IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for June, 2012

DE – Raga CDs des Monats (06/2012): Von Hawaii nach Südasien – Die indisch-klassische Gitarre (Kurzfassung)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 17, 2012

Die Förderinitiative IMC – India meets Classic präsentiert Ihnen in der Sendung “Raga CDs des Monats” das Thema “Von Hawaii nach Südasien – Die indisch-klassische Gitarre“.

In dem Programmverlauf der letzten Jahre (2006-2012) zur indisch-klassischen Musik haben wir Instrumente kennengelernt, die aus dem Westen stammen (s. http://www.imcradio.net/archive ). Wie die Violine in der südindischen Klassik, das handbetriebene Harmonium als Begleitinstrument und Nachfolger der Sarangi, der indischen Fiddel – oder das Saxophon, wie wir es aus dem Jazz kennen und die Mandoline, ein doppelsaitiges Instrument aus Italien. Es gibt verschiedensten Gründe, die den Einzug der westlicher Instrumente erklären in das Sammelsurium der traditionell-indischen Blas-, Saiten- und Percussioninstrumente.
Da waren die Militärorchester des Britisch Empire, französische Missionare im 19. Jahrhundert, die Hofkapellen der Maharajas oder Filmmusiken aus Mumbai, der Bollywoodhauptstadt. Der Klang dieser neuen Instrumente inspirierte Musiker, zu experimentieren. Mit baulichen Veränderungen und besonderen Spieltechnicken adaptierte man sie für die besonderen Interpretationsstile der Ragas und Ragams in der nord- und südindischen Klassik.

Sendetermin…

18. Juni 2012 – 23:00 Uhr MEST (05:00 p.m. EST) @ TIDE Radio (DE)
(Premiere: 25. Mai 2012 – 21:00 -23:00 pm CET @ radio multicult.fm (Berlin))
InternetStream (Web & Mobile Radio) | PodCasting | broadcasting plan

Mit der s.g. slide bar wird die Höhe des Gitarrentons definiert durch das Abgreifen, oder viel mehr durch das Gleiten mit einem Eisenstück über die freischwingenden Saiten, anstatt sie durch das Abgreifen an den Gitarrenbünden (frets) zu verkürzen oder zu verlängern. Neben Eigenanfertigungen gibt es auf dem Markt unterschiedlichste Aufführungen von slide bars in Form, Materialien und Farbe. Noch bis in die 80er Jahre experimentierten Hersteller mit neuen Materialien. Aus Glas oder Pyrex, aus anorganischem Kobaldoxid bis zu Knochen oder Porzellan können verschiedenste Klangfarben erzeugt werden.

Verschiedene Modelle der indisch-klassischen Gitarre (Slide-Gitarre)…

(v.l.n.r.: Hansa Veena, Chaturangi, Shankar-Gitarre, Mohan Veena, Swar Veena)

Die Geschichte überliefert, dass im Jahre 1931 ein junger Hawaianer nach Indien kam, mit seiner Gitarre im Gepäck. Tau Moe war sein Name. Die Bedeutung von Tau Moe für die indische Slide-Gitarre hat ihn in Indien bekannter werden lassen, als in seiner Heimat. Zuallererst wurden auf der Hawaii-Gitarre Lieder im indischen West-Bengal gespielt. Es waren Kompositionen aus dem Repertoire des ersten indischen Literaturnobelpreisträgers Rabindranat Tagore. Mit diesem Liedgut hat sich bis heute ein eigenes Gesangsgenre entwickelt, der Rabindra Sangeet.

Neben der Einführung und Spieltechnik der Hawaii-Gitarre durch Tao Moe gibt es eine weitere Version. Es wird erzählt, dass Gabriel Davion das Gitarrenspiel mit einer Steelbar in Indien einführte. Gabriel Davion war ein Seemann indischer Abstammung. Er soll von portugiesischen Seglern im Jahre 1876 nach Hawaii verschleppt worden sein. Gabriel Davion hat sich wohl für die Slide-Technik auch an Instrumenten orientiert: an der Vichitra Vina und dem Gotuvadyam, zwei indische Lauten. Bereits seit dem 11. Jahrhundert kennt man in Indien die Slidetechnik.

