IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for December 5th, 2011

A – Raga CDs des Monats (12/11): 1000 x RAGAM (Teil 1 u. 2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on December 5, 2011

Der Themenschwerpunkt in Österreich ist für die Dezember-Sendungen 2011: “1000 x RAGAM – die Beziehung zwischen der nord- und suedindischen Klassik“.

Wie in allen Sendungen „Raga-CDs des Monats” hoeren Sie Beispiele original indisch-klassischer Musik, gespielt von den renomiertesten Musikmeistern Indiens.

Sendetermine:
Teil 1: Sonntag, 11. Dezember 2011 – 23:00-23:58 Uhr (METZ) @ Radio FRO (A)
Teil 2: Sonntag, 25. Dezember 2011 – 23:00-23:58 Uhr (METZ) @ Radio FRO (A)

(Premiere: 28. Mai & 5. Juni 2007 @ Tide 96.0 FM)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

In den zurueckliegenden Sendungen (seit Sendestart am 27. Maerz 2006) hat IMC OnAir die indischen Ragas als die Grundform der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik vorgestellt. Im 24-Stunden-Zeitzyklus werden die Ragas zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten, oder Jahreszeiten gespielt. Ihrer Zuordnung liegt das Thaatsystem zugrunde. – Von Vishnu Narayan Bhaktande, dem indischen Musikwissenschaftler des 19. Jahrhunderts (1860-1936).

Es sind 10 Hauptragas, aus denen alle anderen Ragaformen, die Ragini-s, die weibliche Form und ihre Soehne, die Putra-s abgeleitet werden koennen. Fuer einen Vergleich mit dem Thaatsystem wollen wir uns heute auf das in Suedindien weit verbreitete Ragakonzept, das „Melakarta-System” beschraenken.

Die Ragas finden sich in der suedindischen Klassik wieder … und werden dort als RAGAM bezeichnet. Die Ragas Nordindiens, oder Raags und die RAGAMS des Suedens haben viele Gemeinsamkeiten.

Es gibt auch besondere Auspraegungen, die bis in unsere heutige Zeit diese beiden Musikstile eigenstaendig bestehen lassen. – Im musiktheoretischen Ansatz existieren wesentliche Unterscheidungsmerkmale, auch im konzertanten Auffuehrungsstil bis hin zu den Instrumenten, die typischerweise in der suedindischen Ragaform, dem RAGAM von den Kuenstlern und den Komponisten verwendet werden.

Sie hoeren dazu Beispiele der suedindischen Ragas, den RAGAMS auf der Veena, dem Mridangam, im Gesangsstil Kriti, auf dem Nadaswaram und der Violine.

Music-maestros-1000xRagam-part-1-and-2-2007-2

  • Prof. K. Swaminathan (Veena) – Bhaavanjali und mit dem Tempelgesang Geethanjali aus Tamil Nadu von Smt. MS Subbulakshmi und einem Kaavyanjali von Sri Muruganar.
  • Sudha Ragunathan (Vokalistin) – Ragam Varali mit Papanasam Sivan’s VIRUTHAM KAAVAAVAA, Embar Kannan auf der Violine, das Mridangam spielt Skanda Subramanian.
  • Kiranavali Vidyasankar (Vokalistin) – Kriti: ‘Sri Matrubhutham’ – Matrubhuteswaraswamy, Misra Chapu Talam (Komponist: Muthuswamy Dikshitar) mit dem Violinisten Padma Sankar und K.S. Nagarajan auf dem Mridangam
  • Sri Umayalpuram K. Sivaraman (Mridangam) – Rasika Ranjani Sabha, Trichy 1996 (live), mit Sri Semmangudi Srinivasa Iyer: (Vokalist), Sri Nagai Mulideran (Violine)
  • Rajna (Mridangam-Spielerin) mit dem Nadaswaram-Duett Kasim & Babu, Brueder und Enkel des beruehmten Nadaswaram-Spielers Sheikh Chinna Maulana Sahib (Live-Aufnahme aus 2006, Sri Siva Vishnu Tempel)

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Hamburger Musik Forum (VUT): Im Alleingang – Physischer Vertrieb auf eigene Faust?

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on December 5, 2011

organisiert durch Andreas Gutjahr

Ort: Hamburger Botschaft (Sternstraße 67, 20357 Hamburg)
Beginn: Montag, 12.12.2011 um 19:30
Ende: Montag, 12.12.2011 um 21:30

HMF – Alleingang – Geht es auch ohne physischen Vertrieb?

Einladung zum Hamburger Musik Forum des VUT-Nord

Die Zusammenarbeit mit einem physischen Vertrieb war immer als Notwendigkeit gegeben, genauso, wie die Produktion von CDs. Ist dies jedoch langfristig für Indie-Labels der Fall? Welche Alternativen bestehen für kleine Labels, Tonträger zu verkaufen? Wenn Direct-To-Fan immer wichtiger und lukrativer wird, kann man dann nicht auch den CD-Verkauf direkt und selbst organisieren? Besonders angesichts des offensichtlichen Plattenladensterbens?

