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Raga CDs des Monats im Juni – 1000xRAGAM (Teil 2) …

Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on June 5, 2007

1000 x RAGAM (Teil 2/2)
die (Wechsel-)Beziehung zwischen der nord- und suedindischen Klassik

Der Themenschwerpunkt der Juni-Sendung 2007 (am 05.06.07 – 21:00 – 21:589) von IMC OnAir / IMCRadio.Net ist: “1000 x RAGAM – die Beziehung zwischen der nord- und suedindischen Klassik”, Teil 2.

Wie in allen Sendungen „Raga-CDs des Monats” hoeren Sie Beispiele original indisch-klassischer Musik, gespielt von den renomiertesten Musikmeistern Indiens.

In den zurueckliegenden Sendungen (seit Sendestart am 27. Maerz 2006) hat IMC OnAir die indischen Ragas als die Grundform der nordindischen Klassik, der Hindustani-Musik vorgestellt. Im 24-Stunden-Zeitzyklus werden die Ragas zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten, oder Jahreszeiten gespielt. Ihrer Zuordnung liegt das Thaatsystem zugrunde. – Von Vishnu Narayan Bhaktande, dem indischen Musikwissenschaftler des 19. Jahrhunderts (1860-1936).

Es sind 10 Hauptragas, aus denen alle anderen Ragaformen, die Ragini-s, die weibliche Form und ihre Soehne, die Putra-s abgeleitet werden koennen. Fuer einen Vergleich mit dem Thaatsystem wollen wir uns heute auf das in Suedindien weit verbreitete Ragakonzept, das „Melakarta-System” beschraenken.

Die Ragas finden sich in der suedindischen Klassik wieder … und werden dort als RAGAM bezeichnet. Die Ragas Nordindiens, oder Raags und die RAGAMS des Suedens haben viele Gemeinsamkeiten.

Es gibt auch besondere Auspraegungen, die bis in unsere heutige Zeit diese beiden Musikstile eigenstaendig bestehen lassen. – Im musiktheoretischen Ansatz existieren wesentliche Unterscheidungsmerkmale, auch im konzertanten Auffuehrungsstil bis hin zu den Instrumenten, die typischerweise in der suedindischen Ragaform, dem RAGAM von den Kuenstlern und den Komponisten verwendet werden.

Sie hoeren dazu Beispiele der suedindischen Ragas, den RAGAMS auf der indischen Flöte Venu, dem antiken Instrument Indien’s, der Veena, dem Ghatam (Percussion) und im Gesangsstil Kriti mit Kompositionen von Thygarajah und M. Dikshitar …

  • Sri N. Ramani (Indian Flute) mit Swara Raga Sudha (Swara = Klang des eigenen Atems, Sudha = Nektar), dem südindischen RAGAM Shankarabarnam aus dem Melakarta-System
  • Die Bomboy Sisters Ranjani & Gayathri, das Violinen- und Gesangsduo der südindischen Musik, mit Rangapuravihara, einer Komposition des berühmten Mutthuswamy Dikshitar im Kriti, dem südindischen Gesang.
  • Die Toronto-Brüder Ashwin & Rohin Iyer, mit Jagadananda Karaka – Nattai, einer Komposition von Thygarajah, einem Arrangement des Mridanga-Studenten Nelakshan Srikumar (Live: 29. April 2006 – Toronto / Canada)
  • E. M. Subramaniam (Ghatam) mit einem karnatischen Perkussionssolo: Thani avarthanam. Es begleiten: Shri E. M. Subramaniam (Ghatam), Smt. M.L. Vasanthakumari (Vocal), Smt. Meena Subramaniam (Vocal support), Smt. A. Kanyakumari (Violin), Thiruvarur Shri Bhaktavatsalam (Mridangam), Shri G. Harishankar (Kanjira).
  • Jayanthi Kumaresh (= Veenai Jayanthi) ist ein Vertreter der Tanjore Bani Schule und eine Schülerin von Veena, S. Balachander und Smt. Padmavathy Ananthagopalan, mit einer Aufnahme aus der Vainika* Series (part-1, part -2 and part -3).

*) Vainika = Veena Spieler

( 05.06.2007 – IMC OnAir / IMCRadio.Net – PodCasts | Sendetermine | Archiv | Hoerproben )

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