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IMC special feature: “Indian Art @ Altonale14” (Tanzboden) – broadcasting plan (02:00-03:00 pm CET) …

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 17, 2012

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DE – Raga CDs des Monats (06/12): Energie des Klangs – Raga Chikitsa.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 16, 2012

Energie des Klangs – Raga Chikitsa. [Untertitel: Nada Chikitsa]

In Indien hat man die Resonanzfunktion von Ragas für die emotionale Befindlichkeit und Gesundheit des Menschen, ihre physiologischer Wirkung auf Geist, Körper und Seele als komplementäre Medizin sehr früh erkannt. Schon in den indischen Tempeln wurden bei den Zeremonien rhythmische Klänge auf Glocken, aus Hörnern und Muschelschalen verwendet, aus dem Wissen um ihre therapeutische Wirkung.

Musikalischer Klang, das sind Schwingungsmuster (Dwhani), eine energetische Form in Bewegung, die durch das Medium Luft (Vayu) übertragen wird und den menschlichen Körper bis in jede einzelne Zelle durchdringen kann. Im indischen Verständnis ist Musik eine energetische Form, eine kosmische/universelle Form als Quell allen Seins.

Sendetermine…

17. Juni 2012 – 15:00-16:58 Uhr CET (09:00-10:58 am EST) @ radio multicult.fm (DE/Berlin)
(Premiere: 19. Februar 2012 @ radio multicult.fm)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Klang besitzt heilende Kraft. Der Rhythmus in einer Musik steht in direkter Beziehung zum Herzschlag. Er findet seine Equivalenz im Tempo und Rhythmus. Der Atem entspricht im hinduistischen Verständnis dem Klang der Lebensenergie, Phrana. In der Geschichte der südindischen Klassik hat sich das uns heute bekannte Melakartasystem entwickelt. Es ist eine Klassifzierung von 72 Hauptragams… die Zahl 72 entspricht den 72 wichtigen Nervensträngen.

Effect of Saptaswaras and Chakra Meditation

Effect of Saptaswaras and Chakra Meditation (Source: A. Mahesh – Music Therapy Blog)

Die ältesten systematischen Texte, die man in der Menschheitsgeschichte kennt, sind die Veden. Es sind Abhandlungen über Philosophie, das Empfinden und Lebensweisheiten für ein gesundes Leben. Musik gehört zur Updaveda, einer untergeordneten Veda. Upaveda ist ein wissenschaftlich orientiertes System, das auf den vedischen Lehren aufbauen. Es gibt vier (4) Upavedas: 1. den Ayurveda (über Heilkunde); 2. den Gandharvaveda (über Musik, Tanz uns Ästhetik); 3. den Dhanurveda (über Bogenschießen, Kriegs- und Kampfkunst) und 4. den Sthapatyaveda (über Architektur, Stadtplanung etc.).

In unserer Sendung Nada – Ein Konzept des Klangs haben wir uns mit dem äusseren und inneren Klang, dem Klang-Yoga befasst. Sie finden die Sendung in unserem Online-Archive unter www.imcradio.net/onlinearchiv. Hier schliesst das Thema der heutigen Sendung an: “Energie des Klangs – Raga Chikitsa” . Es befasst sich explizit mit der therapeutischen Wirkung der Ragaskalen der nordindischen und südindischen Klassik.

Raga Chikitsa ist eine Schrift des antiken Indiens. In der Übersetzung heisst Raga Chikitsa: Das Wissen über die Verwendung der Ragas zum Zwecke der Heilung. Chikitsa stammt aus dem Sanskrit und bedeutet für sich: Die Praxis der medizinischen Wissenschaft und ihre therapeutische Anwendung.

Bringen wir das Wissen der indisch klassischen Musik – Raga Ragini Vidaya – und Raga Chikitsa zusammen, verfügen wir über die Grundbausteine, um die therapeutische Wirkung der indischen Ragas zu beschreiben.

