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Archive for August 17th, 2013

DE – Raga CDs of the Months (08/2013): NADA – A concept of Sound (Part 1 / 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on August 17, 2013

NADA – A concept of Sound
– Part 1: Ahata – The external sound.

In Sanskrit means “Big sound”: Maha Nada. It teaches us the healing effect of the ragas. The complex set of rules for Ragas aim at only one aspect: to create one particular sound (nada). Our show of tonight deals with this external sound – ahata nada – as part one.

In an earlier broadcasting with the show “Nava Rasa-s, the nine moods of Indian Ragas” we experienced that the concept of beauty does not occur. The emotional frame is limited to love, laughter, pity, anger, courage, fear, terror, wonder and serenity.

Ragas not gloss over our sense of hearing, unlike in the visual arts. It’s about the experience of a higher reality and the truth, the genuine = Niranjana (the pure).

In Indian arts, e.g. music, dance and theater the acteurs are aware that the sense for harmony  is determined by the individual imagination and subtle perception of the viewer/listener. In the sound of the music only from the whole of matter, mind, emotions and life itself the creative element is visible. By the harmony of music the original is visible, and our human nature becomes visible, to. Harmony is perfection, a unit of truthful, unclouded perception by the perceiver. It is the Indian (or even Asian) understanding of self-realization. To experience this primary and the creativity of the universe in which God dwells, it is necessary an intellectual/menthal training.

dates of broadcasting…
part 1 of 2: 18th August 2013 – 09:00 am EST (03:00 pm CET) @ radio multicult.fm (DE)
part 2 of 2: 18th August 2013 – 10:00 am EST (04:00 pm CET) @ radio multicult.fm (DE)
(premiere:  19th Sept. 2011 (part 1) and 17th Oct. 2011 (part 2) – 05:00 pm EST @ Tide Radio)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Katyayana (c. 200 BCE)

Katyayana (c. 200 BCE)

In Sanskrit, there exists the term Shabda (= sound or speech). Katyayana, the mathematician, Vedic priests and Sanskrit grammarian of the 3rd Century (BC), describes  Shabda as “speech of eternal validity“. The sound in the human language thus contains both the causal principle, which is subtly placed in sound and expressing the true meaning in the sense of the word (speech).

Om (or Aum) is the syllable that is inherent in the human body as the first vibration and resonance of the non-dualistic universe. Here about Bhartrhari , a writer from 5th century described Shabda as the “inner sound“. Shabda is a unifying insight, identical with Brahman, the supreme consciousness. With Brahman a higher reality can be experienced. Shabda exists and resonates in every living being. It is a kind of fundamental tone in the world. This inner sound, Anahata nada, may be listened from a human with the “inner ear”. With sound yoga (= Nada yoga) and listening to ragas as the external sound – Ahata Nada – one can come closer to this “inner sound”.

As 2nd part of the show “Nada – A concept of Sound” we will speak soon in details about “Anahata Nada – The path from outer to inner sound“. Part 2 of the radio show will be broadcasted on August 18, 2013 – 10:00 EST (04:00 CET) @ radio multicult.fm. – Come in and “Enjoy listening to good music !”

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DE – Raga CDs des Monats (08/2013): NADA – Ein Konzept von Klang (Teil 2/2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on August 17, 2013

NADA – Ein Konzept von Klang
– Teil 2: Anahata Nada – Der innere Klang.

Im Sanskrit heisst „Großer Klang“: Maha Nada. Er lehrt uns die heilende Wirkung der Ragas. Ihr komplexes Regelwerk zielt nur auf eines: auf ein bestimmtes Klangbild. Teil 2 befasst sich mit dem inneren Klang – anahata nada.

In einer früheren Sendung „Nava Rasa-s, die 9 Stimmungsbilder der indischen Ragas“ haben wir erfahren, dass der Begriff des Schönen nicht vorkommt. Das emotionale Bild beschränkt sich auf Liebe, Lachen, Mitleid, Zorn, Mut, Angst, Schrecken, Staunen und Gelassenheit.

Ragas beschönigen unserem Gehörsinn nicht, anders als in den visuellen Künsten. Es geht um das Erfahren einer höheren Wirklichkeit und der Wahrheit, dem Echten = niranjana (pure).

Man ist sich in den indischen Künsten, der Musik, dem Tanz und Theater bewusst darüber, dass das Empfinden eines harmonischen Zustands von der individuellen Vorstellung und subtilen Wahrnehmung des Betrachters bestimmt wird. Erst aus dem Ganzen von Materie, Geist, Empfindung und dem Leben selbst wird das Schöpferische im Klang der Musik sichtbar. Im Harmonischen der Musik ist das Ursprüngliche sichtbar, wir selbst werden sichtbar. Harmonie bedeutet also Vollkommenheit, eine Einheit von wahrhaftiger, ungetrübter Wahrnehmung durch den Wahrnehmenden. Es ist das indische Verständnis von Selbstverwirklichung. Um dieses Originäre zu erfahren, das Schöpferische des Universum, in dem Gott selbst innewohnt, bedarf es der geistigen Schulung.

Sendetermine…
Teil 2 von 2: 18. August 2013 – 16:00 Uhr MESTZ (10:00 am EST) @ radio multicult.fm (DE)
Teil 1 von 2: 18. August 2013 – 15:00 Uhr MESTZ (09:00 am EST) @ radio multicult.fm (DE)
(Premiere: 19.09.2011 (Teil 1) und 17.10.2011 (Teil 2) – 23:00 Uhr @ Tide Radio) 
Sendetermine | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Katyayana (c. 200 BCE)

Katyayana (c. 200 BCE)

Im Sanskrit existiert der Begriff Shabda, d.h. Klang oder Rede. Der Mathematiker, vedische Priester und Sanskrit-Grammatiker Katyayana aus dem 3. Jahrhundert vor Christi Geburt beschreibt Shabda als „Rede von ewiger Gültigkeit“. Der Klang in der menschlichen Sprache beinhaltet also Beides, das Ursächliche, das unterschwellig im Klang zum Ausdruck gebracht wird und die eigentliche Bedeutung im Sinne des Wortes.

