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Tag der Hausmusik soll zum aktiven Musizieren anregen (DDP-Interview)…

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on November 20, 2007

Musikexperten wollen zum Tag der Hausmusik am Donnerstag (22. November) etwas gegen das altmodische Image des gemeinsamen Musizierens mit der Familie oder Freunden tun. «Wir müssen weg aus dieser verstaubten Ecke», sagte die Präsidentin des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV), Dagmar Sikorski, in einem ddp-Interview. Ziel des Tages der Hausmusik müsse es sein, dass man wie früher wieder ganz selbstverständlich mit diesem Thema umgehe. «Gerade Jugendliche dürfen sich nicht mehr schämen, wenn sie zu Hause mit der Familie oder mit Freunden Musik machen», betonte sie.

ddp Deutscher Depeschendienst GmbH - Berlin

Aktuelle Nachrichten – Hamburg (ddp). Musikexperten wollen zum Tag der Hausmusik am Donnerstag (22. November) etwas gegen das altmodische Image des gemeinsamen Musizierens mit der Familie oder Freunden tun.

«Wir müssen weg aus dieser verstaubten Ecke», sagte die Präsidentin des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV), Dagmar Sikorski, in einem ddp-Interview. Ziel des Tages der Hausmusik müsse es sein, dass man wie früher wieder ganz selbstverständlich mit diesem Thema umgehe. «Gerade Jugendliche dürfen sich nicht mehr schämen, wenn sie zu Hause mit der Familie oder mit Freunden Musik machen», betonte sie.

Es gehe an diesem Tag besonders darum, bei noch mehr Menschen als bisher den Spaß am gemeinsamen Musizieren oder Singen zu wecken, sagte die Expertin mit Blick auf die wissenschaftlich nachgewiesenen Vorteile der Musik für die Entwicklung des Menschen. Schon bei kleinen Kindern würden durch Musizieren im Ensemble Konzentrations- und Teamfähigkeit gefördert, sagte Sikorski. Bundesweit gebe es 6,7 Millionen Laienmusiker, die regelmäßig in Chören, Ensembles oder Orchestern musizierten. Fast alle Jugendlichen würden in Umfragen die Musik als eines ihrer liebsten Hobbys nennen. Allerdings beschränke sich das in den meisten Fällen auf das Musikhören. «Das ist traurig. Beim Sport ist das ganz anders», sagte die Verbandschefin.

Viele Kinder würden heutzutage weder von ihren Eltern noch von ihren Erziehern oder Lehrern an das aktive Musizieren herangeführt. Ein Grund für diesen Negativtrend seien Defizite in der pädagogischen Ausbildung. Schon bei den Erziehern im vorschulischen Bereich müsse mehr als bisher darauf geachtet werden, dass diese singen und vielleicht sogar ein Instrument spielen können. In den Grundschulen werde Musik zu über 80 Prozent von fachfremden Lehrern unterrichtet, bemängelte Sikorski.

(20.11.2007 | ddp/shu/han)

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