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Ergänz. Hinweis: In der Samaveda, eine antike Schrift des Ayurveda werden Klangphänome für musiktherapeutische Zwecke detailliert beschrieben. Im ayurvedischen Verständnis wird der menschliche Körper von den drei Doshas dominiert: Vatta, Pitta und Kapha. Sie finden die Sendung “Ragas und ihr Zeitzyklus im ayurvedischen Verstaendnis” in unserem Sendearchiv unter http://www.imcradio.net/onlinearchiv .

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DE – Raga CDs of the Months (06/12): Energy of the Sound – Raga Chikitsa.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 16, 2012

Energy of the Sound – Raga Chikitsa. [Subtitle: Nada Chikitsa]

In India had been recognized the response function of ragas as complementary medicine very early for the emotional well-being and health of the people, their physiological effect on the mind, body and soul. In the Indian temples had been used rhythmic sounds of bells, horns and use of shells for the ceremonies, from the knowledge of their therapeutic effect.

Musical sound and its vibrational patterns (Dwhani) are a form of energy in motion transmitted through the medium of air (Vayu) which can penetrate the human body down to each individual cell. In the Indian understanding of music the sound is an energetic form of a cosmic / universal dimension as the source of all being.

date of broadcasting …

17th June 2012 – 03:00-05:00 p.m. CET (09:00-11:00 EST) @ radio multicult.fm (DE/Berlin)
(premiere: 19th February 2012 @ radio multicult.fm)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Sound has healing power. The rhythm in music is directly related to the heart beat. It finds its equivalence in tempo and rhythm. The breath corresponds to the Hindu understanding as Phrana as the sound of life energy. In the history of South Indian classical music (Carnatic) the Melakarta system was developed as we know it today. It is a classification of 72 main ragams. The number 72 corresponds to the 72 main nerve trunks.

Effect of Saptaswaras and Chakra Meditation

Effect of Saptaswaras and Chakra Meditation (Source: A. Mahesh – Music Therapy Blog)

The oldest systematic texts, which are known in human history are the Vedas. There are treatises on philosophy, the sense of life and wisdom for a healthy living. Music is part of Updaveda, a sub category of the Vedas. Upaveda is a science-based system built on the Vedic teachings. There are four (4) Upavedas: 1. Ayurveda (on medicine), 2. Gandharvaveda (about music, dance aesthetics us), 3. Dhanurveda (about archery, war and martial arts) and 4. Sthapatyaveda (on architecture, urban planning, etc.).

In our radio show Nada – A concept of sound we have dealt with the outer and inner sound, the nada yoga (nada = sound). You can find the show in our archive for re-listening – www.imcradio.net/onlinearchives . This topic leads us to the theme of today’s program: “Raga Chikitsa“. It deals explicitly with the therapeutic effect of the Raga scales of North Indian (Hindustani) and South Indian Classics (Carnatic).
Chikitsa raga is a scripture of the ancient India. The translation of Raga Chikitsa is: “The knowledge about the use of ragas for healing.” – Chikitsa comes from Sanskrit and means on its own: “The practice of medical science and its therapeutic application“.

Bringing the knowledge of Indian classical music – Raga Ragini Vidaya – and Raga Chikitsa together, we have the basic blocks to describe the therapeutic effects of Indian ragas.

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Suppl. Note: In the Samaveda, an ancient text of Ayurveda describes in detail the phenomenon of sound for music therapeutic purposes. The human body is dominated by the three doshas: Vatta, Pitta and Kapha. You will find the program “Ragas Time Cycles – Ayurvedic Princips” in our media archive for re-listening: www.imcradio.net/onlinearchive .

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The Daily Star: Recalling the King of Ghazal (14th June 2012)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 14, 2012

Curtains come down on an era of lyricism, melody and poetry in light Hindustani classical music with the death of ghazal maestro Mehdi Hassan.

Hassan passed away in a Karachi hospital yesterday after a prolonged illness.

