IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Archive for May, 2011

Raga CDs des Monats (05/11): (Früh-)Morgenragas, Teil 1 v. 2

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 21, 2011

Ragas dürfen nur zu einer bestimmten Jahres-, Tages- o. Nachtzeiten gespielt werden. Der Frühmorgenraga wird zwischen 03:00 und 06:00 Uhr gespielt.

Sendetermine…

23. Mai 2011 – 22:00-22:58 CEST (04:00 pm EST) @ Radio RaSA (CH)
(Premiere: 24. April 2006 – 15:00 @ Tide 96.0 FM)
broadcasting planstreaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Den meisten Morgenragas liegt das Notenmaterial im Thaat-System “Bairav” (Bhairavi (Ahir, Ramkali, Bhupali, Jogiya Bhairav-Bahar …) zugrunde. Bairav steht als emotionaler Ausdruck in der Ragamusik für Stabilität des Geistes, und Ernsthaftigkeit.

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Raga CDs of the Months (05/11): Early morning ragas (part 1/2)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 21, 2011

The correct time of day and night for a performing ragas is one of the centre rules of the raga system. Early morning ragas are performed between 03:00 and 06:00 a.m. …

dates of broadcasting …

23th May 2011 – 10:00 p.m. CEST (04:00 pm EST) @ Radio RaSA
(premiere: 24th April 2006 – 03:00 p.m. @ Tide 96.0 FM)

broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

Most of the morning ragas bases on the scales of the thaat system “bairav” (Bhairavi (Ahir, Ramkali, Bhupali, Jogiya Bhairav-Bahar …). Bairav means the emotional expression within the raga music to effect stability of mind and seriousity.

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Mumbai: India Radio Forum 2011 to focus on interactivity in medium

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 20, 2011

MUMBAI (05/20/2011): India’s radio industry will convene once again under the aegis of the India Radio Forum (IRF), on Thursday, 26th May, 2011 in Mumbai, organised by Partners in Media Asia (PIM).

This year the Forum will focus on interactivity in the medium, Phase III, forward trends, local growth, and the advent of digital media. This year IRF has introduced 10 additional award categories.

With a nod to the impending round of licensing in Phase III, the panel moderated by TAM Media Research CEO LV Krishnan, will discuss about where radio stands today and its way forward with Radio City COO Ashit Kukian, Oye! FM executive director & CEO G Krishnan, My FM CEO Harrish M Bhatia, Radio Mirchi executive director & CEO Prashant Panday, Radio Mantra director Rahul Gupta, Red FM business head Rana Barua and Big FM CEO Tarun Katial.

The other sessions ‘Radio and the Media Mix’ and ‘Broadening the Reach:Planning for Radio’ with advertising experts, will discuss issues faced by planning, creative as well as station teams.

Jon Simon from Cimarron Digital Hollywood will talk on taming the digital wave and will share insights on how radio stations can become digital media leaders. Jake Abdullah of Malaysia’s AMP Radio, will head a session on content and programming; Suman Srivastava of Marketing Unplugged will speak on alternative revenue streams.

Apart from the panel sessions and the awards ceremony, this year the IRF will unveil its inaugural ‘Radio Pitch’ challenge where teams from media agencies will conduct a five-minute pitch in front of a panel and each team must present 16 slides in four minutes, ending with a radio promo lasting not more than a minute. The winning team will be rewarded with a pair of Grandstand tickets worth US$2070 to the 2011 Formula 1 Singtel Singapore Grand Prix (23-25 September). The winner will be announced at the Excellence in Radio Awards (ERA AWARDS)ceremony.

Partners in Media – special projects director Rajika Mittra said, “We can attribute the significant increase in the number of entries to how well the Awards are recognized by radio stations, advertising and media agencies, and clients.  The event will culminate in the Super Pitch session followed by the ERA Awards. IRF is the foremost event of the industry and we are honoured to continue providing the best platform for radio professionals to come together each year, share valuable insights, and take radio to the next level.

(Source: 05/2011: RadioandMusic.com)

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Moderation Script (05/2011): Pankaj Mullick, Rabindra Sangeet & Indian Film (Raga CDs of the Months)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 16, 2011


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Rückschau: Indien Neue Macht für Mädchen ( WDR, Sonntag, 15. Mai 2011 )

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 15, 2011

Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)

Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)

Die Augenbrauen zusammengezogen und auf die Szene konzentriert richtet Khuusboo die Kamera ein. Die letzten Male gab es Ärger wegen unscharfer Bilder. Sie nimmt sich Zeit. Schärfe nachziehen, Ton prüfen.

