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4th May: WLD – World Laughter Day 2008

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on May 4, 2008

Am heutigen 4. Mai ist es wieder so weit: Die Lach-Yoga-Bewegung ruft zum Weltlachtag auf. Seit der ersten Veranstaltung dieser Art 1998 in Bombay soll an jedem ersten Sonntag im Mai die Menschheit durch Lachen ein klein wenig näher zusammenrücken. Denn Lachen verkörpert den Weltfrieden, da es verbindet, unabhängig von Sprache und sonstigen Barrieren – so die These der Lach-Yoga-Anhänger.

World Laughter Day 2008 (logo)

Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wird dieser Tag auch im deutschsprachigen Raum begangen. Die größte findet in Zürich statt, wo sich zahlreiche Menschen zur so genannten Lachparade zusammenfinden. ZWorld Laughter Day 2008 (France 1)unächst ziehen die Teilnehmer – natürlich – lachend durch die Innenstadt, am Ende wartet auf die Besucher ein humoristisches Bühnenprogramm.

In München lädt das Projekt “Lach-Connections” ab 13 Uhr zu einem Event mit Lach-Yoga und KlinikClowns (ein Verein zur Förderung der Betreuung und Therapie kranker Menschen) auf der Wiese vor dem Monopteros im Englischen Garten. Richtig völkerverbindend wird es dann um 14 Uhr deutscher Zeit (12 Uhr MEZ), wenn weltweit drei Minuten lang gelacht werden soll.

Grundloses Lachen

Beim Lach-Yoga geht es im Grunde darum, ohne Grund zu lachen. Der Gründer der Bewegung, Madan Kataria, will nämlich herausgefunden haben, dass zwei Minuten Lachen genauso gesund sind wie 20 Minuten Joggen. Und da das Gehirn nicht unterscheiden könne, ob ein Lachen echt oder falsch sei, profitiere der Mensch auch von grundlosem Gelächter.

Mit seinen Übungen kehrt Kataria das Prinzip “Wir lachen, weil wir etwas lustig finden” daher um und macht daraus: “Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – sondern wir sind glücklich, weil wir lachen!” 1995 gründete er in seinem Heimatland Indien den ersten Lach-Club. Seitdem hat sich die Bewegung weltweit verbreitet, auch in Deutschland gibt es solche Clubs und sogar Lach-Trainer.

World Laughter Day 2008 (France)

Lach-Trainer kann sich jeder nennen, der beim Verband der deutschen Lach-Yoga-Therapeuten e.V. eine entsprechende Ausbildung gemacht hat. Lach-Seminare erfreuen sich nicht nur im privaten Bereich, sondern auch bei Firmen zur Mitarbeiter-Motivation und Steigerung der Teamfähigkeit immer größerer Beliebtheit, wie die Münchener Lach-Trainerin Ute Liebhard vom Projekt “Lach-Connections” erläutert.

“Wir Lach-Trainer sind die Initialzünder, um anderen Menschen ‘Lachen und gute Laune’ zu schenken. Zu sehen, wie die Menschen mit glänzenden, glücklichen Augen unsere Seminare verlassen, macht unsere Tätigkeit zum wahrscheinlich schönsten Beruf der Welt”, so die Münchenerin weiter.

Dabei gehe es in den Seminaren nicht nur um die körperlichen Übungen aus dem Bereich des Lach-Yogas, sondern auch um den wissenschaftlichen Aspekt der Gelotologie – der Lach-Forschung.

Diese relativ junge Wissenschaftsdisziplin beschäftigt sich mit der Auswirkung von Lachen auf die Gesundheit. So wird beim Lachen deutlich tiefer geatmet, was sich positiv auf den gesamten Körper auswirkt: Die Zellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und Herz und Kreislauf angeregt. Zudem wird die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison gebremst und dafür verstärkt Serotonin – das landläufig als “Glückshormon” bezeichnet wird – ausgeschüttet.

Heute wird also für den Weltfrieden gelacht – und morgen wieder für das eigene Wohlbefinden.

(Source: 03.05.2008 – dpa/cze | laughteryoganews.org)

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