The soft-spoken artiste extraordinaire was the uncrowned king of music for Pakistan‘s movie industry and further raised the profile of the ghazal, once considered passé among elite exponents of Hindustani classical music.

Hassan gave voice to more than 20,000 songs and, apart from Urdu, also sang in Bangla, Punjabi and Pashto.

Some of his famous ghazals include “Zindagi Mein Sabhi Pyar Kiya Kartein Hain”; “Dekh Tu Dil Ki Jaan Se Uthta Hai”; “Yeh Mojeza Bhi Mohabbat Dikhaye Mujhe”; “Abke Bicchde Khwaabon Mein Miley” and “Baat Karni Mujhe Mushkil”.

His fan following had impressive names — Lata Mangeshkar once described his voice as the “Voice of God”.

Hassan had intimate ties with Bangladesh. He had worked with Bangladeshi music directors, artistes and imparted music lessons on emerging singers who later went on to attain star status. Some of them spoke to The Daily Star on the ‘King of Ghazal’.

Robin Ghosh
Famed Bangladeshi music director Robin Ghosh who had worked extensively with Mehdi Hassan during the heyday of Pakistani film industry was still in a state of shock when he spoke to The Daily Star. Though last month when Ghosh visited the legendary singer at the latter’s Karachi residence, Hassan seemed too frail and unable to speak. Death of a legend, no matter at what age, is always an irreparable loss.

Among Ghosh and Hassan’s collaboration, the music director recalls “Do Pyase Dil” (from the film “Bandish” and “Jis Din Se Dekha Hai Tum Ko Sanam” (from “Ambar”).

Ghosh and his actress wife Shabnam were in Pakistan recently to be a part of a show organised by Pakistan Television to honour the couple for their contribution to Pakistani films. They visited Hassan during the trip.

“He just kept looking at me and Shabnam. He couldn’t speak,” said Ghosh. “After he became seriously ill, he apparently used to ask for me. A journalist from the Pakistani newspaper Dawn would remind him that I had moved back to Dhaka,” he added.

What I remember most about Mehdi Hassan is that he would always insist on rehearsing. When I lived in Pakistan, almost every alternate day we would get together and talk about ghazals and music, in general.

He did playback for almost every Pakistani movie of which I directed music.

Something else I remember about him, which has nothing to do with music, is that no matter how late it’d get when we were recording, and no matter how many times we requested him to have dinner with us, he never did. He would always go back home, cook for himself and eat.

Bashir Ahmed
Veteran singer Bashir Ahmed termed Mehdi Hassan “inimitable”. “The way he [Hassan] would effortlessly play with the ragas during his ghazal renditions was a subtle demonstration of his mastery over classical music. Many tried to emulate his style, but no one could,” said Ahmed.

“I had attended many programmes with him in Karachi. He sang a composition by me as well,” he added.

Ahmed also recalled the ‘King of Ghazal’ recording Bangla songs in Dhaka. Of these, “Harano Din-er Kotha” remains much popular.

Niaz Mohammad Chowdhury
Ustad Niaz Mohammad Chowdhury who had earned much acclaim in Bangladeshi for his prowess in semi-classical music, said, “Talking about a legend like Mehdi Hassan is superciliousness to me.

“Artistes like Mehedi Hassan only come once in a lifetime. Perhaps this is why ghazal diva of the subcontinent Abida Parveen once said, ‘a legend like Mehdi Hassan will never be born again.’

“This is truly the end of an era.”

(Source: 14th June 2012 – The Daily Star | Latest News – Arts & Entertainment)

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Kubaku Baat (Ghazal) – Mehdi Hassan

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12th June: World Day Against Child Labour 2012

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 12, 2012

Theme 2012:  Human rights and social justice… Let’s end child labour!

The International Labour Organization (ILO) launched the World Day Against Child Labour in 2002 to focus attention

A young boy carrying bricks at a construction site to earn a living in India. Credit: UN Photo/Jean-Pierre Laffont

A young boy carrying bricks at a construction site to earn a living in India. Credit: UN Photo/Jean-Pierre Laffont

on the global extent of child labour and the action and efforts needed to eliminate it. Each year on 12 June, the World Day brings together governments, employers and workers organizations, civil society, as well as millions of people from around the world to highlight the plight of child labourers and what can be done to help them.