Anita ist immer nervös vor den Aufsagern. Noch ein paar Korrekturen, – dann los.

„Ich stehe im Dorf Parni Chhapra. Wir von Appan TV widmen uns heute diesem Dorf und seinen Problemen. Wir wollen durch unseren Bericht auf die Sorgen und Nöte der Landbevölkerung aufmerksam machen.“

Arbeitsteilung beim Team. Reporterin Anita nimmt die Dorfbewohner zur Seite, Sie beherrscht den lokalen Dialekt- die Einwohner fassen Vertrauen, erzählen von Ihren Problemen. Khuusboo sorgt für die Bilder. Sie weiß genau, wie es in den ärmlichen Hütten aussieht. Mit der kleinen Kamera huscht sie in die Behausungen, dreht die Frauen bei der Arbeit. Die Ausrüstung ist einfach und alt obendrein. Lieber gleich das Band checken, ob eine Einstellung nachgedreht werden muss.

Bildunterschrift: Reporterin Rita  (Copyright: WDR)
Bildunterschrift: Reporterin Rita (Copyright: WDR)

„Es ist mir wichtig, dass dieser Film gut wird, denn ich komme selber aus so einem Dorf. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Auch bei uns gab es Not und Elend. Aber ich hatte Glück. Mein Vater schickte mich auf die Schule, ich lernte lesen und schreiben. Dann kam APPAN TV bei uns vorbei, drehte einen Film, – ich durfte mitmachen.“

Die Batterien von Khuusboos Kamera werden schwach, aber aufladen ist in Pami Chhapra nicht möglich- es gibt keinen Strom. Und das ist das Problem der Menschen hier. Das Stromnetz geht an diesem Dorf vorbei, erreicht hat es die Pami Chhapra aber nie. Die Behörden haben die Einwohner einfach links liegen gelassen.
Deshalb backt Mama Rita Pashwan immer noch am offenen Feuer. Viele dieser einfachen Hütten sind abgebrannt, weil Flammen das Mehl entzündet haben. Erst vor wenigen Wochen starb die Nachbarin bei einem Feuer. Rita und ihr Mann waren das ständige Bitten und Betteln bei den Behörden Leid und wandten sich an APPAN TV.

Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)
Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)

 Jetzt versucht Khuusboo Rita ins rechte Licht zu rücken,- erklärt Ihr, dass Sie schon selber sagen muss, was das Problem ist und warum sie dabei in die Kamera schauen soll. Vergeblich! Na gut, dann eben ohne Blick in die Kamera- und bitte!

„Wir sind arme Leute. Wir haben keine Träume. Träume können sich nur die Reichen leisten. Aber wenn wir Strom hätten, wäre das Leben eben leichter. Das Kochen wäre einfacher, sicherer und vor allem müssten wir nicht mehr im Dunkeln sitzen und essen.“
Eine Traube Schaulustiger umringt das Kamerateam bei jeder Einstellung. Besonders aufmerksam beobachtet Ashwani die Filmarbeiten von Khusboo und weicht ihr nicht von der Seite.

„Ich sehe das heute zum ersten Mal. Aber es macht schon Spaß einfach nur zu zusehen. Ich würde das gerne einmal ausprobieren.“

Die tägliche Redaktionskonferenz unter freiem Himmel. Und für Aswhani Raj aus Pami Chhapra erfüllt sich ein Traum. Sie hat ein Schnupperpraktikum bekommen.

„So begann es bei mir auch. Als die Mädchen bei uns zu Hause drehten, stand ich daneben und staunte nur die ganze Zeit. Dann haben Sie mich auf das Fahrrad hintendrauf gesetzt und mit hierher genommen. Ich bin ein paar Mal mit zum Drehen, dann habe ich mich um einen Ausbildungsplatz beworben- und wie man sieht, auch bekommen.“

Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)
Bildunterschrift: Kamerafrau Khuusboo (Copyright: WDR)

Allerdings muss die 18jährige durch eine harte Schule gehen. Rinku Kumari ist die strenge Chefin vom Dienst und gar nicht glücklich mit den Bildern von Khuusboo. Verwackelt, unscharf und auch noch schlechter Ton, schimpft sie. Die junge Kamerafrau habe zwar Talent, aber noch nicht die notwendige Ruhe für Situationen und Bilder. Sie müsse noch viel lernen.

