IMC – India meets Classic presents …

… radio shows for Indian (Music) Culture

Interview am 31. Oktober 2009 (17:15) / Metropolis Kino Hamburg

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 2, 2009

(original English version (incl. audio docu) here)

IMC: Ich heisse Rinki Roy Bhattacharya in Hamburg willkommen zur India Week 2009, und für eine sehr interessante Filmwoche, die Bestandteil dieses Events ist. Das Metropolis Kino präsentiert mit einer indischen Filmwoche eine Anzahl sehr seltener Filmwerke von Bimal Roy, dem Vater von Rinki Roy Bhattacharya.

Bimal Roy gehört zu den herausragenden Filmemachern Indiens. Er wurde 1909 geboren und lebte bis 1966. Seine Karriere begann in den 30er Jahren.

Vor dem Hintergrund dieser einmaligen Rückschau im Metropolis Kino bin ich besonders an der Bedeutung der indisch klassischen Musik für den indischen Film interessiert.

Das Interview führte ich mit Rinki Roy Bhattacharya am 31. Oktober 2009, dem 9. Tag der India Week Hamburg. Zunächst bat ich sie um ein kurzes Resume ihres Besuches.

Original in Englisch: 

Rinki Roy Bhattacharya - Writer & Film maker

Rinki Roy Bhattacharya – Writer & Film maker

RRB: Es ist wundervoll, hierher nach Hamburg zu kommen, besonders für die India Week mit der Möglichkeit, die Arbeiten meines Vaters dem deutschen Publikum vorzustellen… und den Zuschauern die Gelegenheit zu geben, einen Mann kennenzulernen, der vor mehr als 50 Jahren Filme produzierte.

Es war mir immer ein Privileg, die Filme meines Vaters verschiedenen Kulturen vorzustellen. Und wie es scheint, ist meinem Vater der Kulturaustausch sehr gelungen. Die Zuschauer erfreuen sich seiner Filme und von einigen seiner Werke sind sie sehr berührt.

(01:37.356)

IMC: Mit dieser Rückblende schauen wir auf eine Zeit um 1935 zurück, ein entscheidendes Jahr für Bimila Roy. Er war damals Assistant für den Film Devdas (1955). Wie kann man sich diese Zeit und die Situation von Bimila Roy vorstellen, insbesondere für die weiteren Filmarbeiten von Rinki Roy Bhattacharya’s Vater, der mit einigen der grössten Filmkomponisten zusammenarbeitete, wie z.B. SD Burman ((10/01/1906 – 10/31/1975). In welchem Verhältnis standen die Musik und der indische Film zu jener Zeit kurz vor der Demokratisierung und Unabhängigkeit Indiens ?

Bimal Roy (1909-1966)

Bimal Roy (1909-1966)

RRB: Ich denke, dass die frühen Filme meines Vaters einer Tradition folgten; es war Gang und Gebe, dass das indische Kino eine Vielzahl von Tagore-Liedern – Rabindra Sangeet – verwendete und bevorzugte. Es gab dafür anerkannte Komponisten wie Rai Chand Boral.

R.C. Boral (1903-11/25/1981) erhielt für sein Lebenswerk die höchste Auszeichnung Indiens für Filmschaffende, den Dadasaheb Phalke Award im Jahre 1978). Zeitgleich gab es den Komponisten und Musikdirektor Pankaj Mullick. Auch SD Burman war ein sehr populärer Playback-Sänger jener Tage. Er siedelte nach Bombay (heute: Mumbai) in den späten 40er Jahren über und meine Familie Anfang des Jahres 1951. Es war unausweichlich, dass jemand mit einem vergleichbaren Hintergrund wie der meines Vater, der für das New Theatre Studio (New Theatres Pvt. Ltd.) arbeitete, als Komponist ausgewählt werden würde. Bevor SD Burman hinzustieß, war es Salil Chowdhury (1922-1995), mit dem mein Vater zusammenarbeitete für seine erste Produktion “Do Bigha Zamin” zusammenarbeitete. (redaktionelle Anm.: Do Bigha Zamin = Two acres of Land wurde im Jahre 1953 produziert.)

(03:11.567)

IMC: Für unsere Hörer sollten wir diese ausgeprägte Orientierung auf eine traditionelle Musikform, auf der Basis der indisch klassischen Musik SD Burman selbst war in der indischen Klassik ausgebildet. Er hatte Lehrer wie Krishna Chandra De, der von 1893 bis 1962 lebte. Krishna Chandra De war einer der grossen Komponisten zu jener Zeit; zudem wurde Burman von dem Sarangispieler Kahifa Badal Khan unterrichtet. So waren die Kompositionen jener Zeit durch diese hochwertige Ausbildung in der indisch-klassischen Musik begründet, richtig ?

