IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

DE – Raga CDs des Monats (09/2015): 1000 x RAGAM (Teil 1 u. 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on September 20, 2015

Der Themenschwerpunkt der Förderinitiative IMC – India meets Classic im Rahmen seiner monatlichen Radiosendungen lautet am 3. Sonntag auf radio multicult.fm (und weltweit als webradio): “1000 x RAGAM – die Beziehung zwischen der nord- und suedindischen Klassik“. Wie in allen Sendungen „Raga-CDs des Monats” hoeren Sie Beispiele original indisch-klassischer Musik, gespielt von den renomiertesten Musikmeistern Indiens.

Sendetermine…

Teil 1 u. 2: 20. September 2015 – 15:00-17:0 Uhr CET (09:00-11:00 am EST) @ radio multicult.fm (DE)
(Premiere:  28. Mai & 5. Juni 2007 @ Tide 96.0 FM)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

1000Ragam-Cover-No-12-250.gifIn den zurueckliegenden Sendungen hat IMC OnAir die indischen Ragas als die Grundform der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik vorgestellt. Im 24-Stunden-Zeitzyklus werden die Ragas zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten, oder Jahreszeiten gespielt. Ihrer Zuordnung liegt das Thaatsystem zugrunde. – Von Vishnu Narayan Bhaktande, dem indischen Musikwissenschaftler des 19. Jahrhunderts (1860-1936).

Es sind 10 Hauptragas, aus denen alle anderen Ragaformen, die Ragini-s, die weibliche Form und ihre Soehne, die Putra-s abgeleitet werden koennen. Fuer einen Vergleich mit dem Thaatsystem wollen wir uns heute auf das in Suedindien weit verbreitete Ragakonzept, das „Melakarta-System” beschraenken.

Die Ragas finden sich in der suedindischen Klassik wieder … und werden dort als RAGAM bezeichnet. Die Ragas Nordindiens, oder Raags und die RAGAMS des Suedens haben viele Gemeinsamkeiten.

Es gibt auch besondere Auspraegungen, die bis in unsere heutige Zeit diese beiden Musikstile eigenstaendig bestehen lassen. – Im musiktheoretischen Ansatz existieren wesentliche Unterscheidungsmerkmale, auch im konzertanten Auffuehrungsstil bis hin zu den Instrumenten, die typischerweise in der suedindischen Ragaform, dem RAGAM von den Kuenstlern und den Komponisten verwendet werden.

Sie hoeren dazu Beispiele der suedindischen Ragas, den RAGAMS auf der Veena, dem Mridangam, im Gesangsstil Kriti, auf dem Nadaswaram und der Violine.

Music-maestros-1000xRagam-part-1-and-2-2007-2

  • Prof. K. Swaminathan (Veena) – Bhaavanjali und mit dem Tempelgesang Geethanjali aus Tamil Nadu von Smt. MS Subbulakshmi und einem Kaavyanjali von Sri Muruganar.
  • Sudha Ragunathan (Vokalistin) – Ragam Varali mit Papanasam Sivan’s VIRUTHAM KAAVAAVAA, Embar Kannan auf der Violine, das Mridangam spielt Skanda Subramanian.
  • Kiranavali Vidyasankar (Vokalistin) – Kriti: ‘Sri Matrubhutham’ – Matrubhuteswaraswamy, Misra Chapu Talam (Komponist: Muthuswamy Dikshitar) mit dem Violinisten Padma Sankar und K.S. Nagarajan auf dem Mridangam
  • Sri Umayalpuram K. Sivaraman (Mridangam) – Rasika Ranjani Sabha, Trichy 1996 (live), mit Sri Semmangudi Srinivasa Iyer: (Vokalist), Sri Nagai Mulideran (Violine)
  • Rajna (Mridangam-Spielerin) mit dem Nadaswaram-Duett Kasim & Babu, Brueder und Enkel des beruehmten Nadaswaram-Spielers Sheikh Chinna Maulana Sahib (Live-Aufnahme aus 2006, Sri Siva Vishnu Tempel)

 

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