Rinku ist die Seele bei APPAN TV. Manchmal etwas schroff im Ton, aber Sie glaubt an die jungen Mädchen – die erfahrene Journalistin ist vom ersten Tag an dabei. Sie schmiss ihren gut bezahlten Job bei einem privaten Fernsehsender hin.

„Ich erinnere mich noch gut daran, wie die ersten Filme aussahen. Das konnte man überhaupt nicht ansehen. Mittlerweile sind die Geschichten besser, die Bilder meistens gut. Vor allem sind wir nah bei den Menschen. Sie vertrauen uns, und wir können etwas für sie bewegen, ihr Leben verbessern.“

Drei Tage nach der Ausstrahlung. Das ganze Dorf scheint auf den Beinen, denn ohne Ankündigung kamen plötzlich Mitarbeiter der Energiebehörde vorbei. Sie bringen Verteilerkästen, Kabel und Steckdosen. Schlange stehen vor den schnell aufgebauten Tischen. Verwundert sind die Dorfbewohner, dass es nun doch so schnell ging mit dem Strom. Rambabu Paswhan hält sein Anschlusspaket in Händen. Ab jetzt muss Mama Rita nicht mehr im Dunklen essen.

„So schnell kann es gehen. Wir sind stolz und glücklich, wenn unsere Arbeit so erfolgreich ist wie in diesem Fall. Und mit Aswhani hat wieder ein Mädchen eine Ausbildung bekommen. Ein guter Tag. Gerade hier in Bihar ist es wichtig, die jungen Frauen zu fördern. Und ganz nebenbei bekommt dieses Dorf nun Strom.“

Feierstimmung in Pami Chhapra. Es gibt nicht nur Strom, sondern auch Freiluftkino. Das ganze Dorf ist gekommen und versammelt sich, um den Beitrag von APPAN TV zu sehen. Die meisten Einwohner sehen zum ersten Mal in ihrem Leben fern.
Khuusboo, Anita und die anderen sind entspannt. Sie haben ihre Arbeit gut gemacht. Aus den verwackelten Bildern wurde ein toller Film. Und ein bisschen stolz sind sie schon, mit ihrem kleinen Fernsehsender die Welt ein wenig besser machen zu können.

Bericht Markus Gürne

(Quelle: 05/2011 – DasErste.de)

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Raga CDs of the Months (05/2011): Pankaj Mullick, Rabindra Sangeet and the Indian Film

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 9, 2011

150th anniversary of Rabindranath Tagore
– Pankaj Mullick, Rabindra Sangeet and the Indian Film

The South Indian subcontinent celebrates annually the birthday of Rabindranath Tagore: “Kabi Pranam – A tribute to Tagore “. On 7th May we can remember on one of the last universal genius of the 20th century. R. Tagore (1861-1941) was poet, writer, musician, painter, author of dance dramas, publisher and social reformer …

Uruguay Stamps - 150th Tagore Anniversary
Uruguay Stamps – 150th Tagore Anniversary

In 2011 Bangladesh and India, particularly West Bengal celebrate heavily the 150th anniversary of Tagore. Over a whole year with innumerable events at public places, in theatres, schools, in book shops among the literary friends millions remind of Tagore’s (art) works.

From given cause of the 150th anniversary the government in SriLanka and Uruguay appreciated the first Indian Nobel Laureate for Literature with a special stamp edition. Tagore had visited Sri Lanka in the years 1922, 1928 and 1934.


from left to right: Tagore as painter, Argentina Edition, Tagore’s PlayPost Office
(Source: All the stamps on this website with courtesy to Kumar Kamaleshan Nair (Trivandrum) – www.collectindianstamps.com )

The ceremonies which take place since 7th May show once more that the spirit of Tagore is alive through over all generations and within all social classes. The “Daily  Star”, presently the biggest English-language daily newspaper in Bangladesh titles Tagore as “An internationalist through and through” appropriate to his global meaning.

date of broadcasting …

16th May 2011 – 11:00 p.m. (CEST)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

IMC – India meets Classic presented with it’s show “Rabindra Sangeet – A Voice for All!” the outstanding Rabindranath Tagore already. Rabindra Sangeet is a category which was established in the 20th century by Tagore himself.
It is a musical-literary concept where Tagore embedded equally poems and songs into Indian classical music, same North Indian (Hindustani) as South Indian classics (Carnatic).

