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Hamburg: 11th South Asia Day (16th November 2013)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 15, 2013

This year’s South Asia Day at the University of Hamburg is already the 11th in the series. Having established itself as a traditional yearly event, it offers Hamburg’s public the opportunity to gain information regarding not only the perspectives of South Asia but also regarding the increasing relevance of this dynamically developing region for Germany and Europe as a whole. 

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with one click into English.

11. Südasientag an der Universität Hamburg

SAT-LOGOTermin: Samstag, 16. November 2013, 13:00-21:30 Uhr
Ort: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, 20146 Hamburg

Eintritt frei (warmes Essen (12:00-19:00 Uhr): 6 € pro Pers.)

Eröffnung des Sri Lankischen Pavillons um 11:30 Uhr
Mittagessen um 12:00Uhr

Erstes Podium…

Erziehung, Ausbildung und Bildung in Südasien: Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.

Die Problemstellung:
Die Volkswirtschaften in Südasien sind Wachstumsmärkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen. Damit steigen die Qualitätsanforderungen im lokalen und globalen Wettbewerb.
Es dämmert den Planern und Politikern, dass – um im regionalen und globalen Wettbewerb bestehen zu können – technologische Innovation nicht ausreicht; Innovation muss mit Hochqualität im Produkt selbst gepaart werden, um im Markt bestehen zu können.
Im Wege der Erziehung zu einem engagierten, lern- und leistungsbereiten jungen Menschen wachsen die Berufschancen des Menschen im Leben, sei es auf den Gebieten der praktischen und theoretischen Fachausbildung, sei es im akademischen Bildungsbereich.
Verwendungs- und Entfaltungsbreite erweitern sich für den heranwachsenden Menschen in bislang unvorstellbarem Ausmaß. Männer und Frauen mit solchen Qualifikationen bringen gesellschaftlichen Wandel und soziale Gerechtigkeit voran. An die Stelle von sozialer Herkunft und gesellschaftlicher Stellung als Mann oder Frau tritt die berufliche Qualifikation durch fachgerechte Ausbildung in Verbindung mit Berufserfahrung.
Fachausbildung im praktischen und theoretischen Spektrum der verschiedenen Berufe ist für die meisten Staaten und Gesellschaften des indischen Subkontinents Neuland. Berufsbezogene Ausbildung fand und findet heute noch oft in Kleinstbetrieben im Wege der beruflichen Einweisung durch den Älteren statt und beschränkt sich in der Regel auf die Heranbildung von hochwertiger Qualifizierung für ganz bestimmte Fertigkeiten – sei es Bearbeitung von Metallen, Leder oder Stoffen, sei es landwirtschaftlich relevante Expertise zur Absicherung der eigenen Subsistenzwirtschaft.
Duale Fachausbildung in Südasien: Stabilisator der gesellschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung.
Es mangelt nicht an Beratungsmöglichkeiten, solche Ausbildungssysteme auch in Südasien heimisch zu machen – aber zur Umsetzung solcher Programmes bedarf es nachhaltiger Investitionen.

