prénat; Nick Alexander; Nohemi Gonzalez; Guillaume B. Decherf; Djamila Houd; Mathieu Hoche; Alberto González Garrido; Kheireddine Sahbi; Elif Doğan.

R.I.P. and our condolences go to the families and friends of several of our colleagues in music industries have been killed:  the 36-year-old Briton Nick Alexander was the merchandise manager for Eagles of Death Metal, Guillaume B. Decherf was 43-year-old father of two and a music journalist for Les Inrockuptibles (a French music and culture magazine), Thomas Ayad, a 34-year-old resident of Amiens (France) was an International Product Manager for Mercury Records, a division of Universal Music France. Two more Universal employees named Marie and Manu were also among the victims (Source: NewYorkTimes – http://nym.ag/1lp6UxH ).

if a journalist flies to war zones for live reportages we know about the risks and that (s)he might be killed. But Cultural places like music halls may not become battle fields by terrorists and killers… we wont accept this and we wont let take away our liberty of a freely life !!

Feel free to express your thoughts on FB: https://www.facebook.com/events/1065499420140434/ ‪#‎ParisAttacks

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »

7th-13th November 2015: Diwali (Deepavali)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 11, 2015

2015 Diwali Calendar, Deepavali Calendar

Diwali which is also known as Deepawali is the most famous festival of the year. Diwali is the five days festivity period which begins on Dhanteras and ends on Bhaiya Dooj. However, in Maharashtra Diwali festivities begin one day earlier on Govatsa Dwadashi while in Gujarat Diwali festivities begin two days earlier on Agyaras and culminates on Labh Panchami.

7th November (Saturday):

Ekadashi
Govatsa Dwadashi
Vasu Baras
Panchang for Govatsa Dwadashi Day.

8th November (Sunday):

9th November (Monday):

10th November (Tuesday):

11th November (Wednesday):

12th November (Thursday):

13th November (Thursday):
Raja Ravi Varma's Lakshmi (wikipedia.org)

Raja Ravi Varma’s Lakshmi (wikipedia.org)

During five days festivity various rituals are followed and with Goddess Lakshmi several other Gods and Goddesses are worshipped. However Goddess Lakshmi is the most significant deity during Diwali Puja. The new moon day, which is known as Amavasya, is the most significant day of five days Diwali festivities and known as Lakshmi Puja, Lakshmi-Ganesh Puja and Diwali Puja.

Diwali Puja is done not only in families but also in offices. Diwali Puja is the significant day for the most traditional Hindu businessmen. On this day, ink bottle, pens and new account books are worshipped. Ink bottle and pen, which are called Davat (दावात) and Lekhani (लेखनी) respectively, are sanctified by worshipping Goddess Maha Kali on them. New account books, which are called Bahi-Khate (बही-खाते), are sanctified by worshipping Goddess Saraswati on them.

The most auspicious time to do Diwali Puja is after sunset. The time period after sunset is known as Pradosh. The day of Diwali Puja is decided when Amavasya Tithi prevails during Pradosh. Hence no other Diwali Puja Muhurat is as good as Puja Muhurat during Pradosh even if it is available for one Ghati approximately 24 minutes (Source: 11/2015: Drikpanchang)

Review 2014…

Posted in Religion (news) | Leave a Comment »

 
%d bloggers like this: