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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on April 7, 2012
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 5, 2012
WELT AM SONNTAG
50 Fakten über Alzheimer
Sie wird Volkskrankheit genannt und betrifft Millionen. Als Betroffene, als Angehörige. Tausende Wissenschaftler beschäftigen sich mit ihr. Wie verändert sie den Erkrankten? Und warum? Wann wird es Hilfe geben? Einige Antworten von Pia Heinemann
Es ist nicht einfach nur eine Krankheit, es ist ein Makel. Denn es geht um den Verlust der eigenen Person, darum, was man weiß, wofür man steht, wer man ist. “Die Birne, schlimmer geht’s nicht”, dachte der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer, als er vor zwei Jahren die Diagnose Alzheimer bekam, und: “Ich bin doch noch nicht alt. Warum ich?” In der vergangenen Woche machte Assauer seine Krankheit öffentlich. Es war eine Sensation. Denn den Mut, sich offen zu der Krankheit zu bekennen, haben die wenigsten, schon gar nicht, wenn sie prominent sind. Rudi Assauer wusste, dass schon länger über ihn geredet wurde. Dass es Spekulationen gab, warum er sich so anders verhielt, Dinge vergaß, manchmal so anders sprach, den Faden verlor. Schon vor sechs Jahren bemerkte er, dass sein Kopf nicht mehr so mitmachte, wie er wollte. Es hat lange gedauert, bis er sich das selbst eingestehen konnte. Er wusste, dass hinter seinem Rücken getuschelt wird. Sein Bekenntnis ist daher eine Befreiung für ihn. Sie ist es aber möglicherweise auch für alle anderen Alzheimerkranken und ihre Angehörigen. Denn noch immer wird viel zu wenig über die “Volkskrankheit” Alzheimer gesprochen und aufgeklärt.
1. Was ist der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer?
Demenz ist der Überbegriff dafür, dass Menschen in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit nachlassen und daher ihre alltagspraktischen Fähigkeiten verlieren. Sie haben beispielsweise keinen Überblick mehr über ihr Bankkonto, können die Geburtstage in der Familie nicht mehr behalten, keine Kino- oder Konzertkarten mehr kaufen. Das führt natürlich auch dazu, dass sie nicht mehr richtig am sozialen Leben teilnehmen; oft ziehen sich die Erkrankten zurück. Im weiteren Verlauf kann es dazu kommen, dass grundlegende Tätigkeiten wie das Kleinschneiden des Essens oder die Körperpflege nicht mehr bewältigt werden. Auch Schusseligkeit oder leichte Paranoia können ein Hinweis auf eine Demenz sein. Die Erkrankten verdächtigen dann etwa andere, Gegenstände versteckt zu haben – obwohl sie selbst es waren, die sie verlegt haben. Bei Alzheimer, einer Demenz-Unterform, ist das so, aber auch bei einer vaskulären Demenz oder anderen degenerativen Hirnkrankheiten. Bei Alzheimer führen Ablagerungen (sogenannte Plaques) im Gehirn dazu, dass die Nervenzellen absterben. Verschiedene Erkrankungen führen aber auf unterschiedlichem Weg zu einer Demenz. Es gibt mehrere Ursachen: Die vaskuläre Demenz beruht auf Durchblutungsstörungen im Gehirn, andere degenerative Demenzkrankheiten hängen mit dem Abbau von Gehirngewebe zusammen oder auch einem Hormon- oder Vitaminmangel.
2. Die Alzheimerkrankheit ist also eine Krankheit, die wie andere Krankheiten zu einer Demenz führen kann. Wie viele Menschen sind betroffen?
In Deutschland haben 1,3 Millionen Menschen eine Demenzerkrankung, 2050 werden es wahrscheinlich doppelt so viele sein. Zwei Drittel dieser Demenzkranken leiden an Alzheimer. Pro Jahr werden etwa 120 000 neue Alzheimerdiagnosen gestellt. Weltweit sind derzeit 30 Millionen Menschen betroffen, im Jahr 2050 werden es Schätzungen zufolge 106 Millionen sein.
3. Wer erkrankt?
Generell erhöht sich das Risiko für Menschen ab 65 Jahren deutlich. Bis zum 85. Lebensjahr hat etwa ein Drittel der Menschen eine Form der Demenz. Die gute Nachricht ist aber, dass zwei Drittel der 85-Jährigen damit geistig fit sind. Zwei Drittel aller an der Alzheimerkrankheit leidenden Menschen sind über 80 Jahre alt.
4. Sind Frauen häufiger betroffen als Männer?
Ja, aber das liegt nicht daran, dass sie anfälliger für die Krankheit sind. Sie werden nur im Durchschnitt älter als Männer – und der größte Risikofaktor ist nun einmal das Alter.
5. Wie fühlt es sich an, alzheimerkrank zu sein?
Die Krankheit verläuft, grob vereinfacht, in vier Phasen. In der ersten Phase sind die Patienten oft aggressiv. Sie merken, dass sie Dinge vergessen oder verschusseln, und sind sauer auf sich selbst. Die Angehörigen bekommen oft gar nicht viel mit, da die Alzheimerkranken sich tausend Zettel schreiben, um alles irgendwie hinzubekommen. In der zweiten Phase merken sie dann, dass wirklich etwas mit ihrem Gehirn nicht stimmt, dass sie krank sind und nichts mehr klappt. Dann weinen die Patienten viel, sind unsicher, verwirrt und haben Angst. In der dritten Phase erkennen sie dann ihre Angehörigen nicht mehr. Sie wissen auch nicht mehr viel von sich selbst. Wenn sie viele Sprachen gesprochen haben, dann können sie sich nicht mehr daran erinnern. Sie sitzen stundenlang vor einem Teller mit Essen und wissen nicht, was sie damit machen sollen. Das, was sie früher als Person ausgemacht hat, bricht dann weg. Die Patienten bekommen das aber selbst gar nicht mit. Sie werden dann eher ruhig, sind ausgeglichen. Es ist ihnen egal, ob sie von Angehörigen oder von Pflegern versorgt werden. Für die Angehörigen ist dieser Moment sehr, sehr schwer. In der vierten und letzten Phase schließlich werden sie wieder wie Babys. Sie werden inkontinent, viele vergessen sogar das Schlucken oder Atmen. Wie lange die einzelnen Phasen dauern, ist individuell unterschiedlich.
6. Wie diagnostiziert man Alzheimer?
Es gibt nicht den einen Blut- oder Gentest. Das sind meistens unseriöse Angebote. Die Diagnose Alzheimer setzt sich aus vielen Mosaiksteinchen zusammen: der neuropsychologischen Testung, der Einstufung der alltagspraktischen Fähigkeiten, einer Aufnahme in der “Röhre”, also im Magnetresonanztomografen oder im Computertomografen vom Gehirn, auf der man Veränderungen des Gewebes oder der Durchblutung erkennen kann. Und dann sollten auch die allgemeinen Blutwerte gemessen werden, ob die Demenzanzeichen nicht auch eine andere Ursache haben können.
7. Was passiert bei den neuropsychologischen Untersuchungen?
Da gibt es mittlerweile ein sehr gutes Repertoire an Fragen, die die Ärzte den Betroffenen stellen. Es gibt zum Beispiel den sogenannten Minimal-Mental-Health-Test. Darin werden das Merkvermögen, das Sprachvermögen, die räumliche und zeitliche Orientierungsfähigkeit gemessen. In seiner Grundform kann man maximal 30 Punkte erreichen. Aber dieser Test ist nur einer von mehreren Tests, die zusammen ein Gesamtbild der Leistungsfähigkeit des Gehirns ergeben.
8. Es werden auch Untersuchungen des Nervenwassers angeboten – kann man daran eine Demenz erkennen?
Tatsächlich kann man im Nervenwasser bestimmte, für die Alzheimerkrankheit typische Eiweiße, nämlich A-Beta- und Tau-Proteine, erkennen. Die Entnahme des Nervenwassers tut nicht so weh wie beispielsweise eine Knochenmarkspunktion. Im unteren Bereich der Wirbelsäule, wo die Flüssigkeit gefahrlos entnommen wird, verlaufen keine Nervenfasern.
9. Gibt es noch andere Methoden, um Alzheimer zu erkennen?
Ja. An wenigen Zentren wird derzeit auch ein nuklearmedizinisches Verfahren angeboten. Dabei wird ein radioaktiver Stoff injiziert, der sich an die Plaques im Gehirn anlagert. Mit einer speziellen Kamera lässt sich dann erkennen, ob ein Mensch die typischen Ablagerungen im Gehirn hat – oder nicht. Diese Methode ist allerdings noch teurer als die Untersuchung des Nervenwassers.
10. Was ist mit einem Bluttest?
Einen einfachen und seriösen Bluttest gibt es nicht, obwohl einige Unternehmen solche Tests vermarkten.
11. Welche Medikamente helfen nachgewiesen gegen Alzheimer?
Es gibt die sogenannten Acetylcholin-Esterase-Hemmer. Davon sind in Deutschland drei verschiedene Präparate zugelassen. Sie sollen den Abbau des Hirnbotenstoffs Acetylcholin im Gehirn verhindern. Ist dadurch mehr von diesem Botenstoff im Gehirn, bleiben die Zellen länger aktiv. Der Verlauf der Krankheit kann dadurch zwar nicht verhindert werden – aber die Patienten bleiben bis zu zwei Jahre länger auf einem einigermaßen gleichen Level. Wirksam ist auch der Stoff Memantine, der in den späteren Stadien der Demenz das Gehirn noch ein kleines bisschen aktivieren kann.
12. Kann man sich mit Mitteln wie Vitamin E oder Ginkgo schützen?
Dazu gibt es unterschiedliche Aussagen. Manche Studien kommen tatsächlich zu einem positiven Ergebnis – andere jedoch nicht. Bislang gibt es daher noch kein abschließendes Urteil. Schaden können Ginkgo oder Vitamin E aber nicht.
13. Es gibt doch auch eine vererbte Form von Alzheimer – wie häufig ist die?
Sehr sehr selten. Die Patienten erkranken dann häufig vor dem 40. Lebensjahr. Aber sie machen weniger als ein Prozent der Alzheimerkranken aus. Drei verschiedene Gendefekte spielen bei dieser früh beginnenden Alzheimerkrankheit eine Rolle. Die Defekte finden sich im sogenannten Amyloid-Vorläufer-Protein-Gen und in den Genen Presenilin-1 und Presenilin-2. Man kann Patienten in Familien, bei denen Alzheimer gehäuft vorkommt, auf diese Genvarianten hin testen. Bei der nicht vererbten Alzheimer-Form, dem sogenannten sporadischen Alzheimer, kennt man ein Gen, das in einer bestimmten Variante Alzheimer fördern kann. Dieses Gen heißt Apo-E4.
14. Ist Alzheimer dann also erblich – oder eher nicht?
Genau weiß man das noch nicht. Bei sehr wenigen Patienten ist die Krankheit klar vererbt worden, von den Eltern auf die Kinder. In manchen Familien kommt die Krankheit sporadisch vor: Eine Tante mütterlicherseits ist betroffen, ein Großcousin auf der väterlichen Seite. Auch der Urgroßvater war am Ende seines Lebens verwirrt. In diesen Familien gibt es keine Gene, die die Krankheit auf jeden Fall auslösen, sondern es gibt Erbmerkmale, die sie unter bestimmten Bedingungen begünstigen. Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, ist in diesen Fällen aber nur leicht erhöht im Vergleich zu Familien, in denen keine Fälle aufgetreten sind.
15. Wodurch genau wird Alzheimer ausgelöst?
Das weiß man bis heute noch nicht endgültig. Es gibt verschiedene Hypothesen. Die Amyloid-Hypothese ist unter Forschern am meisten verbreitet. Dabei geht man davon aus, dass die sogenannten Eiweiß-Plaques aus Amyloid-A-Molekülen sich im Gehirn anreichern und vom Immunsystem nicht entfernt werden können. Diese Ablagerungen führen dann zu einem kaskadenartigen Sterben der Nervenzellen. Dadurch werden dann die Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben ausgelöst – später Gedächtnisverlust, Persönlichkeitsstörungen und sogar der Verlust der Persönlichkeit.
16. Gibt es auch andere Theorien?
Ja. So befinden sich im Gehirngewebe auch noch sogenannte Tau-Proteine. Das sind ganz dünne Fasern, die sich in sterbenden Nervenzellen anhäufen. Auch ein verändertes Verhalten der Kraftwerke der Nervenzellen, der Mitochondrien, scheint an der Zerstörung des Hirnzellgewebes beteiligt zu sein. Was genau aber wann und wieso passiert, ist noch längst nicht geklärt.
17. Könnte es auch sein, dass Umweltgifte eine Rolle spielen – oder Medikamente?
Oder, wie manche meinen, Viren? Dafür gibt es bislang keine Hinweise. Wenn es einen Alzheimer auslösenden Stoff gäbe, sei es in der Nahrung, in der Medizin oder in der Umwelt, dann müsste sich eine Häufung der Erkrankung in bestimmten Bevölkerungsgruppen feststellen lassen.
18. Manche Wissenschaftler meinen, dass Alzheimer – wie der “Rinderwahn” BSE oder die Creutzfeldt-Jakob Erkrankung beim Menschen – eine Prionenkrankheit ist, der Erreger also krankhaft veränderte Proteine sind. Ist da etwas dran?
Diese Hypothese ist sehr aktuell. Ihre Anhänger gehen davon aus, dass sich die Amyloid-Proteine falsch falten und so zu sogenannten Prionen werden. Dadurch stiften sie andere Proteine in ihrer Umgebung dazu an, sich ebenfalls falsch zu falten. Es ist weder bewiesen, dass diese Hypothese stimmt – noch, dass sie nicht stimmt.
19. Was hat es mit einer Impfung gegen Alzheimer auf sich?
Seit etwa zehn Jahren gibt es die Idee, dass man gegen Alzheimer einen Impfstoff entwickeln könnte. Mittlerweile sind weltweit etwa 10 000 Alzheimer-Patienten in wissenschaftlichen Studien geimpft worden. Die Idee stammt aus dem Tiermodell: Hier hat man herausgefunden, dass man das Immunsystem so aktivieren kann, dass es die schädlichen Ablagerungen im Gehirn “wegputzt”. Zwei Ansätze gibt es da – die passive und die aktive Impfung. Bei der passiven Impfung bekommt der Patient über ein Jahr alle vier Wochen eine Infusion mit Antikörpern. Diese finden im Körper die Plaques und sorgen für ihre Entfernung. Zwei verschieden passive Impfstoffe werden gerade in Phase-III-Studien auf ihre Wirksamkeit geprüft. Bei der aktiven Impfung wird das Immunsystem der Patienten “aufgeweckt”. Diese Studien sind aber noch im Phase-II-Stadium, wären aber, sollten sie sich als wirksam erweisen, eine Methode zur Alzheimer-Prophylaxe. Der Stand dieser Studie ist, dass man weiß, dass das Prinzip funktioniert. Man muss aber ganz genau kontrollieren, ob sie wirklich auch helfen.
20. Welche Risikofaktoren kennt man?
Ein ungesunder Lebensstil scheint Demenzen zu fördern. Also beispielsweise Übergewicht, ein zu hoher Blutzuckerspiegel oder Bewegungsmangel. Man kann sich allerdings nicht speziell vor Alzheimer schützen. Ein gesunder Lebensstil aber schützt alle Organe des Körpers und eben auch das Gehirn vor vorzeitigem Altern. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken steigt drastisch mit dem Altern – und das können wir nun mal nicht verhindern. Was neben einer gesunden Lebensweise schützt, sind offenbar Bildung und gute soziale Kontakte.
21. Kann man sich, ohne Symptome zu haben, auf Alzheimer testen lassen?
Ja, das ist möglich – man kann durch eine Gehirnwasseruntersuchung die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, bestimmen. Die mit Alzheimer einhergehende Stoffwechselstörung ist dort nachweisbar, und zwar Jahre bevor es zur Erkrankung kommt.
22. Haben Norweger, weil sie viel Fisch essen, oder Italiener mit ihrer mediterranen Küche weniger Alzheimerpatienten?
Nein, bislang konnte man keinen Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung feststellen. Auch eine rein vegetarische Lebensweise oder auch das Leben auf dem Land schützen offenbar nicht vor einer Demenz. Eine Zeit lang glaubten viele auch, bestimmte Rheumamittel oder Östrogene könnten vor Alzheimer schützen – ein Irrglaube.
23. Gibt es Langzeituntersuchungen an Menschen?
Ja. Es gibt die sogenannte Nonnenstudie in den USA. Dabei wurden von 1986 an 600 Nonnen im Alter von 76 bis 107 Jahren auf ihre körperliche und geistige Gesundheit hin untersucht und ihre sozialen Aktivitäten aufgezeichnet. Nach ihrem Tod wurden ihre Gehirne untersucht. Der Vorteil dieser Studie: Die Nonnen hatten einen sehr ähnlichen Lebensstil. Der Forscher David Snowdon von der University of Kentucky stellte dabei fest, dass die typischen Alzheimerablagerung auch in den Gehirnen von Nonnen gefunden wurden, die keinerlei Gedächtnisprobleme hatten.
24. Bedeutet das dann nicht, dass die Ablagerungen doch nicht schuld an der Demenz sind?
Die Nonnen hatten einen sehr vergleichbaren Lebenswandel – und vor allem waren sie alle bis zu ihrem Tod in der Gemeinschaft sozial aktiv. Es scheint also so zu sein, dass ein klarer, geistig und sozial anregender Lebensstil dem Ausbruch der Demenz vorbeugt. Trotz der Plaques waren die Nonnen geistig fit.
25. Wie viele Wissenschaftler forschen an Alzheimer?
Das ist schwer zu sagen. Zu den großen naturwissenschaftlichen Alzheimer-Kongressen kommen oft über 5000 Teilnehmer aus aller Welt zusammen. Aber das sind natürlich nicht alles Forscher – und nicht alle Forscher kommen zum Kongress. Zudem hat die Krankheit auch viele Aspekte, die nicht von den Naturwissenschaften behandelt werden. Wenn man nur für die Naturwissenschaften spricht, also vor allem für die Grundlagenforschung, gibt es sicherlich weit über 10 000 Wissenschaftler, die sich mit der Krankheit beschäftigen.
26. Man hört gelegentlich, dass ein Wirkstoff gegen Alzheimer gefunden wurde – dann stellt sich jedoch heraus, dass er nicht funktioniert. Warum?
In der Alzheimerforschung gibt es viele verschiedene Medikamentenstudien. Manche Wirkstoffe scheinen im ersten Anlauf sehr vielversprechend, scheitern dann aber, wenn man die Zahl der Patienten erhöht. Das liegt vor allem daran, dass es nach wie vor sehr viele Unbekannte bei dieser Krankheit gibt. Und die Menschen und ihre Lebensweisen sind eben nicht homogen. Es gibt sogar Forscher, die sagen, dass Alzheimer nicht gleich Alzheimer ist – dass wir es also mit einem Sammelsurium von Krankheiten zu tun haben, die alle die typischen Plaques zur Folge haben.
27. Ein Mittel gegen die Krankheit ist also auf absehbare Zeit nicht in Sicht?
Das weiß niemand. Es gibt Experten, die hoffen, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Impfstoff oder ein wirksames Medikament zu finden. De facto gab es solche Stimmen aber auch schon vor zehn und vor zwanzig Jahren. Manchmal kann es in der Forschung sehr schnell gehen – wenn ein entscheidendes Puzzleteil zum Verständnis des Gesamtbilds der Krankheit gefunden wird. Aber wann man dieses Puzzleteil findet – und ob es überhaupt eines gibt -, weiß bislang keiner.
28. Warum gibt es in Entwicklungsländern weniger Alzheimerkranke?
Weil die Lebenserwartung dort viel niedriger ist. Man muss schon über 65 Jahre alt werden, damit eine Demenz offenbar wird. Das ist in vielen armen Ländern nicht häufig der Fall.
29. Wie sollte man sein Leben umorganisieren, wenn man eine Alzheimer-Diagnose bekommt?
Wenn eine Demenz vorliegt, sollte man es sich nicht zum Ziel machen, völlig neue Dinge, wie zum Beispiel eine Sprache, lernen zu wollen. “Kontinuität” und “Stabilität” sind Schlüsselwörter. In der Pflege wünscht man sich auch, dass immer dieselbe Pflegerin den Patienten behandelt, dass der Tagesablauf möglichst unverändert abläuft. Alles Neue verwirrt die Patienten und kann auch Angst auslösen.
30. Wie sollte man sich verhalten, wenn ein Freund oder Angehöriger mitteilt, dass er an Alzheimer leidet?
Es ist gut, wenn man es weiß und Verständnis dafür hat, dass der Betroffene manche Dinge nicht mehr kann. Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht anfängt, die Patienten zu bevormunden. Wenn ein Patient etwa den Wohnungsschlüssel an seinem Haken nicht mehr findet, sollte man ruhig anbieten, auch mal nach dem Schlüssel zu suchen. Man sollte versuchen, das Selbstbewusstsein des Patienten nicht zu untergraben.
31. Verlieren Demenzkranke manche Fähigkeiten früher als andere?
Überraschenderweise gehen bei einer Demenz vor allem die sogenannten deklarativen Funktionen verloren. Das heißt, die Erkrankten können keine Fakten mehr lernen oder abrufen. Prozedurale Fertigkeiten dagegen wie etwa Fahrradfahren, Schwimmen, Singen, Autofahren oder Tanzen können die Patienten auch noch in späteren Stadien einer Demenz.
32. Hat das Einfluss auf die Therapien?
Natürlich. Es gibt zum Beispiel die Musiktherapie. Demenzkranke können oft sehr lange noch Lieder, die sie in ihrer Jugend gesungen haben, bis zur letzten Strophe singen. Wenn sie noch dazu tanzen können, werden dabei sogar ihr Herz-Kreislauf-System und ihre Motorik angeregt. Beides ist gut, um den Körper gesund zu halten. Und es stärkt auch das Selbstbewusstsein der Patienten. Hinterher sind viele Patienten dann auch ruhiger.
33. Man sollte Patienten also möglichst helfen, aktiv zu bleiben. Aber wie kann man sie am besten motivieren?
Gerade in den späteren Phasen ist es sehr wichtig, sie dazu zu bringen, mitzuarbeiten. Das hilft ihnen selbst – und den Angehörigen. Am besten geeignet ist das biografische Arbeiten. Man zeigt den Patienten beispielsweise Fotos, die sie an frühere, glückliche Phasen ihres Lebens erinnern. Einem ehemaligen Reiter kann man Pferdefotos zeigen. Oder man kramt Bilder aus der Kindheit oder von weit zurückliegenden Urlauben heraus. Oft bessert sich dadurch die Stimmung und auch die allgemeine Verfassung des Patienten.
34. Wie alt war der jüngste Alzheimerpatient?
An einer seltenen und sehr speziellen Form können auch junge Menschen erkranken. Der jüngste bislang bekannte Alzheimerpatient bekam seine Diagnose mit 27 Jahren und starb mit 33. Er hatte die erbliche Form von Alzheimer und starb an den Folgen der Krankheit.
35. Von der Diagnose bis zum Tod – wie lange dauert das?
Das ist unterschiedlich. Wird die Diagnose schon sehr früh gestellt, kann man gut noch fünf oder sogar zehn Jahre leben. In einzelnen Fällen haben Alzheimerkranke 20 Jahre gelebt, der Durchschnitt liegt bei sieben Jahren.
36. Woran sterben Alzheimerkranke?
Im Gehirn sterben irgendwann die Zellen ab, die die Schluck- und Hustenregulation steuern. Die Menschen verschlucken sich dann häufiger, bekommen leichter eine Lungenentzündung. Manche stürzen auch, weil ihre motorische Koordination nicht mehr so gut funktioniert. Infektionen kommen häufig vor. Alzheimerkranke sterben oft an einer Folgeerkrankung, nicht am Verlust der Nervenzellen selbst.
37. Gibt es auch “Wunderheilungen”?
Wenn es sich um eine echte Alzheimererkrankung handelt, dann ist eine Heilung ausgeschlossen. Bei Demenzen, die beispielsweise durch eine Vergiftung, eine Durchblutungsstörung oder durch einen Vitaminmangel ausgelöst worden sind, kann es aber zu einer schnellen Besserung der Symptome kommen.
38. Können Alzheimerkranke weiterhin Auto fahren?
Im frühen Stadium schon. Nur lassen mit der Zeit die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit sowie das Orientierungs- und Urteilsvermögen nach. Wer unsicher ist, ob er noch fahren kann oder das Auto doch besser stehen lässt, kann sich testen lassen: Immer mehr Fahrschulen bieten Fahrtauglichkeitstests für Senioren an – das ist eine gute Möglichkeit.
39. Es ist inzwischen ja oft von Alzheimer die Rede in der Öffentlichkeit, auch aufgrund der prominenten Fälle. Führt das dazu, dass Alzheimerkranke in der Gesellschaft mittlerweile besser akzeptiert werden?
Generell wird Alzheimer zunehmend besser akzeptiert – wobei die Aufklärung in städtischen Gegenden möglicherweise höher ist als auf dem Land. Man muss natürlich auch bedenken, dass es in Städten leichter ist bei Verdacht auf Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz einen spezialisierten Arzt zu finden.
40. Es gibt Studien, die behaupten, Demenzkranke seien vereinzelt kurz vor ihrem Tod noch einmal völlig klar geworden. Stimmt das?
Wahrscheinlich ist das eher das Wunschdenken der Angehörigen. Wissenschaftlich hart belegt wurde dieses Phänomen nicht, es ist also wahrscheinlich nicht die allgemeine Regel.
41. Was sollten Angehörige und Pfleger beim Umgang mit den Patienten beachten?
Ein geregelter Tagesrhythmus ist das Wichtigste. Um den Patienten den Alltag zu erleichtern, sollte alles beschriftet werden. Viele Patienten können noch sehr lange lesen – auch wenn sie irgendwann die Bedeutung der Worte vergessen. Vor allem benötigen sie das Gleiche wie kleine Kinder: Liebe, Liebe, Liebe.
42. Sollte man mit Demenzkranken noch Hirnjogging und Gedächtnistraining machen – oder frustriert sie das nur?
Es ist wichtig, dass man die Patienten beschäftigt. Wenn ein Alzheimerkranker nur zu Hause sitzt und nichts zu tun hat, dann schreitet die Krankheit häufig schneller voran. Deshalb ist Stimulation, sei es durch gemeinsames Singen, Tanzen, durch Rätselraten oder Basteln, sehr wichtig. Viele Patienten können keinen vollständigen Satz mehr sprechen – dafür aber Lieder von der ersten bis zur letzten Strophe richtig singen.
43. Was kostet die Versorgung von Alzheimerkranken in Deutschland pro Jahr?
Pro Jahr kostet die Pflege eines Patienten durchschnittlich 43 000 Euro. Manche gehen sogar von Kosten bis zu 90 000 Euro aus. Zwei Drittel der Kosten für die Betreuung, Pflege, Therapie und Medikamente tragen die Familien selbst. Den Rest übernehmen Pflegeversicherung und Krankenkassen.
44. Warum werden manche Patienten aggressiv?
Weil sie verunsichert sind. Ihre Welt passt mit der realen Welt nicht mehr zusammen. Man sollte versuchen, sich hineinzufühlen, warum sie so reagieren. Oft kann man über gezieltes Fragen und über Ablenkungen ihre Stimmung bessern. Ein Beispiel: Wenn eine Patientin in einem Pflegeheim plötzlich aus der Küche den Geruch von Essen riecht, der sie an ihre glückliche Kindheit erinnert, will sie möglicherweise dorthin. Ihre Mutter hat das Lieblingsessen fertig. Warum sollte sie also nicht hinlaufen? Ein Pfleger sieht auf dem Flur aber eine Patientin, die sich unbeaufsichtigt in Richtung Küche bewegt. Will er sie einfach wieder in ihr Zimmer zurückbringen, verwirrt das die Frau, sie wird vielleicht aggressiv.
45. Man sollte also möglichst auf die Welt der Erkrankten eingehen?
Der Pfleger muss in dem beschriebenen Fall etwa versuchen, die Situation zu verstehen. Er muss erkennen, warum die Frau zur Küche will. Er wird, wenn er aufmerksam ist, Geruch oder auch Geräusche aus der Küche wahrnehmen und könnte fragen, ob sie das Gericht gern mag, wann sie es meist gegessen hat, und sie so in ein Gespräch verwickeln. Dadurch entspannt sich die Situation. Um so mit Patienten umgehen zu können, muss man natürlich auch etwas von seinem Leben wissen – und ständig überlegen, warum er wie reagiert. Das kann sehr anstrengend sein – aber es lohnt sich.
46. Können Kinder besser mit Alzheimerkranken umgehen?
Ja. Wenn Kindergartenkinder in einer Tagespflegestätte vorbeikommen, ist es interessant, zu sehen, wie viel leichter sie mit Demenzkranken umgehen. Wenn bei den Patienten beim gemeinsamen Basteln irgendwas nicht mehr schnell und richtig funktioniert, helfen die Kinder ihnen auf eine ganz natürliche, unkomplizierte Weise. Sie sind auch viel geduldiger als erwachsene Angehörige.
47. Ist es gut, wenn sich Angehörige rund um die Uhr um die Patienten kümmern?
Jeder sollte sich so früh wie möglich Hilfe holen, sei es in einer Tagesstätte, in der Familie, in einem Heim, einer Demenz-WG oder durch Pflegekräfte, die ins Haus kommen. Denn wirklich wichtig ist es, dass die Angehörigen gut funktionieren. Wenn sie aber ihr soziales Umfeld aufgeben, sich selbst nur noch in der Pflege verausgaben, dann stehen sie es nicht durch. Viele Pflegende vergessen das – und erleiden dann irgendwann selbst einen Zusammenbruch.
48. Was ist das Schlimmste für die Angehörigen?
Der Moment, in dem die Patienten sie nicht mehr erkennen, ist für viele Angehörige ein entsetzlicher Moment. Sie werden oft auch vorher schon ungeduldig, wenn das Alltägliche nicht mehr klappt. Frauen kommen in der Regel ein wenig besser mit der Krankheit ihres Mannes klar als Männer mit der Krankheit ihrer Frau. Es bereitet den meisten Menschen große Probleme, mit der Demenz eines Angehörigen umzugehen. Besonders schlimm wird es oft, wenn die Patienten in der letzten Phase auf den Stand eines Babys zurückfallen und Windeln tragen müssen. Es ist schwer zu akzeptieren, was mit dem Angehörigen passiert.
49. Wo findet man Hilfe für Angehörige?
Selbsthilfegruppen können eine große Hilfe sein, wenn man einen Alzheimerkranken in der Familie hat. Ängste, Frustrationen und Unsicherheiten können hier besprochen und aus der Welt geschafft werden. In jeder mittelgroßen Stadt gibt es mittlerweile Selbsthilfegruppen, deren Adressen man über die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft bekommen kann (www.deutsche-alzheimer.de).
50. Warum heißt Alzheimer eigentlich Alzheimer?
1901 beschrieb der Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer den Fall seiner Patientin Auguste Deter. Sie war 50 Jahre alt und in der Frankfurter Nervenklinik aufgenommen worden. Auguste Deter litt unter starken und zunehmenden Gedächtnisstörungen und starb schließlich im Jahr 1906. Alois Alzheimer untersuchte nach ihrem Tod ihr Gehirn und stellte dort die charakteristischen Ablagerungen fest. Er veröffentlichte seine Befunde – und die Krankheit wurde nach ihm benannt.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 4, 2012
By Leanne Italie
Associated Press
Posted: 02/04/2012 12:00:00 AM PST (Updated: 02/04/2012 01:39:20 PM PST)
From color therapy to frigid blizzard rooms, fresh trends are surfacing around the world in the $60 billion spa industry.
As destination resorts, day spas and beauty salons shake off economic worries, new luxury is playing out in all price ranges, according to the annual 2012 trends report by SpaFinder, an online spa portal.
Past trends such as wellness pampering and organic treatments haven’t been replaced but are being joined by a broader range of multisensory experiences, foot-healing practices, ice-cold therapies and child-friendly options, says Susie Ellis, president of SpaFinder.
Look for more wow, fun and wellness, and for more spa options in Asia, which Ellis said leads the world in industry growth.
With more than 100,000 spas worldwide, making sense of often-pricey services can be difficult, along with tracking evidence that they work. A nearly year-old, industry-funded website, SpaEvidence.com, is a small but growing clearinghouse for clinical trials and published research on services ranging from yoga and music therapy to Ayurveda, the ancient holistic system of medicine from India, and “thalassotherapy,” the use of seaweed, algae and other materials from the sea.
“You are now moving from not only wellness but to wellness empowerment,” says Dr. Daniel Friedland, an internist and consultant who worked on the site.
Helping spa-goers hunt down research is a game-changer, especially now that more insurance companies and employers are willing to reimburse them for preventive care, Ellis says.
More from the SpaFinder report:
Cold and ice
With saunas, steam rooms, Whirlpool baths and rock massages, spas have traditionally used heat to de-stress and detoxify, but the industry is taking a cue from the Romans, who more than 2,000 years ago finished spalike experiences with a trip to the “frigidarium.”
Look for more ice therapies and cold rooms alternated with hot treatments to reduce pain and inflammation in muscles and joints, Ellis says.
At ESPA locations around the world, clients can scoop ice crystals from fountains to rub down after saunas. At the Qua Baths & Spa in Caesars Palace Las Vegas, visitors can head to the “arctic ice room” to sit amid falling snow as a more gentle transition from heat and steam than the usual cold plunge into a pool.
The luxury Dolder Grand in Zurich has a room for snowball fights.
Visitors to the AquaSpa at the golf resort the Belfry in the U.K.’s West Midlands can head to the “igloo” room and grab handfuls of ice for rubbing.
This month, spa designer Thermarium will introduce touch-screen technology allowing users to choose between light, moderate or blizzardlike snowfalls in cold rooms, SpaFinder says.
With cryotherapy, spa-goers in bathing suits wear protective socks, gloves, mouth and ear gear to avoid frostbite in rooms cooled to minus 184 degrees (visits last just moments).
The chambers are available at the new Sparkling Hill Resort & Spa in Vernon, British Columbia, and Champneys Tring Health Resort in Hertfordshire, England.
Elite athletes first took up cryotherapy. It’s earned mixed reviews from researchers for relieving pain and ailing muscles, but Mehmet Oz of “The Dr. Oz” show recently endorsed it. The first U.S. Cryotherapy Center, a 4,300-square foot facility in Roseville, outside Sacramento, opened in April.
Sensory experiences
Incorporating color, light, music and vibration as ambient afterthoughts is nothing new for the spa industry. Now they’re “becoming the main event,” the report says.
One innovation is software that creates real-time music, tones, beats and other sounds such as wind rustling and rivers to beats generated by a therapist’s movements in tandem with the client’s bodily responses during massages, SpaFinder said. The client leaves with a CD of the “well-being music-art” they helped create. The technology, MUUSA, is from Italy and in use at the Tombalo Talasso Resort in Castegneto Carducci in Tuscany.
During Aura-Soma, a client chooses four bottles of dual-colored liquid containing oils, flower essences and the “energy” of crystals for a reading of spiritual and emotional well-being, complete with a rubdown. Aura-Soma color readings are available in the United States at the Mii amo spa resort in Sedona, Ariz., and Qua at Caesars Palace Las Vegas, in addition to spas in the U.K., where the practice originated.
“I think you’ll see more of it,” Ellis says. “It’s quite an interesting new way of looking at and using color.”
Too far-fetched? Not far-fetched enough?
A Viennese artist who goes by the name “sha.” created canopied, cradlelike “tranquillity pods” for use in “AlphaSpheres” built into spas around the world, including Berlin’s Mandala Hotel ONO Spa and Bulgaria’s Kempinski Hotel’s Zalez facility. Guests are surrounded in blue light, sound and vibrations while they sway to the rhythms of their own breathing.
Happy feet
Chinese reflexology has been around for years. Now spas and wellness centers are targeting problems such as high-heel pain as part of menus for the feet.
Computerized analyses of your gait and foot treatments in zero-gravity chairs are available at the Canyon Ranch SpaClub in Las Vegas. New York City’s Yamuna studio has stiletto classes.
And the feet-only Stride in Palo Alto includes foot Botox to reduce odor and a “Walking on Clouds” treatment of filler injected into the ball of the foot for padding and pain reduction.
Yamuna Zake, the founder of Yamuna, uses small knobby spheres to condition aching feet and teach foot care. “You can’t get anywhere without those feet, yet they come with no education,” she says. “If you get it in your head what feet need, you can turn it around.”
The Mandarin Barber and Mandarin Salon in the Mandarin Oriental in Hong Kong are targeting men for a traditional Chinese foot treatment involving 10 razor-sharp blades performed by masters Samuel So and Ben Cheung.
Family affair
More spas are accommodating adults and kids together. Kid-specific spas are also on the rise, Ellis says.
The Jiwa Spa Resort at Conrad Bali Hotel has a “Mum and Me” package, where kids choose from foot baths, foot masks, back massages or chocolate milk baths and get a bath toy to take home while Mom picks her own selection of facials and massages.
Some spas are adding Dad to the mix. Karma Resorts in Indonesia offers “father and son chill-out massages,” the report says.
At the Grand Wailea Resort Hotel & Spa in Maui, Hawaii, guests can book the “family spa suite” and treatments such as chocolate-coconut scrubs and massages for kids as young as 6. At Disney’s new family resort and spa Aulani on Oahu, the Laniwai Spa offers family suites; babies are welcome and young children can have massages.
Wows big and little
Some spas are trying to wow clients with unusual, eye-popping decor that defies traditional minimalism.
At the Boscolo Milano’s Atomic Spa Suisse in Italy, LED-illuminated mirrors cover treatment room interiors, sauna and baths for a bubbly champagne look. In Thailand, a luxurious rain forest wicker treehouse, “The Nest,” serves as a private spa suite suspended from the branches of a banyan tree at the Coqoon Spa at Indigo Pearl in Phuket. Canada’s Sparkling Hill Resort is adorned with 3.5 million Swarovski crystals and has crystal glass fireplaces.
Not all spas are Zen quiet or dead serious. The spa at Travassa Austin in Texas offers a workout on a mechanical bull. The CosquilleArte Spa in Madrid is the world’s first “tickle spa,” using feathers and light touch as stress-relievers during treatments.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 3, 2012
Music therapy
Posted: Friday, February 3, 2012 1:53 pm | Updated: 1:58 pm, Fri Feb 3, 2012.
A tiny infant lies in a neonatal ward. An incubator replaces the warmth of her mother’s arms; tubes filled with nutrients replace her mother’s milk and every breath is a struggle.
She is surrounded by other infants in distress — their monitors beeping in time with their struggle for life. Even through these infants are not fully conscious of their surroundings, the stressful, noisy environment affects their ability to relax and sleep — which is essential for their survival.
Into this tragic hospital scene walks a harpist. As she begins to softly play an ancient lullaby, the monitors stabilize, nearly all the infants breathe more easily and many fall asleep — the first sleep they have had since the harpist’s last visit. These infants are fortunate enough to be in one of the 15 percent of American hospitals that incorporate music therapy into their health-care protocols.
The idea of music as a healing influence is at least as old as the writing of Plato and Aristotle. Its introduction into Western Allopathic Medicine; however, it wasn’t until the 20th century when musicians of all sorts began going to Veteran’s hospitals after World War’s I and II to play for the thousands of veterans suffering from both the physical and psychological trauma of warfare.
The patients’ notable healing response to music led the veterans’ doctors to request the hiring of musicians by the hospital creating a demand for some type of college curriculum. The first music therapy degree program in the world was founded at Michigan State University in 1994 and the American Music Therapy Association was created in 1998.
Today, music therapy is rapidly gaining recognition as an effective tool in addressing the physical, emotional, cognitive and social needs of individuals of all ages — infants to centenarians. Interventions can be designed to promote general wellness, manage stress, alleviate pain and help individuals express feelings.
Research scientists contend that music’s ability to alter brainwaves creates changes in bodily functions governed by the autonomic nervous system — such as breathing and heart rate — which can help counteract or prevent the damaging effects of chronic stress and help calm children with ADD. Other studies have demonstrated the positive benefits of music therapy on treating depression and anxiety, lowering blood pressure, boosting immunity, easing chronic pain and helping cancer patients.
Certified music therapists are treating children and adults who suffer from Autism, Alzheimer’s, Parkinson’s, Cerebral Palsy, Down syndrome, as well as stroke victims. The professionals are finding that music can enhance social interaction, emotional expression and cognitive and motor skill development.
You’ll find music therapists working in psychiatric and medical hospitals, outpatient clinics, agencies for the developmentally disabled, senior centers, nursing homes and in private practice. When I Goggled “Music Therapists, Colorado Springs” http://www.switchboard.com/, I was rewarded with 16 listings.
Here’s a testimonial from the website of NeuroRhythm Music Therapy Services in Colorado Springs: “Music therapy uses my son’s love for music to teach him how to learn, play and interact with people. He used to be very unhappy and appeared unteachable, but music therapy broke down that wall and opened the door for him to learn in other settings. Now he is excelling in all of his therapies and schooling. It seems that every major accomplishment he does first happens during a music therapy session.” — Parent of a child with autism
Perhaps there’s someone in your life who could benefit from the miracle of music.
Cord Prettyman is a certified Master Personal Trainer and the owner of Absolute Workout Fitness and Post Re-hab Studio in Woodland Park. He can be reached at 719-687-7437 or at cordprettyman@msn.com.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 2, 2012
by Eleanor J. Bader
It’s several days before Christmas and no one wants to be in the hospital. But they are.
Both the outpatient dialysis unit and the inpatient pediatric wing at SUNY Downstate Medical Center in Flatbush are packed, and the bleeps and blips of electronic monitors provide a constant soundtrack. Staff members have clearly tried to lessen the gloom and pictures of holly-jolly Santas and red-nosed reindeer deck the halls. It hasn’t worked. No two ways about it, the place is glum.
Then Kathy Lord and Susan Weber, founders of a 15-year-old group called Music That Heals, walk in, strolling minstrels armed with guitars and small, easy to hold, percussion instruments. As they begin singing, nurses and technicians are the first to notice and within seconds begin making requests, asking for Feliz Navidad, Jingle Bells, something by Bob Marley, some Calypso. Soon patients are tapping their feet, moving their arms, and dancing in place. A few sing along; in the pediatric unit at least one previously inconsolable little boy stops crying for the duration of a tune.
According to the American Music Therapy Association, music reduces stress, lowers blood pressure, and can boost motor skills and cognitive abilities. “It helps people connect to one another, giving them a chance to rejoice, reflect, and be human,” their website boasts. And it is time tested. The Old Testament cites King Saul who, when tormented and depressed, was cheered by David’s harp. In the more modern era medical workers have consistently noted that shell-shocked war veterans respond positively to melody, their physical, psychological, and social function improving after exposure to rhythm and song. What’s more, neurologist Oliver Sacks’s 2007 book, Musicophilia, explains that everything from a symphony to rap can be used to promote alertness and improve focus, word retrieval, and memory in people with Alzheimer’s disease and other impairments.
On this particular December morning, however, Lord and Weber aren’t thinking about theory. They’re at the Medical Center to entertain patients, staff, and visitors, their repertoire ranging from time-honored Carols to lullabies. It’s not easy to be upbeat in a venue filled with so much anxiety and sadness, but the smiling duo say they’re used to performing for audiences that are hooked up to machines or unable to communicate.