Was wird von Deutschland aus getan?
Zahlreiche Unternehmen aus Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern bieten solche Ausbildungspakete an – auch die Deutschen Auslandskammern in Südasien und einige Industrie- und Handelskammern in Deutschland selbst. Sie sind ja in Deutschland die Einrichtung, in deren Verantwortung die Entwicklung der Berufsbilder und der Abnahme der Examen der ausgebildeten jungen Menschen liegt. Beispiele für erfolgreiche nachhaltige Lösungen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit den Ländern Südasiens bieten auch staatliche Aktivitäten, zum Beispiel die der GIZ, private Aktivitäten von Hamburger Stiftungen (Asienbrücke, Paulchen Esperanza, NUR) und gemeinnützige Vereine wie der Sri Lanka Verein Hamburg und der Verein Rosenkinder.
Fachausbildung und Berufsausbildung sind sehr oft das Sprungbrett zum eigenen selbständigen Unternehmen. Der Stolz auf die eigene Qualifikation und deren Anerkennung im Betrieb, im Beruf und im Markt tragen zum Selbstbewusstsein des Menschen in der Gesellschaft und zur Bereitschaft bei, an den politischen Prozessen des Landes aktiv teilzunehmen. Die soziale Kompetenz der in den Betrieben tätigen und fachlich hoch anerkannten Mitarbeiter fördern das Betriebsklima und die Zukunftsperspektive eines Unternehmens im regionalen und auf dem globalen Markt.
In Deutschland werden heute gesetzlich akademische Qualifikationen und fachbezogene Qualifikationen als gleichwertig und als für die Wirtschaftsleistung unverzichtbare Bestandteile für das Arbeitskräftepotenzial angesehen. Premium-Qualität erzielt bei allen Gütern und Dienstleistungen auf dem internationalen Markt Höchstpreise. Innovationen werden nur dann im Markt angenommen, wenn die Geräte sich auch in der Nutzung als robust und verlässlich erweisen.
Viele deutsche Unternehmen bilden im Ausland an den Standorten ihrer Betriebe Fachkräfte im dualen System aus. Mehrfach hat US-Präsident Obama diese Praxis deutscher Unternehmen in den USA und die Bedeutung der deutschen dualen Ausbildungseinrichtungen für die gesellschaftliche Entwicklung des Landes als vorbildlich und nachahmenswert öffentlich gepriesen. Wegen dieses Ausbildungspotenzials ist die Jugendarbeitslosigkeit (Altersgruppe 15-24Jährige) in Deutschland äußerst gering, im Augenblick sogar mit 7,8 Prozent am geringsten im europäischen Vergleich. Die soziale Bedeutung dieses Sachverhalts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die OECD (Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat erstaunlicher Weise sehr lange Zeit benötigt, um die soziale und wirtschaftliche Bedeutung der dualen Berufsausbildung für moderne Gesellschaften zu verstehen.
Staatliche Institutionen und gesellschaftliche Kräfte stehen unter dem politischen und dem wirtschaftlichen Druck, Fachkräfte für differenzierte Berufsbilder heranzubilden.
Erkennen Regierung und Parlamente, aber auch die Medien und Bildungseinrichtungen, ja die Unternehmen diese Sachzwänge und die Chancen für den gesellschaftlichen Wandel?
Welche Wege schlagen sie in Verbindung mit den Unternehmen, den sich bildenden Selbstverwaltungseinrichtungen der privaten Wirtschaft und der staatlichen Infrastrukturbetriebe wie Bahn, Post, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen ein, um dem sich dynamisch entwickelnden Arbeitsmarkt gerecht zu werden?
Wie reagieren tradierte gesellschaftliche Strukturen und Sitten wie Gebräuche auf diese dramatischen Veränderungen, wie die Religionsgemeischaften?

Die Podiumsdiskussion:

Man kann in der öffentlichen Diskussion Skepsis gegenüber diesem “Modell” erleben, aber auch eine hohe Erwartungshaltung an eine rasche Verbesserung der Produktivität der Volkswirtschaften, zumindest der Betriebe in einzelnen Industriesparten.
Im IT-Sektor hat Indien kraft eigener Anstrengungen eine hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit erreicht.

Kann man mit solchen Erfolgen auch in anderen Sektoren der gewerblichen Wirtschaft rechnen?

Ein Blick auf China und Japan sowie Südostasien kann Impulse für weitere Anstrengungen auf diesem Jahrzehnte hindurch vernachlässigtem Gebiet vermitteln.
Das Podium wird obige Fragen und die Herausforderungen der regionalen und globalen wirtschaftlichen Entwicklung für die Volkswirtschaften Südasiens und die Antworten der sozialen wie politischen Systeme Südasiens diskutieren.
Neben den Botschaftern sollten Sachverständige für duale Ausbildung in Deutschland und in Südasien, u.a. auch Vertreter aus Unternehmen mit entsprechenden Programmen in ihren Betrieben zu Worte kommen.

Zweites Podium: Bildende Künste der Gegenwart in Südasien

Die Kulturen Südasien weisen einen schier unerschöpflichen Reichtum an Schätzen der bildenden Kunst aus ihrem zivilisatorischen Erbe auf. Tempel und andere religiöse Kultstätten dominieren, gefolgt von den Palästen der Herrscher und den Magnaten der Wirtschaft und des Staates.
Aber der eigenständige Künstler mit seinem eigenen Werk, das nicht in ein weltliches oder sakrales bzw. spirituelles Bauwerk integriert ist, fasziniert den Beschauer, den Historiker und den Kunstfachmann nicht weniger – wenn nicht sogar mehr, weil hier der Künstler in unverfälschter Weise mit seiner Darstellung, seinem Kunstverständnis und seinem handwerklichen Vermögen zur Geltung kommt, die Welt, den Menschen und seine Vielfalt auf seine besondere, seine einmalige Weise darzustellen.
Sachverständige aus Ländern Südasiens werden die Teilnehmer und Besucher des 11. Südasien-Tages mit der zeitgenössischen bildenden Kunst in Südasien vertraut machen.
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Hauptprogramm (Kurzübersicht)