Pankaj Kumar Mullick was as singers, actor (debut in the film Mukti, 1937), composer (as music director, conductor / arranger), radio maker and as a film producer. Mullick is India’s most prominent interpreter of Rabindra Sangeet.
Pankaj Mullick’s interest in Rabindra Sangeet came off by the contact with the Tagore family, first by meeting with Dinendranath Tagore, a grandnephew of Tagore, and himself composer and music arranger as later Mullick became on his own.
When Rabindranath Tagore heard Pankaj Mullick’s singing for the first time he embraced Mullick spontaneously as it is reported. And Tagore permitted Mullick to set all his writingsinto music which should not be mastered by Tagore himselve during life times. This granted Tagore uniquely only to Mullick instead Tagore self-confidently understood himself as the most important poet of India. Mullick was also first who added the Tabla as accompanying instrument. The Tabla is a percussion instrument (drum pair) of North Indian classics (Hindustani).

Rabindranth Tagore was 44 years old, when Pankaj Mullick was born on 10 May 1905 in Calcutta. Mullick should accede the world to make Indian history as famous singer, actor, independent music director and film producer. Pankaj Mullick lived until 1978 in Calcutta. Differently than many of his colleagues he did not move to Mumbai, India’s film capital. He followed only some few orders for Mumbai productions like Zalzala in the year 1952, a filming of Tagore’s novella Char Adhaya and Kastoori (with film director: Gyan Mukherjee).
Pankaj Mullick was a pioneer of Indian film. He introduced the Playback singing together with the film director Nitin Bose (Dhhop Chhaon, 1935), as we know it these days in the Bollywood blockbusters.

As it was very usual for Mullick’s time and as all film activists (actors, composers) and playback singers experienced, also Pankaj Mullick was trained comprehensively in Indian Classical music, e.g. in Dhrupad style, the oldest vocal form of North Indian classis or the Khayal, a more modern form. Mullick inherited his musical interest from his father, who demonstrated a large interest in the traditional forms of Bengali music.

Till in the high ages Mullick was active as a music director. His last film was Janhabi Jamunia Bigolito Karuna in the year 1972. One year later Pankaj Mullick was distinguished at the age of 68 by the Indian government for his lifework and his earnings for Indian cinema. Mullick received the most important Indian film prize, the Dadasaheb Phalke Award.

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Raga CDs des Monats (05/2011): Pankaj Mullick, Rabindra Sangeet und der indische Film

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 9, 2011

150 Jahre Rabindranath Tagore
– Pankaj Mullick, Rabindra Sangeet und der indische Film

Auf dem südindischen Subkontinent feiert man alljährlich den Geburtstag von Rabindranath Tagore: “Kabi Pranam – A tribute to Tagore“. Am 7. Mai erinnert man sich an eines der letzten Universalgenies des 20. Jahrhunderts. R. Tagore (1861-1941) war Dichter, Schriftsteller, Musiker, Maler, Verfasser von Tanzdramen, Verleger und Sozialreformer.

Uruguay Stamps - 150th Tagore Anniversary
Uruguay Stamps – 150th Tagore Anniversary

In 2011 feiert Bangladesh und Indien, besonders in West-Bengalen im großen Stile den 150sten Geburtstag von Tagore. Über ein ganzes Jahr wird mit unzähligen Veranstaltungen an öffentlichen Plätzen, in Theatern, an Schulen aber auch in Buchläden unter den literarischen Freunden der Tagore-Werke erinnert.

Aus gegebenem Anlass des 150jährigen Jubiläums hat die Regierung in SriLanka und Uruguay den ersten indischen Nobelpreisträger für Literatur in Form eine Sonderbriefmarke gewürdigt. Tagore hatte Sri Lanka in den Jahren 1922, 1928 und 1934 besucht.

   
from left to right: Tagore as painter, Argentina Edition, Tagore’s PlayPost Office
(Source: All the stamps on this website with courtesy to Kumar Kamaleshan Nair (Trivandrum) – www.collectindianstamps.com )

Die Feierlichkeiten zum 150sten Geburtstag, die seit dem 7. Mai stattfinden, zeigen einmal mehr, dass der Geist von Tagore über alle Generationen hinweg, durch alle Bevölkerungsschichten hindurch lebendig ist. Der Daily Star, die auflagenstärkste, englischsprachige Tageszeitung in Bangladesh beschreibt Tagore zum 150sten Geburtstag treffend als einen “Internationalisten durch und durch“.