RRB: Ja, das ist sehr richtig. Die Komponisten waren äusserst gut ausgebildet in der klassischen Musik. Sie hatten auch die Volksmusik Indiens studiert und es half ihnen für ihre Neukompositionen eine eigene Handschrift zu entwickeln. Eine Musik, die auf der traditionellen, klassischen und Volksmusik basierte.

All diese Elemente wurden sehr erfolgreich in die späteren Arbeiten von SD Burman, in seine Kompositionen eingeflochten. Er hatte diese Elemente sehr erfolgreich kombiniert.

(04:13.185)

IMC: ausser dem kompositorischen Aspekt verwendeten Komponisten wie SD Burman und einige andere grosse Komponisten seiner Zeit sehr gut ausgebildete Sänger, s.g. Playbacksänger, wie z.B. Asha Bhosle (geb. 1933).

RRB: Ja, Asha Bhosle und natürlich Lata Mangeshkar (geb. 1929). Dann Manna Dey (geb. 01.05.1919), der aus einer sehr angesehenen Musikerfamile von K.C. Dey (1893-1962) stammt, einer der grössten Komponisten aus Bengal. Manna Dey war sein Neffe. Es war grossartig, all diese vielen Talente zu sehen, die für die Filmmusik aus Bengal und Maharastra nach Bombay kamen. Eine Musik, die der Zuschauer als äusserst wunderbar erlebte. Ich würde sagen, dass sie eigenständige Klassiker wurden. Die Filmmusik dieser Zeit der 50er Jahre würde ich als Klassiker, als Filmklassiker, ja als klassische Filmmusik bezeichnen. Diese Art der Komponisten die man aus dieser Zeit kennt, waren äusserst talentiert, mit dem Hintergrund einer klassischen Ausbildung wie z.B. Naushad (Naushad Ali: 12/15/1919 – 05/05/2006) und andere Komponisten. Es war erstaunlich diese Art der Filmmusik zu erleben, die es bedauerlicherweise heutzutage nicht mehr gibt.

(05:29.348)

IMC: … wie ich während dieser Filmwoche erleben durfte, kann man von dieser Zeit als die Goldene Ära des indischen Films sprechen. Es ist das große Erbe des Indischen Films. Kann man das so sagen?

RRB: Natürlich, es ist ganz einfach die beste Zeit des indischen Films, für die Filmmusik, im Schauspiel gewesen – und sogar für die Filmtechnik. Es war eine sehr, sehr bedeutende Periode im indischen Film. Es waren die 50er des 20. Jahrhunderts. Ja, man kann sie als die Goldene Ära verstehen.

(05:55.248)

IMC: Neben dieser Orientierung auf eine traditionelle Musik verwendete S.D: Burman auch die Gedichtform der Ghazals, eine antike Poesieform, die auf einen arabischen Ursprung im 6. Jahrhundert zurückgeht. Es war Zeit in der indischen Filmgeschichte, die man als für sich abgeschlossen betrachten kann. Die Musik entwickelte sich weiter mit nachfolgenden Komponisten, mit denen Rinki Roy Bhattacharya’s Vater – Bimal Roy – auch später zusammenarbeitete.

RRB: Es gab auch andere Komponisten, die in sein Kino kamen. Ich würde sagen, Shalil Chowdhury war eine sehr bedeutende Figur zu jener Zeit. Er stammt aus einer Musikerfamilie, die ihn zum Komponieren ermutigte. Er war in grossem Maße von der Folkmusik Nepals inspiriert. Denn er wuchs in bewaldeten Regionen auf und hörte die Flöte der Volksmusiker Nepals, deren Klang ihn sehr beeinflusste. Er hat es selbst bestätigt, dass der Klang der Wälder und die Reinheit der Nepalflöte, die nicht aus Metall, sondern aus Bambus gefertigt wird, ihn aufs Tiefste inspiriert haben. Für spätere Kompositionen haben sie ihn massgeblich beeinflusst. Er war auch ein sehr radikaler Poet, ein progressiver Mann, der Kritiken schrieb zu politischen und sozialen Aspekte unserer Kultur. Er hat sich aus seiner Leidenschaft sehr intensiv mit allem beschäftigt, er besuchte die Volksgruppen, lebte mit ihnen und erlernte ihre Musik. All dies hat er sehr verinnerlicht. Natürlich studierte er später auch die westliche Klassik wie Bach und Mozart. Er brachte all diese Elemente in seine eigene Musik ein, sowohl für die Musik selbst wie auch den Playback-Gesang. Mann kann darin auch die Einflüsse seiner Reisen nach Moskau wiederhören; Shalil Chowdhury hörte eine Vielzahl der rumänischen und russischen Volkslieder. Auch russische Märsche hat er später für seine Musik aufgegriffen. Der Musik für die Hindi-Filme hatte er zu seiner Zeit eine völlig neue Dimension hinzugefügt.

