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40 Millionen für Medizinstandort Bad Segeberg: kreative Therapien (Tanz-, Mal- und Musiktherapie)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on January 3, 2012

Von Nadine Materne

Im Februar eröffnet neues Therapiezentrum der Psychosomatik direkt am Großen See.

Bad Segeberg – Vereinzelt hängen noch Kabel aus den Wänden in den Fluren der neuen Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Bad Segeberg. An den Türen fehlen teilweise Schlösser und Klinken, die Matratzen in den Patientenzimmern sind noch in Folie gewickelt. Gestern waren Techniker im Haus unterwegs, um die Temperaturfühler zu programmieren, und in der Großküche werden noch Geräte installiert. Es sind die letzten Arbeiten vor der Eröffnung des neuen Komplexes direkt am Großen Segeberger See. Im Februar werden die ersten Patienten in die neue Klinik umziehen, vier Monate später als erwartet. 40 Millionen hat der Bau gekostet.
Im Foyer der Rotunde funkelt bereits eine Kugellampe aus verwobenem Draht, darunter stehen drei überdimensionale Vasen. „Hier ist auch der Rezeptionsthresen angesiedelt“, erläutert Innenarchitekt Jörg Schmitter. Halbrunde Sitzecken entlang der Glasfassade sollen nicht nur Wartebereich sein, sondern Treffpunkt für die Patienten. Nach links führt Schmitter in den Speisesaal. Klinikchefin Marlies Borchert nennt es lieber Patientenrestaurant. „Sämtliche Patienten können hier auf einmal essen“, betont sie. 200 Plätze hat der Raum mit gelber Decke und Granitboden. Wenn alles fertig ist, bedienen sich die Patienten hier selbst – auch aus therapeutischen Gründen: Die Wiedererlangung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sei das Leitbild der Klinik, sagte der Chefarzt der psychosomatischen Klinik, Lutz Götzmann, beim Rundgang durch das neue Gebäude. Dazu gehöre auch Selbstständigkeit und die Interaktion mit anderen Patienten.

Im Erdgeschoss schließt sich ein großer Therapieraum an, es folgen die ersten Patientenzimmer für Familien. Indirekte Beleuchtung, Rosenblüten-Tapete, eine Sitzecke, Blick auf den See und Balkon. Diese Ausstattung haben die meisten der 195 Zimmer auf acht Etagen gemeinsam. Die Besonderheit im Erdgeschoss: Hier können Zimmer durch Zwischentüren zusammengelegt werden, um Familienangehörige unterzubringen. Für Kinder gibt es zudem ein Spielzimmer.

Bis zur fünften Etage verbindet die Rotunde den Ost- und den Westflügel. Jeweils drei Therapie-, Gruppen- und Aufenthaltsräume befinden sich auf jeder Etage in dem Rund. Angeboten werden hier alle kreativen Therapien, wie Tanz-, Mal- und Musiktherapie. Dazu kommen 30 Arzt- und Therapeutenzimmer in den Flügeln. Insgesamt kommt der Neubau auf eine Fläche von 14 000 Quadratmetern. Mehr Plätze als bisher stehen dadurch jedoch nicht zur Verfügung, so Marlies Borchert. Die Patienten ziehen lediglich aus der bisherigen Unterkunft um. Und es gebe mehr Einzelzimmer als zuvor.

Deutlich über zwei Jahre hat die Fertigstellung der Klinik gedauert. Ursprünglich war der Umzug der Patienten für die Sommerferien 2011 gedacht, sagte Architekt Siegfried Klein. Schuld seien die beiden vorangegangen Winter. 2009 steckte man nach langwierigen Erdarbeiten ab Dezember im Erdgeschoss fest. Im Jahr darauf mussten die Putzarbeiten im November aufgeschoben werden. 2011 ging dann aber alles nach Plan. Vom Ergebnis kann sich jeder selbst ein Bild machen:

Tag der offenen Tür am Sonnabend, 7. Januar, von 13 bis 16 Uhr in der Psychosomatischen Klinik, Klosterkamp 15.

(Quelle: 03.01.2012 10:00 | Lübecker Nachrichten | ln-online/lokales)

 

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