Sendetermin…
16. Mai 2011 – 23:00 p.m. (CET)
broadcasting plan | streaming (Internet Radio & Mobile Radio) | podCast

In der Sendung “Rabindra Sangeet – eine Stimme für Alle!” haben wir Rabindranath Tagore bereits vorgestellt. Der Rabindra Sangeet ist ein Genre, das sich im 20. Jahrhundert etabliert hat.
Es ist ein musikalisch-literarisches Konzept, das von Rabindranath Tagore selbst begründet wurde. Seine Gedichte und Lieder hat Tagore in die indisch-klassische Musik eingebettet, gleichermassen in die nordindische (Hindustani) wie die südindische Klassik (Carnatic).

Pankaj Kumar Mullick war als Sänger, Schauspieler (Debut in Mukti, 1937), Komponist (als Musikdirektor, Dirigent/Arrangeur), Radiomacher und Filmproduzent  Indiens führender Interpret des Rabindra Sangeet.
Pankaj Mullick’s Interesse für den Rabindra Sangeet kam durch den Kontakt mit der Tagore-Familie zustande, zunächst durch die Begegnung mit Dinendranath Tagore, einem Großneffen von Tagore, Komponist und Musikarrangeur.
Als Rabindranath Tagore Pankaj Mullick’s Gesang erstmals zu Gehör bekam, so wird berichtet, umarmte Tagore ihn spontan und erlaubte Mullick, all seine Schriftwerke zu vertonen, die von Tagore selbst zu Lebzeiten nicht bewältigt werden sollten. Dies gewährte Tagore, der sich selbstbewusst als der bedeutendste Dichter Indiens verstand, keinem anderen. Mullick war auch der erste, der die Tabla, ein Percusssioninstrument der nordindischen Klassik, als Begleitinstrument für Tagore-Songs hinzunahm.

Rabindranth Tagore war 44 Jahre alt, als Pankaj Mullick am 10. Mai 1905 in Calcutta ein Junge das Licht der Welt erblickte. Er sollte in die Geschichte als berühmter Sänger, Schauspieler, unabhängiger Musikdirektor und Filmemacher eingehen. Pankaj Mullick lebte bis 1978 in Calcutta. Anders als viele seiner Kollegen zog es Mullick nicht nach Mumbai, Indiens Filmhauptstadt. Nur wenige Aufträge übernahm er für Mumbai-Produktionen, wie Zalzala im Jahre 1952, eine Verfilmung von Tagore’s Novelle Char Adhaya and Kastoori  unter der Leitung des Filmdirektors Gyan Mukherjee.
Pankaj Mullick war ein Pionier des indischen Films. Er führte zusammen mit dem Filmregisseur Nitin Bose (Dhhop Chhaon, 1935) den Playbackgesang ein, wie wir ihn noch heute in den Bollywood-Blockbustern kennen.

Wie zu jener Zeit für Filmschaffende und Playbacksänger üblich, wurde auch Pankaj Mullick umfassend in der indisch-klassischen Musik ausgebildet, im Dhrupad, dem ältesten Gesangsstil der nordindischen Klassik, oder im modernen Gesangstil, dem Khayal. Sein musikalisches Interesse erbte er von seinem Vater, der ein großes Interesse für die traditionellen Formen der Bengalischen Musik besass.

Bis ins hohe Alter war Mullick als Musikdirektor aktiv. Sein letzter Film war Janhabi Jamunia Bigolito Karuna im Jahre 1972. Ein Jahr später, wurde Pankaj Mullick im Alter von 68 Jahren von der indischen Regierung für sein Lebenswerk und seine Verdienste um das indische Kino ausgezeichnet. Mullick erhielt den bedeutendsten indischen Filmpreis, den Dadasaheb Phalke Award.