The ILO’s adoption of Convention No. 182 in 1999 consolidated the global consensus on child labour elimination. Millions of child labourers have benefited from the Convention, but much remains to be done. The latest figures estimated that 215 million children are trapped in child labour, and 115 million of these children are in hazardous work. The ILO’s member states have set the target for eliminating the Worst Forms of Child Labour by 2016. To achieve this goal requires a major scaling up of effort and commitment.

A future without child labour is at last within reach. Significant progress is being made worldwide in combating child labour. The new global estimates of trends reinforce this message of hope. However, a strong and sustained global movement is needed to provide the extra push towards eliminating the scourge of child labour. This is no time for complacency.

The 2012 World Day Against Child Labour will provide a spotlight on the right of all children to be protected from child labour and from other violations of fundamental human rights. In 2010 the international community adopted a Roadmap for achieving the elimination of the worst forms of child labour by 2016, which stressed that child labour is an impediment to children’s rights and a barrier to development. World Day 2012 will highlight the work that needs to be done to make the roadmap a reality.

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Presseerklaerung: IMCRadio.net und DHD vereinbaren Partnerschaft (01/06/2012)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 11, 2012

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Press Release: IMCRadio.net and DHD (German Radio Broadcasting Service) strike partnership ( 1st June 2012 )

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 11, 2012


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CH – Raga CDs of the Months (06/12): They define the tone! – The Drones in Indian Classics.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 10, 2012

IMC OnAir – IMCRadio.Net of the promotion initiative “IMC – India meets Classic” presents in June 2012 the topic “They define the tone! – The Drones in Indian Classical Music“.

In the musical world the term “drone” describes a harmonic effect and a musical accompaniment, in which a note or a chord is sounding steadily during the period of a music piece, repeating and constantly on a continuous pitch.

IMC OnAir presents examples of original Indian Classical music, with the Swarmandal and Tanpura, the Bauls (Indian bards) on the Ektar and Dotar, the vocal styles Dhrupad, Khyal (Hindustani) and Thumri of Indian light classics.

date of broadcasting…

11th June 2012 – 04:00 p.m. EST (10:00 pm MESTZ) @ Radio RaSA (CH)
(premiere: 7th Oct. 2008 – 09:00 pm MESTZ @ Tide Radio 96.0 FM)
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In Indian music the drones are used “functionally”. A tonality is set by these instruments on which a musical work (e.g. raga-s) is based, creating a relationship between sound, notes and chords.

To identify the Tonika (basic tone / 1st pitch) in the modal structure of Indian Raga-s is almost impossible for the human ear without existing chords (intervals) of whole and half-tone steps. For a raga interpretation the drones take over this function. The structure of a raga scale will be more understandably and with this reference (melodious orientation) complex modes can be developed.
This important effect of the drones can be led back on an acoustic phenomenon of the harmonics. Different levels of consonances and dissonances arise, a result of the physical interaction of the melody (raga scale) with the sound of the drones.

The drones in Indian Classics exist in different designs of construction, equally in music of North India same of South India. A multiplicity of different drones is used. There is the tanpura (or tambura), ottu, single stringed ektar, two stringed dutar (dotar or doutar), surpeti, the swarmandal (or surmandal) and shank, a snail shell.

The simplest drones only have a single note (e.g. one stringed ektar) only, which is constantly repeated. The tone is tuned on the 1st pitch of the piece of music or Raga scale, the SA (Shadaj). With two notes (e.g. two stringed dotar) harmonious and more complicated effects can be produced. In the singing of North Indian Classics (Hindustani Sangeet) same in South India (Carnatic Sangeet) the tuning is on 1st and 5th pitch (SA – PA).

Ektar and Dotar both can be understood as drones and as rhythm instruments, illustrating in their design and playing techniques both functions. Referring music and percussion instruments the number of pure drones (e.g. tanpura or surpeti) is smaller than those which can cover both functions.