11:30 (Raum 121): feierliche Eröffnung des Sri Lankischen Pavillons

12:00 – 13:00 (1. Stockwerk): Mittagessen – Südasiatische Spezialitäten

13:00 – 13:30 (Raum 221, 2. Stockwerk): Eröffnung und Begrüßung

13:30 – 15:30 Podiumsdiskussion ” Ausbildung und Bildung in Südasien: Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg”

Moderation: Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

– S.E. Botschafter von Sri Lanka Upali Sarrath Kongahage
– Prakash Mani Paudel, Charge ‘d’ Affaires a.i. Nepals
– Abed Nadjib, Gesandter Botschaftsrat Afghanistans
– Indischer Generalkonsul in Hamburg Dr. Vidhu P. Nair
– Dr. Mazhar Javed, Stellvertretender Leiter der Botschaft Pakistan
– Dr. Mandira Saiju-Shrestha, Chance for Life Nepal e.V. Norderstedt
– Dr. Jubran Rajub, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
– Rudolf Weiler, Geschäftsführer, Digisound-Electronic GmbH

15.30 – 16:00 (1. Stockwerk): Kaffeepause 

16:00 – 18:00 (Raum 221): Bildende Künste der Gegenwart in Südasien

– Videogestützte Präsentationen über Malerei, Bildhauerei etc. in den Ländern des Subkontinents

Moderation: Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg

Referentinnen und Referenten:

– Afghanistan: Christina Hallmann, Kuratorin des Kabul Art Projekt , Köln,
Moshtari Hilal Künstlerin, Mitarbeiterin des Kabul Art Project, Hamburg
– Indien: Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg
– 
Nepal: Fidel Devkota, Freie Universität Berlin
– Pakistan: Ali Asghar, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.,Regionalgruppe Hamburg
– Sri Lanka Jayantha Gomes, Künstler, Sri Lanka/Calw, Deutschland

18:00 – 19:00 (1. Stockwerk): Abendessen – Südasiatische Spezialitäten

19:00 – 21:30 (Foyer): Kulturprogramm

/ Tanz aus Indien und aus Sri Lanka
/ Wandel der traditionellen Kleidung: Modeschau aus Pakistan

NEBENPROGRAMME:

RAUM 121: Sri Lankischer Pavillon – Raum des Hauptlandes des 11. Südasien-Tages SRI LANKA Ausstellungen, Büchertisch u. m.

FOYER: Länderinformationen, Ausstellungen, Informationstisch.
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Organisationskomitee:

– Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck, Ehrenvorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V., Ehrenvorsitzender des Organisationskomitees
– Prof. Dr. Tatiana Oranskaia, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets, 1. Vorsitz
– Angela Silva, Vertreterin der Gemeinschaft Sri Lanka in Hamburg, 2. Vorsitz
– Dr. Ahmadudin Wais, Vorsitzender des Fachkräfteprogramms Afghanistan in Deutschland e.V.
– Andreas Kazi, Vorsitzender, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.
– Dr. Satya Bhowmik, Vorstand, Entwicklungsforum Bangladesh e.V.
– Prof. Dr. Dorji Wangchuk, Deutsche Bhutan-Himalaya-Gesellschaft e.V.
– Renuka Jain, Geschäftsführerin, Deutsch-Indische Gesellschaft Hamburg e.V., 2.Vorsitz
– Günter Sprenger, 1. Vorsitzender, Chance for Life Nepal e.V.
– Ali Asghar, M.A., Leiter der Regionalgruppe Hamburg, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.
– Dipl. Inform. Asaf Ikram, Deutsch-Pakistanisches Forum e.V.
– Kodithuwakku Arachchi Chitra Sepalika, Vertreterin der Gemeinschaft Sri Lanka in Hamburg
– Jutta Höflich, Journalistin, Diplomatic Facts, Redaktionsbüro; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Südasien-Tag
– Dr. Ram Prasad Bhatt, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets
– Merle Schwerdtfeger,Koordinationsarbeit , Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets

(Quelle: 10/2013 – Universität Hamburg | Asien-Afrika-Institut)

Download Flyer…

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