(07:43.760)

IMC: Salil Chowdhuri verwendete also für seine Kompositionen unterschiedlichste traditionelle Elemente. Gleichsam kamen bei ihm traditionelle Instrumente wie die Esraj zum Einsatz, zu jener Zeit nur als Begleitinstrument bekannt. So hat er gleichsam mit seinem Wissen aus der westlichen Musik in seinen Kompositionen einen Dialog zwischen Ost und West gewagt.

RRB: Interessanterweise hat Salil Chowdhury Instrumente wie die Sarangi bekannt gemacht. Man hat solchen Instrumenten früher weniger Beachtung geschenkt. Die Sarangi wurde nur für Ghota-Lieder (Heirat) verwendet, Lieder die in den Bordellen von den Frauen gesungen wurden, um die Männer zu unterhalten. Er hat dieses Instrument auch für die Kompositionen von Wiegenlieder verwendet. Sehr schön… die ersten Noten beginnen mit einer Sarangi, von keinem Geringeren gespielt als dem grossartigen Sarangimeister Ustad Ram Narayan (geb. 1927).

Wenn wir uns erinnern, auch Musiker wie Hari Prasad Chaurasia (geb. 1938), Shivkumar (geb. 1938), der Santoor-Spieler, sie alle spielten die Filmmusik. All diese Musiker der indischen Klassik. Zakir Hussain (geb. 1951), Zakir Hussain’s Vater (Ustad Alla Rakha – 1919-2000), sie waren alle Betandteil der Filmtradition zu jener Zeit, in den 50er Jahren.

Das ist auch mit einem weiteren Instrument passiert, das wir Tarsanait nennen. Es ist ein Saiteninstrument aus Bengal. Manchmal wurde auch die Veena verwendet, aber nicht sehr häufig. Aber eine Vielzahl von Violinen kamen zum Einsatz. All diese Vielfalt von Musik floss in die Arbeit für den indischen Film zu jener Zeit ein.

(09:12.905)

IMC: Wenn wir uns den Aspekt der orchestralen Musik näher anschauen, über den Rinki Roy Bhattacharya sprach, und wir dazu die Bollywood-Filme von heute vergleichen, die seit etwa fünf Jahren in einem Hype nach Europa schwappen, und die in Deutschland im Jahre 2004 als Blockbuster von den grossen, privaten Fernsehsendern erstmalig gezeigt wurden… wenn man sich diese modernen Produktionen anschaut, dann hört man kaum noch orchestrierte Musik. Es scheint mehr der Trend zu sein, dass man progressive, sehr moderne Musik verwendet. Gibt es noch eine Chance für die traditionelle Form der Orchestermusik, vielleicht abseits der auf Kommerz ausgerichteten Bollywood-Filme ?

RRB: Nun, diese Bewertung betrifft den gesamten Klang, den man heute hören kann. Es gibt keine Melodie in diesem modernen Klang. Sogar Komponisten wie A.R. Rahman (geb. 1966), einer der herausragendsten Komponisten, der auch die Musik für Slumdog Millionaire komponierte, lamentiert über die Tatsache, dass man keine echt klingende Musik mehr hören kann, die er sich wünscht. Vielleicht gehört er zu der Generation von Komponisten, auf die wir aufschauen können. Denn er ist sich der Tradition bewusst und er hat selbst Gefallen an der traditionellen Musik. Es gibt also eine Anzahl von jüngeren Komponisten, die sich dieser Tatsache bewusst sind.

Aber das ganze Problem liegt in den Aufnahmen. Heute nimmt man erst die Musik auf und holt dann den Playbacksinger hinzu. Es ist nicht mehr wie in den früheren Zeiten, in den 50ern war das Orchester und der Playback-Sänger für die Aufnahme zusammen waren. Das ist nicht mehr der Fall. Soweit ich informiert bin, haben wir heute völlig unterschiedliche Aufnahmeverfahren. Ich habe noch nicht an einer solchen teilgenommen, aber was ich von Asha Bhosle gehört habe ist, dass sie ihren Track alleine aufnimmt, Boy George seinen und das ganze Orchester an einem anderen Tag. Und schliesslich wird alles zusammen abgemischt.