Diese Fragen wollen wir mit kompetenten Vertretern der Branche debattieren.

Am Montag, den 12. Dezember 2011, ab 19:30 Uhr heißt das Thema:

„Im Alleingang – Physischer Vertrieb auf eigene Faust“

Der Tontraegerumsatz ist nach wie vor essenziell fuer die meisten Kuenstler und Independent-Labels. Doch der Umsatz bricht ein und Vertriebe (und letztlich Plattenlaeden) konzentrieren sich auf die Releases, die sich vermeintlich schnell und in hoher Stueckzahl verkaufen.

In den letzten Jahren sind viele Vertriebe vom Markt verschwunden. Fuer die Labels bedeutet dies heutzutage, dass die wenigen existierenden Vertriebe die Vertragsbedingungen vorgeben koennen. Gleichzeitig schließen viele kleinere Plattenlaeden ihre Pforten und die Absatzmoeglichkeiten verringern sich. Auch wenn der physische Markt weiter an Bedeutung verliert, nach wie vor werden physische Tontraeger nachgefragt.

Insgesamt bedeutet dies für das Label:

  • Schlechtere Vertriebsdeals
  • Keine Möglichkeit mehr im traditionellen Handel präsent zu sein, wenn man nicht beim “richtigen” Vertrieb ist, obwohl sich das Produkt verkauft
  • Ruinöser Preiskampf, besonders bei CDs
  • Stärkere Abhängigkeit von den “Launen” der Vertriebe
  • Ist daher der Alleingang für kleine Labels eine gute Option?

Die These: Wenn ich die wichtigsten 10 Plattenläden selbst beliefere und den Rest über Mailorder und digital abdecke, verkaufe ich nicht wesentlich weniger, womöglich sogar mehr und habe mehr Kontrolle und höhere Margen.

Diese Kernfragen wollen wir beim Hamburger Musikforum ansprechen:

  • Wie abhängig sind Independent-Labels von den Ketten wie Media-Saturn ?
  • Brauchen Independent-Labels Vertriebe, um überhaupt dort präsent sein zu können ?
  • Wie wichtig sind physische Vertriebe für das internationale Geschäft?
  • Wird das Entdecken neuer Musik mittelfristig komplett vom Plattenladen auf Online-Playlisten verschoben?
  • Welche Erfahrungen gibt es von Independent-Labels, die den Alleingang praktizieren?
  • Ist eine Mischform sinnvoll, in der das Label nur bei großen Produktionen auf den Vertrieb zurückgreift?

Auf dem Podium diskutieren:

  • Jörg Heidemann (Ehemals MDM – mutualism Vertrieb, jetzt VUT, Berlin)
  • Alex Gramlich (Copasetic Mailorder & Records, Hamburg)
  • Gordon Gieseking (HHV Distribution, Berlin)

Moderation: Andreas Gutjahr (Resonanz PR & Our Label Records, Hamburg)

Wir rechnen mit Eurer Unterstützung und zahlreichem Erscheinen.

Bitte anmelden bis zum Donnerstag, 8. Dezember 2011

Leitet diese Einladung bitte auch gerne über Eure Verteiler weiter.

Termin: Montag, 12. Dezember 2011 – Hamburger Musik Forum
Zeit: Einlass ab 19:00h, – Beginn 19:30h
Ort: Hamburger Botschaft (Sternstr. 67, 20357 Hamburg)
Gäste: Musik-, Medien-, Kreativ- & Kulturwirtschaft

Eintritt: frei für VUT und VUT-Nord-Mitglieder. Gäste zahlen € 5,-

Herzliche Grüße

Euer VUT-Nord Aktivkreis mit
Amke Block, Peter Cadera, Ben Galler, Andreas Gutjahr,
Helmut Heuer, Reinher Karl, Kirsten König, Frank Misiak,
Michael Ratelbeck, Ralf Schulze, Ellen Vorac
Andreas Rautenberg – Leiter der Geschäftsstelle VUT-Nord
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VUT-Nord – Kommunikationsbasis der unabhängigen Musikwirtschaft.
Postanschrift: VUT-Nord, Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg
Email: office@vut-nord.de Fax: 040 659 913 93 Tel: 0178 197 07 46
Homepage: www.vut-nord.de
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Hamburger Musik Forum – präsentiert vom VUT-Nord
Das Forum ist der zentrale Treffpunkt für die unabhängige Musikwirtschaft. Hier werden aktuelle Belange der Branche diskutiert, „Know-How-Transfer“ praktiziert sowie Netzwerke gebildet und verstärkt. Das Forum nimmt Impulse aus der Musik- und Medienbranche auf, bringt etablierte sowie junge Unternehmen zusammen und setzt Ideen in die Tat um. Das Hamburger Musik Forum ging Ende 2007 aus dem „VUT-Nord Stammtisch“ hervor, der seit 2004 über 50 Veranstaltungen für die Musikbranche erfolgreich durchführte.
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VUT-Nord – unsere Partner
Wir bedanken uns für die Unterstützung unseres Forums bei der
Behörde für Kultur und Medien und X-Life Studios.
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