In Indian Classics the tanpura (or tambura) is the dominating drone. – It’s the instrument, which defines the tone!

Typically for North Indian Classics the Tanpura is made in the Miraj style. It’s deep sound embodies the male and is used to accompany male vocalists. One finds the smaller execution in South Indian Classics in the Tanjore style as Tambura (lute with a length of approx. 3-5 foot). Due to their higher pitch the tambura-s are preferred accompanying female singers.
The smallest design is the Tamburi. Nowadays the tamburi with a length of 2-3 foot is very popular as drone. With four, five or six strings (even with more) it can be played instrumentally.

Regularly the tanpura is four stringed and can be tuned very differently. Male vocalists tune the tonika as 1st pitch “SA” corresponding to C# (C sharp). Female singers are tuned around 1/5 more highly. For all regular raga-s one further string is tuned on the 5th pitch “Pa” (G). The remaining two strings are resonating to the Tonika one octave more highly (Pa – sa – sa – Sa).

For raga-s without 5th pitch in the tuning of the tanpura the “Pa” it is replaced by the 4th pitch “Ma” (Ma – sa – sa – Sa). In the following example 2 tuned “D” as tonica.

hearing example 1: basic tone (pitch) C# | Pa – sa – sa – Sa (G – C#’ – C#’ – C#)

hearing example 2: basic tone (pitch) D | Ma – sa – sa – Sa (F – D’ – D’ – D)

Even some of the Indian percussion instruments are tuned in a way to strengthen a drone effect. With the play on the Mridangam and Tabla continuously the tonica is resonating.

The drones are used also in Indian folk music, in Filmi Sangeet (songs of Hindi films), in Indian Light Classics, in Maharati or Rabindranath Sangeet, thus the songs in the Indian Federal State Maharastra and compositions of India’s universal genius Rabindranath Tagore.

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CH – Raga CDs des Monats (06/12): Sie geben den Ton an! – Die Dronen in der indisch klassischen Musik.

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 10, 2012

Die Förderinitiative “IMC – India meets Classic” präsentiert mit IMC OnAir – IMCRadio.Net in seiner Junisendung 2012 das Thema “Sie geben den Ton an! – die Dronen in der indisch-klassischen Musik“.

In der musikalischen Welt beschreibt der Begriff “Drone” einen harmonischen Effekt und eine musikalische Begleitung, in der eine Note oder ein Akkord beständig über den Zeitraum eines Musikstückes erklingt, wiederholend und durchgängig auf gleichbleibender Tonhöhe.

Sie hören dazu Beispiele original indisch-klassischer Musik, mit dem Swarmandal und der Tanpura, Gesangsbeispiele der Bauls auf der Ektar und dem Dotar, in den Gesangsstilen Dhrupad und Khyal und dem Thumri der leichten Klassik.

Sendetermin…

11. Juni 2012 – 22:00 Uhr MESTZ (04:00 pm EST) @ Radio RaSA (CH)
(Premiere: 7. Oktober 2008 – 21:00 Uhr MESTZ (03:00 pm EST) @ Tide Radio 96.0 FM)
InternetStream (Web & Mobile Radio) | PodCasting | Sendeplan

In der indischen Musik werden die Dronen funktional eingesetzt. Sie schaffen eine Tonalität, eine Beziehung zwischen Klang, Ton und Akkord, auf die ein musikalisches Werk durchgehend aufbaut.

Die Tonika (Grundton) zu identifizieren, ist für das menschliche Ohr in der modalen Struktur der indischen Raga-s ohne vorhandene Akkorde (Intervalle von Ganz- und Halbtonschritten) nahezu unmöglich. Für eine Ragainterpretation übernehmen die Drohnen diese Funktion. Die Struktur einer Ragaskala wird verständlicher und mit dieser klanglichen Orientierungsebene können komplexe Modi entwickelt werden.
Dieser bedeutsame Effekt der Dronen kann auf ein akustisches Phänomen der Harmonik zurückgeführt werden. Es entstehen unterschiedliche Ebenen von Konsonanzen und Dissonanzen, ein Ergebnis der physikalischen Interaktion der Melodie mit den Tönen der Dronen.