Der persönliche Anteil fehlt, so wie wir es gestern beim Konzert erleben konnten. Die Zuschauer, die Musiker, die an der Seite des Sängers sitzen. Es entwickelt sich eine andere Art von Sound, wenn ihn alle gemeinsam erleben. Es gibt in viel grösserem Maße einen emotionalen Input, es ist eine gänzlich andere Art der Darbietung. So denke ich nicht, dass dies wieder möglich sein wird und die alten Zeiten wiederkommen werden, wenigstens nicht für die Filmmusik.

(11:23.140)

IMC: Unter dem Einfluss dieses technischen Arbeitsprozesses in einer globalisierten Welt und mit den heutigen Produktionsbedingungen, mit denen man Daten von einem Kontinent zum anderen über das Internet verschicken kann und nach Maßgabe der Kommerzialisierung, für die Produktionen möglichst kostengünstig zu sein haben, ist es wohl sehr schwierig, wieder zu den alten Verfahren zurückzukehren.

Gibt es vielleicht dennoch eine Option, die uns hoffen lässt, dass das Goldene Zeitalter mit qualitativ hochwertigen Filmen wieder eine Chance bekommt ? – Wie sieht es mit Genres abseits des Bollywood-Hypes aus ? – Ich denke hier z.B. an Dokumentarfilme, die eine echte Chance haben, sich sogar im Kino zu etablieren. Existieren solche Trends in Indien oder werden sie bald in Indien möglich sein ?

RRB: Ich fürchte, dass in Indien das gesamte Marketing-System für Filme völlig anders ist. Alles basiert auf Features, nicht auf den Markt der Dokumentarfilme.

Wir haben in Indien Organisationen, die Produzenten für Dokumentarfilme unterstützen. Ich selbst gehöre der IDPA – der Indian Documentary Producers Association an. Es gibt auch ein grosses Filmarchiv in Indien, das die grösste Sammlung von Dokumentarfilmen, die je in Indien gedreht wurden, beherbergt. Sogar aus der Zeit vor der Unabhängigkeit Indiens. Aber es gibt keine Hoffnung dafür, solche Filme in den Kinotheatern zu sehen. Es gibt keine Filmpremieren. Sie mögen eine gewisse Laufzeit haben, aber nur kurz. Aber man lässt es nicht zu. Die Vermarktung in Indien, insbesondere der Filmvertrieb schenken dem Dokumentarfilm keine Beachtung. Man sieht dieses Genre weder als seriös noch als bedeutend an. Das ist sehr schade.

(12.53.000)

IMC: Können wir denn wenigstens erwarten, dass die Filme, die Sie uns während der India Week 2009 präsentieren – mit all dem Engagement vieler Beteiligten – dass diese wunderbaren Filme aus den Filmarchiven in Indien hervorgezaubert werden, und sie vielleicht eine Chance bekommen als DVD-Produktion wiederveröffentlicht zu werden ?

RRB: Oh, Ja. Naturlich… Ich würde doch hoffen. Ich vertraue darauf, denn ich glaube, dass diese Schwarz-Weiss-Klassiker, die wir im Metropolis-Kino anschauen können, eine grosse Chance haben, auf dem DVD-Markt zu überleben. Und auch auf den Sendeplätzen spezialisierter Fernsehkanäle in Europa. Definitiv haben sie ein Publikum. Warum ich das glaube ? – Ich meine: sie haben ein Publikum wie der Film meines Vaters, der heute abend gezeigt wird: „Mathumati“ (1958) wurde in England auf Channel 4 gezeigt. Die Filme sind dort ziemlich beliebt. Vielleicht, weil dort ein Publikum aus der indischen Diaspora vorhanden ist. Aber ich denke, dass es auch ein europäisches Publikum gibt. Ich hoffe, dass es geschieht und wir auf dieses Ziel hinarbeiten, dass wir diese Filme wieder zum Leben erwecken können.

Bimal Roy Memorial Club

(13.58.944)

IMC: Dafür wünsche ich viel Glück. Auch für Sie selbst, weiss ich um Ihr grosses Engagement für die Bimal Roy Stiftung. Ich hoffe, dass Sie dieses Ziele realisieren bald realisieren können. Es würde mich sehr freuen. Vielen Dank für’s Kommen und für die Gelegenheit zu diesem Gespräch, es war sehr interessant. Und wir werden unsererseits die Gelegenheit wahrnehmen, die Filmmusik in unserem Programm zu spielen. Vielen Dank.

RRB: Danke vielmals für die Einladung. Es war mir ein Vergnügen. Danke sehr.

____________

(End: 14:23.400)

Mere Sajan Hai Us Paar – BANDINI (1963) sung by SD Burman

NAUKRI (1954) composed by Salil Chawdhury and sung by Kishore Kumar

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One Response to “Interview am 31. Oktober 2009 (17:15) / Metropolis Kino Hamburg”

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