IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for March 11th, 2012

CH – Raga CDs des Monats (03/12): NAVA RASA-S… die Stimmungsbilder der indischen Ragas

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on March 11, 2012

 Dem Begriff „Rasa“ wird in den darstellenden Künsten Indiens eine herausragende, aber im Vergleich zum Westen verschiedentlich gelagerte Bedeutung zugesprochen. Dem Tänzer, Schauspieler, Instrumentalisten oder Sänger fällt die Aufgabe zu, im Publikum bestimmte Emotionen, die Rasa-s zu erwecken. Sie wurden bereits im Mittelalter von Bharata Muni im Natyasastra beschrieben, eine theoretische Abhandlung über die Dramaturgie. Zu den hierin acht ( 8 ) beschriebenen emotionalen Grundtypen kam später als 9ter emotionaler Ausdruck Shantham hinzu.

Sachindra Nath Jha)
Bildtitel: HAASYA RAAS (Künstler: Sachindra Nath Jha)
– Ausstellung „Rasa Lea“
| Romain Rolland Gallery – Alliance Francaise (New Delhi, August 2006) –

Bis heute bestimmt die ursprünglich in Sanskrit verfasste Theorie der Rasas das ästhetische Selbstverständnis aller Tanz-, Theater und Musikdarbietungen..

Sendetermine…
12.03.2012 – 22:00-22:58 Uhr CET (04:00 pm EST) @ Radio RaSA (CH)
(Premiere: 4. März 2008 – 21:00 Uhr @ Tide 96.0 FM)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

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Den Ragas der nordindischen (Hindustani) und südindischen Klassik (Carnatic), den Ragams werden gleichfalls die neun Stimmungsbilder zugeordnet, wie Viram (heroisch), Vishmaya (Erstaunen), Karuna (Trauer), Jugupsa (Furcht), Shantam (friedvoll), Bibhatsam (Neid), Hasyam (Komik), Roudra (Wut) oder Sringaram (Liebe).

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CH – Raga CDs of the Months (03/12): NAVA RASA-S… the Moods of Indian Ragas

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on March 11, 2012

In Indian performing arts the term “Rasa” occasionally is awarded to an outstanding meaning, in comparison to the Western world very differently. To the dancer, actor, instrumentalist or vocalist is given the task to ariuse in the audience some determined emotions, the Rasa-s. In the Middle Ages Bharata Muni described in his Natyasastra – a theoretical study for dramaturgy – eight types of emotions, later were completed by the 9th expression Shantham.

HAASYA RAAS (Artist: Sachindra Nath Jha)
painting: HAASYA RAAS (artist: Sachindra Nath Jha)
– exhebition „Rasa Lea“
| Romain Rolland Gallery – Alliance Francaise (New Delhi, August 2006) –

Originally written in Sanskrit until today the theory of rasa-s determines the aesthetic self understanding for dance, theatre and music performances.

date of broadcasting…
12th March 2012 – 10:00-10:58 p.m. CET (04:00 pm EST) @ Radio RaSA (CH)
(premiere: 4th March 2008 – 09:00 pm CET @ Tide 96.0 FM)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

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The nine emotions conveying a special atmosphere are assigned to the Ragas of North Indian Classics (Hindustani) and the Ragams of South Indian music (Carnatic): Viram (heroism), Vishmaya (astonishment), Karuna (mourning), Jugupsa (fear), Shantam (peaceful), Bibhatsam (envy), Hasyam (comic, laughing), Roudra (anger) and Sringaram (love).

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Der Kulturinfarkt: “Deutsches Subventionssystem muss umgebaut werden” (Buchtipp)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on March 11, 2012

(re-print)

+ + Vorgeblättert + + 11.03.2012 15:07

Morgen im SPIEGEL zum Buch “Der Kulturinfarkt”: “Deutsches Subventionssystem muss umgebaut werden”

Der KNAUS-Titel “Der Kulturinfarkt. Von allem zu viel und überall das Gleiche” wird morgen ausgeliefert – und ist zugleich großes Thema im SPIEGEL: Das Buch eröffnet eine Debatte über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubventionen. Das meldet heute der SPIEGEL vorab:

“Die Hälfte aller staatlich geförderten Theater, Museen oder Bibliotheken in Deutschland könne geschlossen werden”. Das behaupten vier ausgewiesene Experten in einem Beitrag für den SPIEGEL. Dieter Haselbach (Leiter des Zentrums für Kulturforschung bei Bonn), Armin Klein (Professor für Kulturmanagement in Ludwigsburg), Pius Knüsel (Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia) und Stephan Opitz (Leiter des Referats für Kulturelle Grundsatzfragen im Bildungsministerium von Schleswig-Holstein) sind davon überzeugt, dass die Forderung “Kultur für alle” gescheitert sei. Das kulturelle Angebot wachse ständig, die Zahl der Konsumenten dagegen nicht. Die Autoren folgern daraus, dass man künftig auf die Hälfte der subventionierten Institutionen verzichten könne. Das System werde dann besser funktionieren. Die frei werdenden Mittel müssten neu verteilt werden. Das Ziel der Autoren ist es, den Staat aus der Verantwortung für die “ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts” (Schiller) zu entlassen. Kulturpolitik sei heute “ein anonymer Auftrag an viele zur normativen Anpassung an wenige”. In Zukunft müsse sie dafür sorgen, dass es nur “Regeln” geben solle, “in denen die Menschen, frei und ihrer selbst mächtig, sich entfalten” können.

Der SPIEGEL-Beitrag der vier Autoren basiert auf ihrem Buch “Der Kulturinfarkt”, das am 20. März im Münchner Knaus Verlag erscheinen wird.”

(Quelle: 11.03.2012 – BuchMarkt – Das Ideenmagazin für den Buchhandel)

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