OM (oder Aum) ist die Silbe, die im Menschen als die erste Schwingung und Resonanz des nicht-dualistischen Universums angelegt ist. Hierzu wird von Bhartrhari, einem Autor aus dem 5. Jahrhundert, Shabda als innerer Klang beschrieben. Shabda ist eine vereinigende Erkenntnis, identisch mit Brahman, dem höchsten Bewusstsein. Mit Brahman kann eine höhere Wirklichkeit erfahren werden. Shabda existiert und schwingt in jedem Lebewesen. Es ist eine Art Grundton der Welt. Dieser innere Klang, Anahata Nada, kann vom Menschen mit dem „inneren Ohr“ gehört werden. Mit Klangyoga, Nada Yoga und dem Hören von Ragas, dem äusseren Klang – Ahata Nada – kann man sich diesem „inneren Klang“ näheren.

In Teil 1 unserer Sendung „NADA – Ein Konzept des Klangs“ wurde Ahata Nada, der äussere Klang vorgestellt (Sendetermin: 18. August 2013 – 15:00 Uhr @ radio multicult.fm).

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DE – Raga CDs des Monats (08/2013): NADA – Ein Konzept von Klang (Teil 1 von 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on August 17, 2013

NADA – Ein Konzept von Klang
– Teil 1: Ahata – Der äussere Klang.

Im Sanskrit heisst „Großer Klang“: Maha Nada. Er lehrt uns die heilende Wirkung der Ragas. Ihr komplexes Regelwerk zielt nur auf eines: auf ein bestimmtes Klangbild. Mit diesem äusseren Klang – ahata nada – befasst sich unsere heutige Sendung als Teil 1.

In einer früheren Sendung „Nava Rasa-s, die 9 Stimmungsbilder der indischen Ragas“ haben wir erfahren, dass der Begriff des Schönen nicht vorkommt. Das emotionale Bild beschränkt sich auf Liebe, Lachen, Mitleid, Zorn, Mut, Angst, Schrecken, Staunen und Gelassenheit.

Ragas beschönigen unserem Gehörsinn nicht, anders als in den visuellen Künsten. Es geht um das Erfahren einer höheren Wirklichkeit und der Wahrheit, dem Echten = niranjana (pure).

Man ist sich in den indischen Künsten, der Musik, dem Tanz und Theater bewusst darüber, dass das Empfinden eines harmonischen Zustands von der individuellen Vorstellung und subtilen Wahrnehmung des Betrachters bestimmt wird.  Erst aus dem Ganzen von Materie, Geist, Empfindung und dem Leben selbst wird das Schöpferische im Klang der Musik sichtbar. Im Harmonischen der Musik ist das Ursprüngliche sichtbar, wir selbst werden sichtbar. Harmonie bedeutet also Vollkommenheit, eine Einheit von wahrhaftiger, ungetrübter Wahrnehmung durch den Wahrnehmenden. Es ist das indische Verständnis von Selbstverwirklichung. Um dieses Originäre zu erfahren, das Schöpferische des Universum, in dem Gott selbst innewohnt, bedarf es der geistigen Schulung.

 Sendetermine…
Teil 1 von 2: 18. August 2013 – 15:00 Uhr MESTZ (09:00 EST) @ radio multicult.fm (DE)
Teil 2 von 2: 18. August 2013 – 16:00 Uhr MESTZ (10:00 EST) @ radio multicult.fm (DE)
(Premiere: 19. September 2011 (23:00-24:00 Uhr) @ Tide Radio)
Sendetermine | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Katyayana (c. 200 BCE)

Katyayana (c. 200 BCE)

Im Sanskrit existiert der Begriff Shabda, d.h. Klang oder Rede. Der Mathematiker, vedische Priester und Sanskrit-Grammatiker Katyayana aus dem 3. Jahrhundert vor Christi Geburt beschreibt Shabda als „Rede von ewiger Gültigkeit“. Der Klang in der menschlichen Sprache beinhaltet also Beides, das Ursächliche, das unterschwellig im Klang zum Ausdruck gebracht wird und die eigentliche Bedeutung im Sinne des Wortes.

OM (oder Aum) ist die Silbe, die im Menschen als die erste Schwingung und Resonanz des nicht-dualistischen Universums angelegt ist. Hierzu wird von  Bhartrhari, einem Autor aus dem 5. Jahrhundert, Shabda als innerer Klang beschrieben. Shabda ist eine vereinigende Erkenntnis, identisch mit Brahman, dem höchsten Bewusstsein. Mit Brahman kann eine höhere Wirklichkeit erfahren werden. Shabda existiert und schwingt in jedem Lebewesen. Es ist eine Art Grundton der Welt. Dieser innere Klang, Anahata Nada, kann vom Menschen mit dem „inneren Ohr“ gehört werden. Mit Klangyoga, Nada Yoga und dem Hören von Ragas, dem äusseren Klang – Ahata Nada – kann man sich diesem „inneren Klang“ näheren.

Auf Anahata Nada kommen wir im zweiten Teil unserer Sendung „Der Weg vom äusseren zum Inneren Klang“ ausführlich zu sprechen (Sendetermin: 18. August 2013 – 16:00 Uhr).

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