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playlist & moderation script (05/2011): Seasonal Ragas | Spring Ragas

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 9, 2011

Music examples (teaser) of Indian Classical Music …
Listen to and Enjoy some Raga tunes from our show:

05/09/2011 – Raga CDs of the Month: Seasonal ragas – Spring ragas


broadcasting in 2011:
each 3rd Monday @ 11:00 p.m. (METZ) @ Tide 96.0 FM (DE)
each 2nd and 4th Monday @ 10:00 p.m. (METZ) @ Radio RaSA (CH)

.
example of a raga form: Raga Jhinjoti
– the beauty of this melodious raga lies in its simplicity. It utilizes all the notes and use “komal Ni*.This is a supportive raga of the Thaat Khamaj*. Elaboration of this raga is normally restricted to the lower and middle octave. The play time is the second quarter of the night.

Aroha (= ascending scala): SaReGaMa Pa Dha Ni Sa;
Avaroha (= descending scala): SaNiDhaPa MaGaReSa


*) … Thaat consists of the seven notes (SA, Re, Ga, Ma, Pa, Dha, Ni) and is designated by the change of shuddha (naturally played), komal (softly played) and teevra(hard played).

seasonal ragas – spring ragas – 9th May 2011 @ Radio RaSA 107.2 (premiere: 27th March 2006 @ Tide 96.0)

  1. Bismillah Khan (Shehnai) – Raga Basant Bahar – CD Shaadi Ki Shehnaiyan (1995, SCI – Super Cassettes Industries)
  2. Ravi Shankar – Raga Basant Mukhari (Aalap, Jor & Gat, Teen Taal) – CD The Doyen of Hindustani Music (1992, Oriental Records)
  3. Sultan Khan (Sarangi) & Zakir Hussain (Tabla) – Raga Basant Mukhari (Aalap & Rachna, Vilambit – Rupak Taal/Drut Teen Taal) – CD (T-Series – Immortal Series) Thought’N’Beats (2003,  SCI – Super Cassettes Industries Ltd)
  4. Bismillah Khan – Raga Mukhari – CD Shehnai Legend – Ustadt Bismillah Khan & Party (1995, SCI – Super Cassettes Industries – All India Radio Archival Release)

Jingle: WEST meets EAST – indian ragas on western instruments (CDNF 150562 ADD Made in India . PKD. 12/2004)

1. MISHRA KALENGRA:
JINAN PRAKASH GHOSH (Harmonium) & V.G. JOG (Violin)
2. THUMRI in RAGA KHAMAJ in ADDHA TEEN TAAL
3. Vishwa Mohan Bhatt (Slide Guitar)
4. RAGA KALAVATI: Shankar Jaikishan
5. RAGA MADHUVANTI: Charanjeet SINGH (Synthethizer)

P & C 2004 Owner, Manufacturer: SAREGAMA INDIA Ltd., 33, Jessore Road, Kolkata – 700 028. India (Original sound recording: The Gramophone Company of India Ltd.)

Moderation Script (05/2011): Spring Ragas (Raga CDs of the Months)

repetition of original broadcasting (premiere on 27th March 2006):
9th May 2011 (10:00 pm CEST) @ Radio RaSA (Switzerland)

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Moderation Script (05/2011): Seasonal Ragas | Spring Raags (Raga CDs of the Months)

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 8, 2011

repetition of original broadcasting (premiere on 27th March 2006): 9th May 2011 (10:00 pm CEST) @ Radio RaSA (Switzerland)

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Swiss premiere: Indian E-music & IMC – India meets Classic @ Radio RaSA

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 6, 2011

What a phantastic start in Switzerland @ Radio RaSAIndian E-music and IMC – India meets Classic are part of a 12 hours block with Indian music from 6th till 9th May

Listen via Internet Radio and pick up the stream from here

6th May – 08:00 pm CET: Indian E-music – More than Asian music (58 minutes)
7th May – 04:00 pm CET: Tamiltharani (1 hour)
8th May – 09:00 pm CET: Chaos in Paradise – Helvetia meets India (9 hours till 06:00 am (9th May))
9th May – 10:00 pm CET: IMC – India meets Classic – Seasonal Ragas | Spring Ragas (58 minutes)

23rd May – 10:00 pm CET: IMC – India meets Classic – (Early) Morning Ragas (58 minutes)

also see: “Premiere on 6th and 9th May…

Radio RaSA – May Programme 2011

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