Then again, they’ve seen what some might call miracles: The toddler with brain lesions who everyone thought was deaf—until he began swaying to the song; the clinically depressed adult who suddenly smiled; the girl with hydroencephalus who is now studying to be a music therapist because she so enjoyed Lord and Weber’s presence at her bedside; the “Love” postage stamp that a nursing home patient gave Lord to express her gratitude.
“We bring an hour of joy,” Lord says, explaining that Music That Heals visits 32 New York City facilities each month. A roster of approximately 100 musicians, including a Julliard trained quartet, perform as part of the organization. Thirty or so regulars—the remainder play one or two engagements a year—bring their talents to sites including Brooklyn, Downstate, Maimonides, and Methodist Hospitals as well as the Calvary Hospice at Lutheran Medical Center in Sunset Park. The shoestring operation—their annual budget is $65,000—is financed by foundation grants, individual donations, and a once-a-year 5K fundraising race that is held in Prospect Park on the last Sunday in September.
Although both Lord and Weber have sung professionally—as The Lord and Weber Band and as individuals—on cruise ships and in clubs throughout the U.S. and Europe, they say that it’s their work with Music That Heals that is most gratifying. “After we started going to hospitals, hospices, and nursing homes, I realized that this is what music is all about,” Lord says. “It’s not about playing in a bar while people are getting drunk.”
The pair met in 1984, at an audition. “We were in Manhattan,” Lord recalls. “Susan was auditioning with someone else and I was alone, playing guitar and singing for a number of agents who were looking for performers to go to Finland, Norway, and Switzerland.”
Lord got the gig and upon returning to the States contacted Weber. “I thought it might be fun to play with someone else instead of by myself, so I called her and the next thing I knew we were a band entertaining audiences all over the world,” she laughs. They later hooked up with Hospital Audiences, a 42-year-old Manhattan-based organization that brings music, dance, and theater to inpatient units across the city. “After working with Hospital Audiences for a while we realized that they had no money for children’s shows so we asked the administration if we could raise money ourselves and then begin performing for seriously ill kids,” Lord says. They said ‘yes,’ and Music That Heals set up shop in 1997, initially doing four shows a month. “We were funded by friends and family who donated a few thousand dollars to get us launched. We still work in collaboration with Hospital Audiences today,” Lord continues, “and have since expanded to include adult audiences as well as children.”
Then, as often happens, a fluke occurred. “Susan was onstage one day and when she turned her head her hand went numb,” Lord says. “After this happened a few more times she went to see Dr. Fred Epstein at Beth Israel North. Susan had no health insurance and thankfully did not need surgery.” Even luckier, Dr. Epstein was one of those rare physicians who got to know each patient. “After Susan told him about what we were doing with Music That Heals he said he’d give her a discount if we’d donate a show and perform in the pediatric neurosurgical unit of the hospital,” Lord adds. “We did and Dr. Epstein came and was so pleased he told us he wanted us to return twice a month. We donated two shows to the unit and Dr. Epstein paid us out of his own pocket for subsequent ones. He passed away in 2006 but from 1997 until he died we’d go room to room for an hour or two twice a month.”
In the intervening years Music That Heals has evolved and expanded. There have also been personal changes. Lord now not only performs but also serves as the group’s fundraiser and administrator. At the same time, she has become an accomplished photographer. Weber, meanwhile, returned to school and earned her Ph.D. in 2007. She now has a fulltime teaching job on Long Island.
Yet regardless of competing obligations or interests, Music That Heals remains a front-and-center priority for both women, a highly touted source of gratification that can’t easily be matched.
“When Susan and Kathy walk into our pediatric unit it’s like The Wizard of Oz, when it goes from black and white to color,” Maureen Walsh, an RN at Downstate explains.
But there’s obviously a difference. This time around the Wizard is not only real, she can harmonize.
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You can contact Music That Heals by going to www.musicthatheals.org, or writing Music That Heals, PO Box 950205, Ft. Tilden, NY 11695.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 1, 2012
February 01, 2012
By Vanessa Martinez, For The Inquirer
A duo sings and plays for hospitalized children. “We need to make them smile,” says one performer.
Elise Strand was stuck in her hospital bed, undergoing high-tech wound therapy, when two musicians came into her hospital room to play at her bedside.
She requested a love song. Their voices carried like a breeze through the room – a harmonious, delicate blend rising to a crescendo of echoing guitar strings.
“Oh wow! That was great. That was amazing,” said Strand, 14. Her eyes were wide with excitement. “I love the guitar. It’s an amazing instrument.”
Before her treatment at the Children’s Hospital of Philadelphia, the teenager from Burlington once played the guitar herself. She was forced to stop after she developed a rare skin disease called hidradenitis suppurativa (HS). The HS caused inflammation and painful boils in Strand’s underarms that made it difficult and painful for her to play.
Strand was in the hospital undergoing vacuum-assisted closure (VAC), which helps drain the discharge and promotes rapid healing. The music made her time in bed more bearable.
Strand wasn’t the only kid to get a lift from a musical interlude. The two musicians who sang for Strand, Cris Valkyria from Philadelphia and Lou Paglione from Williamstown, were part of Musicians on Call – a nonprofit organization headquartered in New York City that brings volunteer musicians to the bedsides of patients each week. WXPN-FM (88.5), the University of Pennsylvania public radio station, partnered with Musicians on Call in 2004 to form the Philadelphia branch.
WXPN Musicians on Call play for patients at Children’s Hospital of Philadelphia, St. Christopher’s Hospital for Children, the Hospital of the University of Pennsylvania, Thomas Jefferson University Hospital, Our Lady of Lourdes Medical Center in Camden, and the Philadelphia VA Medical Center.
Valkyria and Paglione, performing as “Cris and Lou Children’s Project,” began volunteering at Children’s Hospital and St. Christopher’s more than a year ago. They visit between 15 and 30 children a month with their alternative-indie-folk-rock-pop music.
When they’re not on call, the two also play together in the band Cris Valkyria and the Opponents.
They began writing songs for kids when Valkyria realized she could use music to help parents with child-rearing. She was having trouble potty training her son at the time, and composed a catchy song to make the job easier. Now, Valkyria and Paglione’s “Potty Training Song” and other songs such as “Thank You” focus on manners and life lessons.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on February 1, 2012
Elternverein Baden-Württemberg: Bundesinstitut für Berufsbildung bewertet Projekt “Transage” mit sehr gut / Das Lebensende erträglich gestalten
Boxberg. Für das gerade abgelaufene Europäische Grundtvig Lernpartnerschaftsprojekt “Transage” (Übergang vom Berufsleben ins Berufungsleben) bekam der Elternverein Baden-Württemberg mit Sitz in Boxberg vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) die Bewertung sehr gut.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on January 29, 2012
Published: Sunday, Jan 29, 2012, 15:32 IST
By Alifiya Khan | Place: Pune | Agency: DNA
Picture this. A roomful of senior citizens, an old Hindi classic song playing in the background, a young pretty dance instructor calling the shots. Is this the career that industrial psychologist and trained dancer Maithily Bhupatkar had envisaged for herself?
“Absolutely, I love it,” comes the reply.
Bhupatkar is among the small group of professionals, who use art-based therapy (ABT) to heal people. A growing concept, ABT works in subtle ways but has been showing increasingly better medical evidences of its efficacy.