In unterschiedlichen Bauweisen findet man die Dronen in der Indischen Klassik, gleichermaßen in der Nordindischen wie Südindischen. Es werden eine Vielzahl verschiedener Dronen verwendet. Es sind die Tanpura (o. Tambura), Ottu, Ektar, Dutar (Dotar oder Doutar), Surpeti, das Swarmandal (o. Surmandal) und Shank, eine Schneckenmuschel.

Die einfachsten Dronen spielen nur eine einzelne Note (z.B. Ektar), die ständig wiederholt wird. Dieser Ton wird auf die 1. Stufe, dem Sa (Shadaj) des Musikstückes oder eines Ragas gestimmt. Mit zwei Noten (z.B. 2-saitige Dotar) können bereits kompliziertere harmonische Effekte erzeugt werden. Im Gesang der nordindischen Klassik (Hindustani Sangeet) wie auch im südindischen Gesang (Carnatic Sangeet) tendiert man zur Stimmung auf die 1. und 5. Stufe (Sa – Pa).

Ektars und Dotars können sowohl als Dronen wie auch als Rhythmusinstrumente verstanden werden, bilden sie in ihrer Bauart und Spielweise beide Funktionen ab. Bezieht man die Musik- und Perkussionsinstrumente ein, ist die Anzahl der reinen Dronen, wie die Tanpura oder Surpeti viel geringer als die der Instrumente, die beide Funktionen abdecken können.

In der indischen Klassik, ist die Tanpura (o. Tambura) die führende Drone. – Die Tanpura ist das Instrument, das den Ton angibt !

Typisch für die nordindische Klassik, werden die Tanpuras im Miraj-Stile angefertigt. Mit ihrem tiefen Klang verkörpern sie das Männliche und werden zur Begleitung männlicher Gesangsstimmen eingesetzt. Man trifft die kleinere Ausführung in der südindischen Klassik an, als Tambura im Tanjore-Stil (eine Laute mit einer Länge von ca. 3-5 Fuss). Aufgrund ihrer höheren Tonlage werden sie bevorzugt als Begleitinstrument weiblicher Gesangsstimmen verwendet.
Die kleinste Bauart, die Tamburi kann mit einer Länge von 2-3 Fuss auch instrumental gespielt werden. Sie ist heutzutage sehr populär. Die Tamburis gibt es 4-, 5-, 6-saitig oder sogar mit noch mehr Saiten.

Das regulär 4-saitige Instrument kann sehr unterschiedlich gestimmt werden. Männliche Vokalisten stimmen die Tanpura in der Tonika auf die 1ste Stufe “SA”, das dem C# (Cis) entspricht. Sängerinnen stimmen um 1/5 höher. Für alle regulären Raga-s wird im Weiteren eine Saite auf die 5. Stufe “Pa” gestimmt. Die zwei Weiteren klingen auf der um eine Oktav höher liegenden Tonika mit (Pa – sa – sa – SA).
Für Ragas ohne 5. Stufe wird diese ersetzt durch die 4. Stufe “Ma”. Im zweiten Beispiel auf den Grundton “D” gestimmt (Ma – sa – sa – Sa).

Hörbeispiel 1: Grundton C# | Pa – sa – sa – Sa

Hörbeispiel 2: Grundton D | Ma – sa – sa – Sa

Sogar einige der indischen Perkussionsinstrumente werden in einer Weise gestimmt, um einen Droneneffekt zu verstärken. Während dem Spiel auf dem Mridangam und der Tabla klingt durchgehend die Tonika mit.

Die Dronen werden auch in der indischen Volksmusik (Folk), im Filmi Sangeet (Hindi Film Songs), für viele Lieder im indischen Film verwendet, in der leichten indischen Klassik, in Maharati oder Rabindranath Sangeet, also den Liedern im indischen Bundesstaat Maharestra oder des indischen Universalgenies Rabindranath Tagore.

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