A promising career in HR with a leading IT company is what Bhupatkar gave up to pursue her passion. A few years ago, the dancer met Hrishikesh Pawar, who introduced her to contemporary dance. When he mentioned that he needed someone to handle his community project and a manager at his institute, Maithily jumped at the offer for the space and creativity it allowed her. With her academic background in psychology, she was offered to take on Mark Morris Dance Group’s programme — Dance for Parkinson’s Disease (DPD) in New York for two months.
“DPD works on movement-based activities; it’s not a formal therapy. People suffering from Parkinson’s have a mobility disorder. There are four problematic areas — rigidity or freezing of limbs, balance, tremors and gait issues. What happens after a few weeks or months of our dance sessions is that the person is able to move, his hands flow fluidly to the sound of music. This installs a great amount of confidence in person who finds basic activities like extending hand for handshake an uphill task,” explains Bhupatkar.
The initial journey to introduce DPD in Pune was difficult in 2010 as it was a new concept. Hospital tie-ups, contacting support Parkinson’s groups and screening films on DPD at festivals help spread the word. Now, not only has the DPD programme in Pune received fair response but they have introduced DPD in Mumbai as well.
Bhupatkar adds, “DPD not only gives senior citizens their balance and strength back but also helps them challenge their bodies. Doing a job that you simply love and gives equally to others as you is a great feeling,” said Maithily.
Taal Inc drummer Varun Venkit is also a clinical psychologist and holds a masters degree in neuro-linguistic programming. He combines his musical and medical knowledge to heal people.
He was 14 when he started playing drums; 11 years have passed since then. At 25, he is a grade 8 drum kit player certified by Trinity College of Music, London. Staring with various local bands in Pune, he soon became a part of Agnee, India’s biggest folk rock band. Professionally he cut a name for himself in drums and has performed with ace percussionist Sivamani, Jayant Sankrityayana, Derek Julien, Roger Dragonette, Sanjay Joseph and more.
The idea of drum circles where a group of people sit together and play hand-drums and percussion and communicate through music was introduced by his mentor Zubin Balsara.
“Music has a healing effect and we have worked with a wide range of people from students to corporates and drug addicts to children with learning disabilities to show the effect. Music is not just entertainment but helps in relieving stress and instills confidence,” said Varun.
On February 9 last year, Varun founded Taal Inc an organisation that conducts drum circles, school of rhythm and a band. “Drum circles are a community activity that act as stress buster and is behavioural intervention technique. People come together; beat the drums and their worries away,” said Varun.
While Varun and Maithily use one form of art for therapy, places like Rainbow Inc combine various forms of ABT-like dance, drama, music and even visual arts for healing. Pune head of the centre, drama therapist and dancer Anubha Doshi is also a clinical psychologist and holds a masters degree in communication management. With a strong base in Indian classical dances and performances in folk, she teaches dance and conducts dance therapy workshops for corporates and students. Though reluctant to talk about her work because of professional constraints, Doshi said drama therapy is useful in various settings like hospitals, schools, children with special needs and corporates.
“I can’t reveal details of workshops except that it involves many techniques like role play, miming, puppetry techniques that are used to help clients,” said Doshi.
For example, a story telling session used in dance therapy can be an effective tool to promote learning in children. The sessions typically involve using visual aids like puppets, using voice modulation and dance techniques to create dramatic expression that helps the brain in learning. Drama therapists use many such scientific techniques through arts that work in subtle yet effective ways for healing. “We work in schools with special children and those with learning disabilities and therapy has done wonders for them,” said Doshi.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on January 29, 2012
Music: A healer of ills, and souls
Mallika Sarabhai | Sunday, January 29, 2012
I am in an old people’s home in Rome; actually in a Roman suburb. It is a stark building, modern in this city layered with 4,000 years of history. We see nuns flitting about, helping elderly women, some very sprightly, towards the chapel. A gleaming piano sits in front of alter in the chapel. The pews slowly fill up with a motley group, all women. I sense restlessness, as though the audience of inmates don’t quite know what to expect.
I am accompanying Elizabeth Somabart, pianist and founder of Centre Resonnance, who is in concert here. Elizabeth gets up and says she is going to play Bach, Beethoven, Chopin and Debussy. May she start? A murmur of mild approval. As she begins, the chapel fills up. I am seated in the third pew with most people behind me, out of sight unless I turn around to obviously gaze at them.
In about 10 minutes, I sense a change in the audience. A certain calm fills the chapel as the beautiful music takes its effect. The applause at the end of each piece gets louder. After 55 minutes, faces are wreathed in smiles, tears glistening in some eyes. A sense of being together on a long journey prevails in the space.
Elizabeth is an extraordinary woman, a deeply spiritual lady born of personal grief and experience, and a total believer in the power of music. She started the first of her centres in Paris in the late nineties. Centres are now in Rome, Beirut and Madrid besides in her hometown of Lausanne in Switzerland. Their primary focus is singular: to bring succour to those in need through classical music. The centre in Rome is connected to over 50 institutions – orphanages, hospitals, hospices, prisons, remand homes and their ilk, and performs 80 times a year in them. Elizabeth also teaches master classes to especially talented musicians who then play at these concerts as well. “More musicians must realise the power of music, not just for concerts but for life,” she tells me.
Besides this, the centres teach anyone who wants to learn the piano; her students are from five to 93! But it is not piano as one would imagine. This is piano playing connected to the deepest prana and breathing. “The fingers are the last extension of what happens with music in the body. One really plays with the diaphragm, the breath. Anyone who thinks piano playing is about the fingers and technique misses the point.” Thus, for her students, there is a long course in the body, in understanding the physiognomy actually be able to use breath to play.
That is what has drawn me to her. The first time I heard her play was in a conference in Zermatt when she was onstage for the opening. Within seconds, I noticed her breathing. I turn to my companion and said, “She is using pranayam to play!” Indeed I am not far off the mark.
Doctors have told her how patients become serene after her concerts, how those with psychological ills calm down, how the violent seem absorbed in something positive, for several hours.
For Elizabeth, getting more and more classical musicians to join this movement is her life’s work; that and getting lost in the transcendence of sound that she is bestowed with. As I see women of diverse ages listening and playing intently in her master class, I dream of Indian musicians making such a mission theirs, to alleviate the many pains and horrors that so many in our country face.
The writer is a noted danseuse and social activist.
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Posted by ElJay Arem (IMC OnAir) on January 26, 2012

mp Heidelberg - Die Frequenz des Ohrgeräusches bestimmt den therapeutischen Musikklang. günther gumhold / pixelio.de
(vm/mp -26-01-2012) Fiepen, Brummen, Rauschen – jeder Patient hat einen subjektiven Tinnitusklang im Ohr. Ist die Frequenz des Tons erst einmal erkannt, kann eine bestimmter Musikklang die unangenehmen Geräusche quasi abschalten.
Das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg hat eine der erfolgreichsten Musiktherapien für Tinnitus entwickelt. Kontrolluntersuchungen zeigen, dass rund 80 Prozent der “chronischen” Tinnitus-Patienten nach der Musiktherapie eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden bis hin zum völligen Verschwinden der Ohrgeräusche erreicht haben.
Das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung sucht aber noch Teilnehmer für eine klinische Studie. Mehr unter 06221 -79 63 961 oder miriam.grapp@dzm-heidelberg.de.
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